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"Woker Irrsinn" ‒ Entsetzen über Evangelischen
Kirchentag in Hannover; in: Russia Today RT DE - (Autorin: Julia
Ruhs) - 05-05-2025 - URL
https://dert.online/inland/244164-woker-irrsinn-oerr-journalistin-ruhs/
--- Vorspann: >> Die Journalistin und jüngst medial
attackierte Julia Ruhs beschäftigte sich ausgiebiger mit dem
Programm des Evangelischen Kirchentags in Hannover. Ihre zentrale
Frage im Rahmen einer Kolumne lautet, ob die Organisatoren bewusst
beabsichtigten, "Gläubige zu vergraulen". <<
KOMMENTAR:
Ich wusste ehrlich nicht, wie weit der postmodernistische
Dekonstruktionsprozess bei den beiden grossen Evangelischen
Konfessionen schon fortgeschritten ist.
Aber das Schöne in dem IDENTITÄTS-Schlamassel der Protestanten
und auch der Katholiken ist: Wir sehen jetzt deutlicher den
SUBSTANZVERLUST ÜBERALL - und nach dieser Erkenntnis ist es
leichter, sich zu einer NEUEN SUCHE aufzumachen, WO die APOSTOLISCHE
SUBSTANZ des ehemaligen (Massen-)Christentums geblieben ist!
ZITAT 1:
>> Der "Deutsche Evangelische Kirchentag 2025"
fand vom 30. April bis zum 4. Mai 2025 in der niedersächsischen
Landeshauptstadt Hannover statt. Das offizielle Motto lautete: "Mutig
– stark – beherzt". Die Journalistin Julia Ruhs, im
öffentlich-rechtlichen Fernsehen für den Bayerischen Rundfunk
tätig, erläutert zusammenfassend in einer Focus-Kolumne mehr als
erkenntnisreich die parallelen Schwerpunktthemen der Veranstalter.
Angesichts "queerer Bibelauslegung und Klima-Aktivismus"
präsentierte sich die Veranstaltung laut Ruhs wie "ein linkes
Politfestival mit spirituellem Anstrich". <<
ZITAT 2:
>> Einleitend heißt es in der Kolumne
zusammenfassend:
"Sollten Sie noch über evangelischen Restglauben
verfügen, er könnte beim Lesen dieser Kolumne brüchig werden. Denn
was die vergangenen Tage in Hannover unter dem Dach des Evangelischen
Kirchentags abgefeiert wurde, ist leider nur schwer verdaulich."
Neben Ruhs beschäftigten sich auch andere Medien bereits mit dem
anscheinend mehr als auffälligen fünftägigen Rahmenprogramm. So
lauten Überschriften:
"'Queere
Tiere auf der Arche' und 'feministische Erziehung':
Evangelischer Kirchentag mit zahlreichen Woke-Veranstaltungen"
"Kirchentag in Hannover: Sex,
Prostitution, Gender – Ist das noch Kirche oder Parteitag?"
"Gendertheorie
statt Heilsbotschaft: So kann sich die deutsche evangelische
Kirche nicht aus ihrer Krise retten" <<
ZITAT 3:
>> Ruhs fasst nach intensiver Auswertung des
Rahmenprogramms zusammen:
"Das Programm ist bunt,
man könnte auch sagen: eine überzogen bunte Verbeugung vor dem
Zeitgeist. So lädt etwa ein feministischer Frühstücksgottesdienst
exklusiv für FLINTA* ein: Frauen, Lesben, Inter-, Nonbinäre, Trans-
und Agender-Personen. Männer müssen woanders beten. Danach geht’s
zum Runterkommen in die 'decolonial chill area' – kein Witz –
oder Sie suchen Gott* mit Yoga. Ja, Gott* trägt hier neuerdings ein
Sternchen im Wort. Oder ein Apostroph (G’tt). Oder eine Genderlücke
(G*tt). Die Kirchentags-Organisatoren sind sich da nicht ganz einig,
offenbar eine vertrackte Sache. Dabei dachte ich, niemand ist
genderneutraler als der Allmächtige." <<
ZITAT 4:
>> Für einen weiteren medialen Aufreger sorgte ein
sogenannter "Workshop", bei dem laut den
Verantwortlichen folgender wörtlich formulierter Hinweis
vonnöten war:
"Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Black,
Indigenous und Kinder of Color."
Zur Beruhigung der christlichen Gemüter, je nach Blickwinkel auch
als Zeichen der Solidarität, wurde parallel für betroffene Besucher
der "Workshop 'Kritisches Weißsein'" angeboten, laut
Veranstalter eine Fortbildung, um "eigene Privilegien
zu hinterfragen". Dazu hieß es im Programmheft: "Dieser
Workshop richtet sich an Erwachsene, die nicht von Rassismus
betroffen sind."
Ruhs führt in ihrer Kolumne weiter aus:
"Die Themen Geschlechtsidentität und sexuelle
Orientierung haben es den Organisatoren besonders angetan. Da
plaudert eine Drag Queen aus ihrem Leben, Workshops widmen sich
'queerer, feministischer, gendersensibler Liturgie'. Die
Veranstaltung 'Queer in der Klimakrise' verbindet gleich zwei der
hippen Zeitgeistthemen. Sogar eine Einführung in die queere
Bibelauslegung hat der Kirchentag zu bieten. Falls Ihnen das
alles noch zu gewöhnlich klingt – es geht noch schräger. Mein
persönlicher Favorit: Der Workshop 'Queere Tiere auf der Arche'. Da
stellt sich mir bloß die zoologisch-theologische Frage: Wie um
Gottes Willen haben sich die intersexuellen Giraffen fortgepflanzt?
Oder die schwulen Schimpansen?" <<
ZITAT 5:
>> Die Journalistin erklärt dazu - ergänze:
Stichwort "polyamore" - mit zynischer Note:
"Auch polyamore Beziehungen finden inzwischen ihren Platz
im kirchlichen Programm: Es gibt sogar einen Gottesdienst mit Segen
für Mehrfachverliebte. Das ist ja schon fast herzerwärmend, da
stellt man entsetzt fest, dass auch Sadomaso-Jünger ihren Stand in
Hannover haben. Der Arbeitskreis 'BDSM und Christsein' ist (nicht zum
ersten Mal) mit dabei auf dem Kirchentag. Er will sadomasochistische
Sexualpräferenzen – Peitsche, Handschellen und Sklavenspiele –
aus der Schmuddelecke holen. Auweia. Auch das fällt hier nonchalant
unter 'sexuelle Vielfalt'." <<
ZITAT 6:
>> <<
Ihr finales Resümee lautet, dass sich die Evangelische Kirche mit
solchen Veranstaltungstagen samt Programmgestaltung am Ende "selbst
abschafft". Das abschließende Urteil lautet:
"Bietet nur noch denen Gemeinschaft, die sich in linken
Gefilden wohl fühlen. Da kann man sich tatsächlich zu Recht die
Frage stellen, was die Kirche noch von einer linksverstrahlten NGO
groß unterscheidet. Ich sage das wahrlich nicht oft, aber Gott sei
Dank bin ich katholisch."
Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mitglieder der Evangelischen Kirche
insgesamt um knapp 600.000 (RT DE berichtete),
im Vorjahr um weitere 586.000 Personen auf etwa 18 Millionen
insgesamt. <<
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