Posts mit dem Label philosophy-religion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label philosophy-religion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

04 September 2024

Künstliche Intelligenz - Crisis 9/2024 - orthodoxes Journal

Vorgestellt wird das Heft 9/2024 des Journals “Crisis – Journal für christliche Kultur – URL https://www.crisis-journal.de  –   der Parent-Publisher “Edition Hagia Sofia”, Wachtendonk – URL https://www.edition-hagia-sophia.de/  – ISBN VERLAGSNUMMER 3-96321

Meine Gründe sind einfach:

ERSTENS wird auch woanders gedacht und gearbeitet, zum Beispiel im Bereich der ORTHODOXEN Christen, was bei den meisten Zeitgenossen nicht auf dem Radarschrim ist.

ZWEITENS ist in einem Land wie Deutschland, wo die Jugend kurz nach Abschluss einer Lehre das Lesen ujnd Schreiben wieder verlernt – irgendwann zwischen dem Alte von 20-25 Jahren – UNTERSTÜTZUNG für NISCHEN-Produzenten hilfreich.

INHALT – Heft 9/2024 – crise0-2

Flyer dazu: brief-flyer-crisis-heft-9-2024

 

Buike Science And Music

28 August 2024

Karmel Mayerling - Sponsor

Adresse –  Karmel Mayerling – Mayerling 3, A-2534 Alland

homepage – URL https://www.karmel-mayerling.org/

Öffnungszeiten und Führungen: URL https://www.karmel-mayerling.org/oeffnungszeiten/

SPENDEN:

Konto Österreich
Konto „Rettet den Karmel Mayerling“
Bankhaus Schelhammer & Schattera
IBAN: AT27 1919 0002 0010 0733
BIC: BSSWATWW

Konto Deutschland
Konto: „Rettet den Karmel Mayerling“
LIGA Bank Regensburg

IBAN: DE70 7509 0300 0004 5025 74
BIC: GENODEF1M05

Unsere Liebe Frau auf dem Berge Karmel – Giuseppe Cali

—xxx—

video von ORF

—xxx—

Stift Heiligenkreuz: Karmel Mayerling: Kaiser, Kronprinz und Karmelitinnen.

—xxx—

100. Todestag Kaiser Franz Joseph – Requiem in der Klosterkirche im Karmel Mayerling

—xxx—

Buike Science And Music

11 August 2024

Jean-Francois Lyotard: Wie sich der Marxismus in die Postmoderne retten wollte - Nachruf auf einen Toten, der das Tote kultivierte

Anmerkung des Editors: Immer wieder mal zwischendurch bemerkt auch der  fleissigste Beobachter des Zeitgeschehens, daß er bedeutende PROTAGONISTEN des Denkens nicht auf dem Bildschirm hatte. So geschah es mir mit einem der VORDENKER der gegenwärtigen russischen Putin-Administration, Iwan Iljin – vollständig: Iwan Alexandrowitsch Iljin -, so geschieht es mir heute bei Jean-Francois Lyotard, einem der Vordenker des sogenannten “Postmodernismus“. Meine Titelwahl —  Jean-Francois Lyotard: Wie sich der Marxismus in die Postmoderne retten wollte – Nachruf auf einen Toten, der das Tote kultivierte  — ist schon Teil meines Rezeptionsprozesses: Lyotard setzt an bei Husserl’s Phänomenologie – trotz der von Husserl am Ende selbst zugegebenen methodischer Schwächen, was eine sehr seltene Ehrenhaftigkeit ist im Bereiche der Wissenschaft, vergleichbar womöglich nur dem Eingeständnis Hilberts um 1930 oder so, daß sein “Hilbert’sches Programm” gescheitert sei  – und bei Martin Heidegger, für den das Lexikon der Philosophie von Austeada/Austria, erste Auflage, wenig schmeichelhafte Bemerkungen übrig hatte, und verwendet die Ansätze dieser beiden Autoren, um seine eigene MARXISTISCHE oder eventuell SOZIALISTISCHE “ideologische Kritik der Kritik” im Sinne eines DESTRUKTIVISMUS von Wissenschaft – und vielleicht auch des Denkens selbst? – vorzutragen. Leider liegt diese Lyotard-Position SEHR WEIT entfernt von meinen eigenen Forschungen – und ich merke eben nur noch schnell an, daß ich VERBLÜFFT war, daß eine Zeitung wie die Frankfurter Rundschau FÄHIG war, einen solchen Nachruf zu schreiben, der ohne etliche Bildungvoraussetzungen gar nicht richtig zu konsumieren  ist. Die Frankfurter Rundschau verzichtet jedoch seltsamerweise darauf, den AUTOREN-Namen zu nenen. Vielleicht würde ein POSTMODERNIST jetzt schliessen: Moderne ist TOT, Postmoderne ist TOT durch Selbstdestruktion und Jean-Francois Lyotard ist tot – und wir alle sind irgendwann auch tot. Ich denke schon, daß wir eine ANDERE GRUNDGESTIMMTHEIT und ein ANDERES TEMPERAMENT brauchen im Angesichte der heutigen GEFAHREN durch WISSENSCHAFT, die Jean-Francois Lyotard – wie viele Zeitgenossen übrigens – noch gar nicht richtig auf dem Bildschirm hatte. Aber das ist die übliche Schwäche der heutigen Philosophie, daß sie nämlich in mathematischen und physikalischen Bereichen HINTERHERHINKT, was vielleicht einer der Gründe für das sogenannte “Ende des – realen –  Marxismus” im “realen Sowjetsystem” war – oder auch nicht.

—xxx—

DOCUMENT START

(anonymus) Überlegungen zu Jean-François Lyotard: Selbstgespräch des Logos; in: Frankfurter Rundschau, 9.8.2024

Stand: 09.08.2024, 15:47 Uhr

photo skipped
Jean-Francois Lyotard.
Jean-Francois Lyotard. Foto: Laif © ©Marcello Mencarini/opale.photo/

Der vergessene Vordenker der Gegenwart: Überlegungen zu Jean-François Lyotard, der am 10. August 100 Jahre alte geworden wäre. Von Konstantin Sakkas

Auschwitz, so schrieb Jean-François Lyotard in einem Aufsatz, der 1983 in seinem Opus Magnum „Le Différend“ erschien, sei vergleichbar mit einem Erdbeben, das nicht nur Dinge und Leben zerstört habe, sondern auch die Geräte, mit denen wir Erdbeben messen. Der Satz steht im Zusammenhang einer phänomenologischen Klärung der präzedenzlosen entmenschlichenden Gewalt, die als Merkmal der Shoah betrachtet wird; aber er lässt sich mutatis mutandis auch als generelle historisch-anthropologische Aussage verstehen: Wir leben in einer Epoche, die nicht nur anders als die vorhergehende, sondern die von aller Zeit, die ihr vorausging, radikal getrennt ist, als hätte es diese andere Zeit nie gegeben; eine aus der Zeit gefallene Zeit.

Auschwitz als tat-lose Tat, die Gegenwart als zeit-lose Zeit – das sind die beiden Grunddiagnosen Lyotards, mit denen er die intellektuelle Szene um 1980 erschüttert.

Im Denken Lyotards, der am 10. August 1924 in Versailles geboren wurde, verdichtet sich das Denken des 20. Jahrhunderts: Ausgehend von den beiden Hauptwurzeln der kontinentalen Philosophie, der philosophischen Phänomenologie und dem (antiautoritären) Marxismus – er gehörte von 1954 bis 1964 der Gruppe socialisme ou barbarie an, die sich gegen den sino-sowjetischen Realsozialismus stellte –, popularisiert er im Jahr 1979, das Historiker inzwischen zum Geburtsjahr der Gegenwart erklärt haben, den Begriff der Postmoderne und prägt auch das Wort von der „fin des grands récits“, dem „Ende der großen Erzählungen“.

Damit antizipiert er – scheinbar – einerseits die Diagnose Fukuyamas vom „Ende der Geschichte“ von 1989 und schließt andererseits an an die Technikkritik eines Günther Anders, für den das Dasein im „technetronischen Zeitalter“ (Zbigniew Brzezinski) seine kräfte- und gefühlsmäßige Wirklichkeit verloren hat. Doch Lyotard ging es um mehr.

Die mit dem Begriff der Moderne verbundene Verheißung liegt darin, dass in ihr die Menschheit bei sich ankommen würde. Da Bei-sich-Sein des Geistes, als der mit Hegel das Menschengeschlecht selber zu denken ist – das sollte diese Moderne, deren Beginn mit 1789 angesetzt wird, sein. Das Zeitalter der Weltkriege und des Totalitarismus, so lautet die gängige ideengeschichtliche Erzählung, enttäuschte diese Erwartung, machte sie aber nicht zugleich ganz obsolet; denn der Zusammenbruch des Ostblocks und der „Siegeszug des Liberalismus“ nach 1989 schienen doch noch den geschichtsphilosophisch gewünschten Endpunkt der Geschichte zu liefern. Ein derart affirmativ verstandenes Posthistoire als halkyonische „Geschichte nach der Geschichte“ wäre freilich nur eine neue große Erzählung, ein „metarécit“, das für Lyotard genauso als Ideologie abzulehnen sei wie die „großen Erzählungen“ (Historismus, Kommunismus, Faschismus) davor. Denn darum handelt es sich bei Lyotards Postmodernebegriff eigentlich: um das Instrument einer radikalen Ideologiekritik.

Radikaler als Adorno in seiner Ablehnung einer falschen Totalität, radikaler als Heidegger in seiner Ablehnung einer falschen Metaphysik war Lyotard in seiner an Edmund Husserl orientierten Zurückweisung jeder Theorie von der Wirklichkeit, die diese schon entwirklicht. Auch ein dogmatischer Materialismus wie etwa der Marxismus als Theorie geht immer fehl, weil uns das Materielle jenseits von Lust und Schmerz immer schon nur in der Anschauung, nie unvermittelt entgegentritt.

In seinem Aufsatz „Beantwortung der Frage: was ist postmodern?“ (natürlich eine Anspielung auf Kants berühmte „Beantwortung der Frage: was ist Aufklärung?“, die gut zweihundert Jahre zuvor erschienen war) schreibt Lyotard folgerichtig 1989: „Es sollte endlich Klarheit darüber bestehen, dass es uns nicht zukommt, Wirklichkeit zu liefern, sondern Anspielungen auf ein Denkbares zu erfinden, das nicht dargestellt werden kann.“

Damit schließt der „späte“ Lyotard an an den der frühen Phase, der mit einer Einführung in die philosophische Phänomenologie 1954 berühmt wurde. Erst nach fast vierzig Jahren, 1993, wurde sie ins Deutsche übersetzt, in seinem Nachwort zur deutschen Ausgabe zieht Christoph von Wolzogen eine bedeutungsvolle Parallele zwischen Lyotard und Emmanuel Lévinas, indem er dessen Philosophie des Anderen in Lyotards radikaler Subjektkritik wiederfindet. Denn der „Tod des Subjekts“ meint nicht etwa eine nihilistische Verabschiedung des Menschseins, sondern im Gegenteil dessen Wiedergewinnung durch die gnadenlose Dekonstruktion der Sprecherposition, die immer exklusional wirkt. Bei Lyotard muss das Subjekt, das aus seiner Bedingtheit nicht herauskann, sterben, damit der Mensch, der Inbegriff des Unbedingten, leben kann.

links skipped

Lyotards scharfer Dekonstruktivismus ist nicht der Negativismus, als der er gern verschrien wird, sondern, indem er den Menschen als Produkt seines Sprechens und nicht als dessen Autor ausweist, die denkbar ehrlichste Rehabilitation des Menschseins; sie stellt den Menschen heraus nicht als Tier, das einen Logos hat, sondern als Logos, der sich zu seiner Selbstexplikation eines Tieres bedient. In dieser johanneischen Wende („Im Anfang war das Wort“) von Geschichtsphilosophie und Anthropologie liegt der tiefere Sinn des linguistic turn, zu dessen Hauptvertretern Lyotard gezählt wird.

1983, im selben Jahr wie „Le Différend“, erscheint in Zürich das heute völlig vergessene Büchlein „Wirklichkeitswahn. Die Menschheit auf der Flucht vor sich selbst“. Darin behauptet der Autor, der Psychiater Alfred J. Ziegler, dass die Entwirklichung, auf deren Pfad die Menschheit im Zeitalter der dritten industriellen Revolution sich befinde, schon in der Urgeschichte mit ihren in Höhlenmalereien gebannten Traumgesichten angelegt gewesen sei.

Hiervon führt eine Brücke zu Lyotard, der in besagtem Aufsatz von 1989 über die Kunst der Postmoderne schreibt, dass Werk und Text „für ihren Autor immer zu spät kommen oder, was auf dasselbe hinausläuft, dass die Arbeit an ihnen immer zu früh beginnt. Postmodern wäre also als das Paradox der Vorzukunft (post-modo) zu denken.“

Das lässt sich auf die Geschichte im Ganzen erweitern: Wir sind nicht etwa postmodern, weil die Moderne hinter uns läge; wir sind es, weil sie je vor uns liegt, das, was wir uns von ihr erwarten, aber immer schon hinter uns ist. Ja, wir sind nie modern (soll heißen: nie in Übereinstimmung mit der Welt und uns selbst) gewesen, wie Bruno Latour sagt, und wir waren es immer schon, seit wir aus dem Paradies entlassen wurden. Welt- und zeitlos leben wir seither in der zeitlichen Welt, fehlen uns seither, nicht erst seit Auschwitz die Instrumente, um die Wirklichkeit, in die wir gestellt sind, zu messen.

In der Verständigung über diese Paradoxie oder Antinomie besteht das Menschsein. Geschichte als Selbstgespräch des Logos, der immer schon in Distanz zu den Geschichten lebt, die er erzählt; als große Figuration, die aber deshalb nicht eitel und leer ist, weil sie nämlich mit echten Menschen spielt – in diesem Gedanken liegt vielleicht das zentrale Vermächtnis Lyotards.

DOCUMENT END (ohne Autorname)

—xxx—

Buike Science And Music

29 Juli 2024

Olympia Paris 2024 beleidigt eine wirklichen Gott absichtlich - wie dumm ist das denn

source1: Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele sorgt für zahlreiche Memes: in: Russia Today RT DE-  27 Juli 2024 – URL https://pressefreiheit.rtde.live/kurzclips/video/213797-eroeffnungsfeier-olympischen-spiele-sorgt-fuer-memes/  – Vorspamm: “Am Freitag fand die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris statt. Die Zeremonie sorgte für Aufsehen – und für zahlreiche Memes … ”

source2: Macrons “Satansball” – Verhöhnung des Christentums in Paris war kein Witz und kein Zufall; in: Russia Today RT DE  –  28 Juli 2024   –   Aljona Sadoroschnaja  – URL  https://pressefreiheit.rtde.live/international/213834-macrons-satansball-verhoehung-christentums-in/

source3: “Geisteskrankheit” – Sacharowa kommentiert Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele; in Russia Today RT DE –   –   –  URL  https://pressefreiheit.rtde.live/kurzclips/video/213868-geisteskrankheit-sacharowa-kommentiert-eroeffnungszeremonie-olympischen/  –  Vorspann: “Die Organisatoren der Olympischen Spiele in Frankreich haben alles getan, um aus der Eröffnungsfeier eine Provokation zu machen, sagte Maria Sacharowa, die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums, gegenüber Izwestia.”

 

Kommentar:

1. Einen wirklichen Gott angreifen, indem die von ihm gegründete Religion absichtlich beleidigt wird? WIE DUMM IST DAS DENN?

2. Orthodox Church – Proclamation of Anathemas – youtube https://www.youtube.com/watch?v=XF00JJ13l7Y – youtube-channel Orthodox Church

Buike Science And Music

23 Juli 2024

Was und wozu ist "sapiosexuell" - Frage an Radio Eriwan

source: (Brasilien-Star Key Alves) Volleyball-Ass verrät nach Olympia-Aus und Playboy-Fotos: „Ich bin sapiosexuell“; in Focus (Magazin)  / Express (Boulevard Press) – 22-07-2024 – URL https://www.focus.de/kultur/stars/volleyball-ass-verraet-nach-olympia-aus-und-playboy-fotos-ich-bin-sapiosexuell_id_260155089.html

 

Frage an Radio Eriwan: Was ist und wozu “sapiosexuell”?

Antwort von Radio Eriwan:

  • – Eine neue in der UNO-Vollversammlung beschlossene Kategorie von nicht-polarer Sexualität?  Nein?
  • – Eine neue postmodernistisch-destruktivistische Philosophie? Nein?
  • – Eine neue Sicherheitskategorie bei Bio-Laboren? Nein?
  • – Ein neuer Kriegsgrund zur Eroberung der letzten Eisbär-Reservate beim neuesten arktischen Erdgasfeld? Nein?
  • – Ein neuer Sporttrend? Nein?
  • – Ein neuer Tanz-Variante des Gangnam-Styles, der nur mit Spezialschuhen zu schaffen ist? Nein?

Okay: RADIO ERIWAN GIBT AUF!

Frage an Radio Eriwan: ALLES FALSCH und DANEBEN! “sapio-sexuell” ist eine ideosynkratische Selbstdefinitons-Qualität der weltberühmten Volleyball-Sportlerin in vorgezogenem Ruhestand – Verletzungspause –  Key Alves aus Brasilien! Der zitierte Artikel sagt wörtlich: > >  Dem Medien-Netzwerk TV Globo verriet sie etwa: Ich bin sapiosexuell! „Wenn ein Mann sehr intelligent ist, Typ Nerd, dann leuchten meine Augen und ich bin verliebt. Aber es ist schwer, einen solchen Mann zu finden“, sagte Alves dem Fernsehsender über ihre Vorliebe. < <

Rückfrage von Radio Eriwan: Können wir eine DEFINITION haben für unsere Datenbank “ungeklärte Fälle von Neologismen”??

Frage an Radio Eriwan: Aber gerne doch: > >   Die (ergänze: Vorliebe) wird unter dem erst in den Neunzigerjahren entstandenen Begriff der Sapiosexualität im Allgemeinen durch eine erotische Neigung zu besonders intelligenten Menschen definiert.  < <

Rückfrage von Radio Eriwan: Aber da gibt es doch irgendwo einen HAKEN?

Frage an Radio Eriwan: Gott sei’s getrommelt und gepfiffen, es gibt einen HAKEN und wir werden informiert und erleuchtet:  > > Gleichzeitig bedauerte sie, dass ihr Traummann nach diesen Kriterien nur schwer zu finden sei, zumal eine weitere Vorliebe erfüllt werden müsse: „Er muss auch älter sein, etwa 20 Jahre älter als ich.“ < <

Rückfrage von Radio Eriwan: Aber das ist doch ein uralter Trick, der schon auf dem Faustkeil-Notizblock des Neandertalers als veraltet gestrichen war: JUNGE FRAU SUCHT ALTEN MANN ZWECKS ERBSCHAFT!

Frage an Radio Eriwan: Schon mal was von “decency” gehört?

Zusatzfrage an Radio Eriwan: WER STELLT HIER die FRAGEN?

 

Buike Science And Music

 

 

18 Juni 2024

Unmöglichkeit von Weltherrschaft - Impossibility of World Domination - research essay

World Domination in Tao-te-king and in Early Christian Icons

Weltherrschaft im Tao-te-king und in frühen christlichen Ikonen

DE EN (FR) – E117 – Neuss: Bruno Buike 2024 – 102 p.

https://doi.org/10.17613/0g05-rm31

Buike Science And Music

27 Mai 2024

Neue Kategorie "Orthodoxes Christentum" wurde eröffnet

Mit etlichem Zögern habe ich mich entschlossen, eine neue Kategorie “Orthodoxes Christentum” zu eröffnen, und zwar hauptsächlich für einige Bekannte und Bekantinnen, die FRAGEN und INTERESSE hatten und weil ich davon überzeugt wurde, daß das orthodoxe Christentum ganz besonders die ALTE ÄGYPTISCHE RELIGION fortsetzt und ERWEITERT – siehe: Görg, Manfred: Mythos, Glaube, Geschichte. Die Bilder des christlichen Credo und ihre wurzeln im alten Ägypten, Düsseldorf: Patmos2002. 4.Aufl. (Allerdings erinnern die äusseren Dinge, wie Kleidung der Priester  und Altarutensilien, besonders im Bereich der Orthodoxie stark an SUMERISCH-ARAMÄISCH-PERSISCHE Vorbilder …)

Ich habe einen schrecklichen Bartwuchs und trage keinen Bart und habe Schweine – und Kuhställe in meiner Ausbilung ausgemistet – so daß man mich also mit grosser Sicherheit nicht mit einem orthodoxen Kuttenträger verwechseln kann.

Weil ich eine PRIVATPERSON bin – also kein Sektenbüro, keine politische Agitprop-Abteilung, kein kommerzielles Marketinginstitut – auch kein Geheimdienst-Aussenposten – wird man überrascht feststellen, daß sich in dieser Kategorie über “Orthodoxes Christentum” MEINE PERSÖNLICHEN EIGENSCHAFTEN widerspiegeln.

Eigenschaft 1: Ich SUCHE und FINDE – oder finde nicht! Aber ich habe keine FIX und FERTIGEN und UNVERÄNDERLICHEN DOGMEN anzubieten. Allerdings: Ich habe mehr gefunden als mancher andere!

Eigenschaft 2: Ich nehme meine Umwelt AKTIV wahr, neige also zu DEBATTE und KONTROVERSE – wenigstens soweit Debatte nicht durch die überall zu beobachtende Tendenz zu BANALISIERUNG und VERFLACHUNG und UNBILDUNG und Bekiffung  sozusagen “technisch unmöglich” geworden ist.

Eigenschaft 3: Ich habe eine UNIVERSALISTISCHE Tendenz, und wer schwache Nerven hat oder zu Weinerlichkeit neigt, sollte sich besser jetzt sofort ERSCHRECKEN, daß ich FREUNDE habe unter tibetischen Buddhisten, indischen Hindus – meine besondere “Freundin” ist die hinduistische Göttin “Saraswati” und meine besonderen Freunde in allen Kriegsgefahren  sind die indischen Arjuna und Shri Krishna! – ausserdem unter chinesischen TAOISTEN  – und kürzlich sogar das – AUTHENTISCHE – (West-)AFRIKANISCHE VOODOO Museum in Essen besucht habe. Falls es gesagt werden muß: In Deutschland ist es fast unmöglich, daß der “gebüldet sein wollende Zeitgenosse” nicht auch irgendwann auf türkisch-osmanische SUFIS trifft, jedoch wahrscheinlich  eher weniger auf zentralasiatische islamische Sufis. Das Problem freilich ist: Man trifft etliche Leute, die Etiketten und Plakate herumtragen, aber man muß IMMER SELBER PRÜFEN, was ECHT ist oder GESPIELT,. Anders formuliert: Nachdem MENSCHEN seit Jahrtausenden alles mögliche verschlimmbessert haben, ist ein wirkliches WUNDER, daß von ECHTER Religion bis heute IMMER NOCH einige Bruchstücke erhalten sind und deshalb auch gefunden werden können.

Eigenschaft 4: Ich glaube fest daran, daß der “eigene Stall”, die “eigene Familie” NICHT aus lauter verehrungswürdigen Heiligen mit engelhafter Reinheit besteht, was unter anderem den GRUND hat, daß ich erstens relativ VIELE westeuropäische christliche Gruppierungen flüchtig zur Kenntnis genommen habe (und relativ wenig begeistert war von zum Beispiel “anglikanishen Zuständen”) und zweitens VERSCHIEDENE REALE ORTHODOXE Kirchen und Gemeinden selber erlebt habe, namentlich, griechisch-orthodoxe, serbisch-orthodoxe, russisch-orthodoxe, polnisch-orthodoxe, rumänisch-orthodoxe und sogar ägyptisch-koptisch-orthodoxe (mein wichtigster Namenspatron ist aus Ägypten). Man findet dort ALLE die seit Jahrtausenden GUT BEKANNTEN UNARTEN im Umkreis der Tempel und Priester wieder, einschliesslich der Probleme um Sex, Geld, Machtgehabe, und religiös induzierte andere Beklopptheiten und sogar psychischen Krankheiten. Man könnte insoweit zusammenfassen: Einer der GRÜNDE, warum ich zur Orthodoxie gewechselt bin, war rein praktischer Natur: Ich bin sozusagen GEFLÜCHTET vor NOCH schlimmeren Zuständen im AKTUELLEN WESTEUROPÄISCHEN Christentum, wo es jetzt sogar ein staatlich legal erlaubtes “Gelalle der Bekifften” gibt.

Ich sollte vielleicht ein CAVEAT einfügen und zur VORSICHT raten: Die meisten Menschen, die ich kenne, benötigen meine Kategorie “Orthodoxes Christentum” ÜBERHAUPT nicht. Aber aus meiner Erfahrung würde ich sagen, daß wir ratlosen Menschen es durchaus einmal mit GEWEIHTEN ORTHODOXEN Ikonen versuchen könnten.

Meine GRÖSSTE WARNUNG zur VORSICHT  aber ist folgende: Wer Christ ist oder nicht oder wessen Weg innerhalb anderer Traditionen verläuft, das ist NIEMALS die Entscheidung oder das MACHEN eines sterblichen Menschen, sondern das entscheidet der “Chef im Himmel” selbst. Sowohl die Sufis als auch die Christen sagen UNERBITTLICH: “Nicht DU hast mich gesucht, sondern dein Herr und Gott und SCHÖPFER  hat dich schon zuvor gesucht.” Und deshalb gibt es ein altes GESETZ von GRANIT-STEIN, daß sich LETZLICH NIEMAND in die Beziehung der UNSTERBLICHEN SEELE zu IHREM GOTT einmische KANN oder DARF – was immer die weltklugen Manipulateure dagegen einzuwenden haben, um letztlich daran zu scheitern! Ganz im Ernst: Wenn GOTT will, daß jemand Christ wird, dann schickt er UNTERWEISUNG und LEHRER/innen  IM TRAUM – aber ganz bestimmt nicht die URL-Adresse dieses Blogs!

Was hingegen benötigt wird, ist,  dass Interessenten irgendwann irgendwo irgendwie LIVE an orthodoxen Gottesdiensten TEILNEHMEN – nämlich um das “feeling” zu kriegen – und WEIL ES BESTIMMTE SACHEN GIBT, die niemand ALLEIN für sich machen kann,. weil schließlich JEDER Interessent für Orthodoxie IRGENDWANN irgendwie einen Priester treffen MUSS, zum Beispiel von wegen der TAUFE und wegen  der ganzen Familienangelenheiten, die SAKRAMENTALE Handlungen erfordern, welche eben nur der Priester machen kann.

Ja so, habe ich noch was wichtiges vorab vergessen? Vielleicht dies: Wenn ein deutscher Schriftsteller eine russische-orthodoxe Gemeinde besucht, gerät er AUTOMATISCH in das Kreuzfeuer der FEINDLICHEN und FREUNDLICHEN Geheimdienste und politschen Aspirationen welcher abgeschmackten Art auch immer. Geht jedoch derselbe deutsche Schriftsteller zu einer griechisch-katholischen Gemeinde (uniert mit dem Vatikan in Rom) aus den ruthenischen, galizischen, bukowinischen Provinzen des ehemaligen Östereich-Ungarn, dann wird er dort aktuell ins Visier genommen von einem deutschen Geheimdienst, der sich entwickelt hat aus der alten Reichswehrabteilung “Fremde Heere Ost”, welche 1917 oder so gegründet wurde und nach 1945 von den US-Amerikanern – seltamerweise – KOMPLETT übernommen wurde als sogenannte “Organisation Gehlen”. Ein praktischer Tipp: Man kann diese ganzen Geheimdienste und untergründig wühlenden Wühler sehr schnell fassungslos perplex machen, wenn man in eine Kirche oder einen Tempel geht aus dem einfältigen Grunde dem, den grossen Gott zu ehren und ihm allein zu dienen – nicht etwa dem öfter  komplex-problematischen  Boden-Luft-Verbindungspersonal!

Damit habe ich erst einmal genug GEWARNT, wenn jemand UNBEDINGT, diese Kategorie “Orthodoxes Christentum” besuchen will: RECHNEN Sie damit, daß IRGENDWETWAS in Gang gesetzt wird, daß Sie GANZ WEIT wegbringen wird von allem, was Eltern und Verwandte und sogar Feinde und auch Sie selbst als Schulkind ERWARTET haben oder überhaupt für MÖGLICH gehalten hätten.

Buike Science And Music

 

26 Mai 2024

Kann die neuere Skalar-Äther-Hyperphysik Ethik und Moral begründen?

Erstens: Von Aristoteles stammt eine alte Einteilung der Wissenschaften in physikalische und nach-physikalsiche Bereiche. Manche sagen, daß dies bloß eine praktische Einteilung war in “naturwissenschaftlich exakte ” und “philosophisch spekulative ” Bücher.  Ich aber zweifle, ob man nicht die mögliche Absicht des Aristotels besser erfasst, wenn man sagt, daß Aristotels eine PHYSIKALISCHE Weltsicht hatte und gleichzeitig eine NACH-PHSIKALISCHE, sozusagen eine “quasi-physikalische”.  Anders gesagt: WIR HEUTE halten Religion und Philosophie für SPEKULATIV ungesichert , aber es könnte sein, daß die alten Griechen und aristoteles Religion und Phsilosophie als HALB-PHYSIKALISCH aufgefasst haben.

Im praktischen Beispiel: Griechische TEMPEL sind KEINE rein spekulative Angelegenheit der Religion, sondern benutzen eine MATHEMATIK DER PROPORTIONEN für die Gebäude und eine “proportionale Vermessungslehre”, um den “richtigen” Bauplatz für Tempel zu finden – und in diesen Tempeln wird eine MUSIK gemacht, welche wiederum PROPORTIONEN benutzt.

Warum weise ich auf diese Besonderheit der griechischen und römischen Religion hin? Ich weise darauf hin, weil dies eine ANDERE AUFFASSUNG von RELIGION ist, als wir heute bevorzugen, nämlich eine Religion MIT “objektiven Elementen” und KEINE reine GEFÜHLSDUSELEI oder “Sammlung von unbewiesenen psychologischen Zuständen”.

—xxx—

Zweitens: Ich formuliere ausgehend von Punkt 1 eine MÖGLICHE KONSEQUENZ:

WENN DEM SO WÄRE, WÜRDE es dann möglich sein, OBJEKTIVE FAKTOREN für eine HALB-PHYSIKALISCHE Begründung von Moral und Ethik zu finden?

Wir stutzen etwas:

Ist nicht MORALISCH “gut oder böse” FESTGELEGT durch die sehr alten GESETZESSAMMLUNGEN, wie zum Beispiel die  – sogenannten – “10 Gebote des Moses” – wo dieses oft unangenehme “Du SOLLST!” und “Du sollst NICHT!” drin vorkommt?

Haben wir nicht bis heute ganze Universitätsabteilungen, welche das sogeannte “NATURRECHT” erforschen, wo also ein BEFEHLSGEBER – oder “offenbarender Gott oder Halbgott” – entfällt und das SOLLEN und NICHT-Sollen des Menschen “abgeleitet” wird aus dem, was “in der Natur natürlicherweise” recht und richtig ERSCHEINT?

Hatten wir nicht besonders in der deutschen Rechtsphilosophie des 19. Jahrhunderts den LOGISCH-DEDUKTIVEN Ansatz, der weit überzeugender wäre, wenn nicht inzwischen die FORMALE LOGIK selbst FRAGWÜRDIG geworden wäre, zum Beispiel durch die Gödel-Theoreme von 1928-1932?

All dies und noch mehr, was ich gar nicht weiß, hat der menschliche Geist hervorgebracht – und wir schauen uns um, und stellen fest, daß in der GESCHICHTLICHEN REALITÄT die MACHTHABER das RECHT VERGEWALTIGEN und die BRUTALE SIEGER IHR EIGENES RECHT DIKTATORISCH aufzwingen.

Anders gesagt: Es läuft mit Ethik und Moral etwas GEWALTIG SCHIEF und FALSCH – und irgendwie FUNKTIONIEREN die “vorgeschlagenen und diskutierten MECHANISMEN” NICHT  WIRKLICH. Und nicht nur das: TROTZ all des moralischen und ethischen VERSAGENS  des Menschen gibt es eine UNAUSROTTBARE IDEE von der Möglichkeit einer irgendwie und dermaleinst zu erwartenden “UMFASSENDEN GERECHTIGKEIT”, wo also “Gut und Böse” EINWANDFREI und AKZEPTABEL festgestellt und danach befolgt werden.

Ich ergänze, damit es nicht zu einfach wird, was ich einmal bei den hebräischen Chassidim und bei russisch-orthodoxen Priestern aufgeschnappt habe:

WENN GOTT VOLLE GERECHTKEIT AUSÜBEN WÜRDE, dann würde dies die SOFORTIGE VERNICHTUNG des Planeten der Menschen bedeuten, der nämlich ziemlich sehr VERDORBEN ist. Indem also Gott die “volle Gerechtigkeit” für später aufspart, ermöglicht Gott, daß Menschen VORERST WEITERLEBEN können, wie verdorben auch immer, nämlich zum Beispiel, um sich irgendwann irgendwie zu bessern und vom Falschen abzulassen. Woraus aus der orthodoxen Sicht folgen würde: VOLLE GERECHTIGKEIT kann es erst bei der sogenantnen “Wiederkunft Christi” geben, welche weitaus erfreulicher wäre, würde es nicht DAVOR die REINIGUNG der APOKALYPSE geben!

—xxx—

Drittens: Wir machen jetzt einen riesigen Känguruhsprung zu der tibetischen Story von Milarepa und seinem Lehrer Marpa. Oft wird diese Story im Sinne der buddhistischen KARMALEHRE “gedeutet”: Folgen von schlechtem Karma werden erlitten und gutes Karma kann angesammelt werden. Irgendwo aber – ich habe leider vergessen wo – las ich zusätzlich: DAS UNGESTÜM von MILAREPA als MÄCHTIGER SCHWARZMAGIER wurde NICHT GESTOPPT durch MENSCHEN oder menschliche GERICHTE, sondern weil es – angeblich – IRGENDETWAS IM UNIVERSUM gab, das ihn hinderte weiterzumachen! Hoppla: WENN das also eine Überlegung sein soll, dann wurden die deutschen NAZIS und die russischen Kommunisten NICHT eigentlich BESIEGT und auch nicht wirklich in einem “konventionellen Sinne” BESTRAFT, sondern SIE KONNTEN NICHT MEHR WEITERMACHEN …

Wir springen jetzt noch einmal – und zwar zu der SELTSAMKEIT, daß in VIELEN Sprachen eine BEZIEHUNG existiert zwischen “RICHTIG” und “RECHTS” – was viel älter ist als bloß die NAZIS und ähnlich geistige Verirrungen!

“RECHTS” aber kann PHYSIKALISCH sein eine GEOMETRISCHE RICHTUNG – eventuell ein physikalsicher VEKTOR? – und/oder eine DREHUNG oder TORSION in einem WIRBEL oder VORTEX.

—xxx—

Viertens: Jetzt sind wir “fein heraus”, wie mein letzter Mathelehrer vor dem Abitur immer sagte und formuilieren eine ARBEITSHYPOTHESE, die wir allerdings schon MorGEN im Mülleinmer entsorgen werden, falls ich bis dahin etwas NEUES und BESSERES gelernt haben sollte, was allerdings eher unwahrscheinlich scheint.

Die NEUE BUIKE-VERMUTUNG also lautet: RECHTS- und LINKSDREHUNG sind im sichtbaren Universum NICHT EINDEUTIG UMKEHRBAR, also NICHT ÄQUIVALENT, sondern die RECHTS-DREHUNG ist in DIESEM UNIVERSUM eine BEVORZUGTE Richtung, die HÄUFIGEr und InTENSIVER vorkommt als “Links-Drehungen”.

Leider bin ich kein Mathematiker und kein Physiker, aber mir scheint ein beweiskrääftiger Weg zu existieren, wenn wir überlegen, daß in der heutigen ÄTHER-Hyperphysik – zum Beispiel in den Büchern von Joseph P. Farrell –  der IMPULSBEGRIFF  im FASTVAKUUM nahe dem absoluten Nullpunkt AUSREICHT, um die GESAMTE heutige STERNEN- und ATOM-THEROIE zu entwickeln. Wir brauchen dazu nur eine DEFINITION von IMPULS mit einem (Minimal-)Betrag, welcher ausreicht um BEWEGUNG zu triggern und nach Bewegung dann TORSION und DREHUNG. Und dann braucht man  noch ein bischen KOMBINATORIK und MATRIX-Mathe, um mögliche MENGENVERHÄLTNISSE zwischen Rechts- und Linksdrehungen zu ermitteln, sagen wir für REchts-Lins-PAARE oder für Rechts-Links-TRIPEL oder anders, was ich nicht weiß.

—xxx—

Mein ingenieurstechnischer vorläufiger Lösungsatz lautet jetzt:

Es ist DENKBAR, daß JEMAND, in LOKALEN UMGEBUNGEN LINKS-Drehungen zum BÖSEN “schafft”, zum Beispiel Milarepa in seiner Zeit als mörderischer Schwarzmagier, aber man kann nur SCHWER denken, daß jemand es schaffen würde, eine GANZE SPIRAL-GALAXIE anzuhalten und dann IN DIE GENGERICHTUNG DREHEN zu lassen.

WENN DEM SO WÄRE, könnte man dann SPEKULIEREN:  Der irdische-sterbliche Mensch hat nicht die Links- und Rechtsdrehungen des Kosmos gemacht, sondern wurde VON IRGENDJEMAND in eine links-rechts-drehendes Universum GESETZT, aber nicht zur VERÄPPELUNG, sondern damit er “RECHTS” und “RICHTIG” ERKENNT und “Links und undrecht / unrichtig” VERMEIDET, und das ist keine reine Denksportaufgabe, sondern eine Art TEST oder PRÜFUNG und auch HÄRTETEST, welcher aber wiederum nicht zur VERÄPPELUNG auferlegt wird, sondern weil sich der grosse “kosmische TRAINER FREUT”, wenn wir Menshen unsere TESTS und PRÜFUNGEN BESTEHEN – und nicht dauernd in die Irre gehen, wie zum Beispiel der GROSSMÄCHTIGE Schwarzmagier Milarepa.

—xxx—

Ich vermute: Auch wenn ich das Problem der Begründung von Moral und Ethik NICHT WIRKLICH gelöst habe, so haben wir NACH diesem Gehirnjogging, ganz bestimmt eine PAUSE verdient! Oder wenigstens möchte ich jetzt nicht mehr sagen, nämlich nachdem wir alle die VERDORBENHEIT der europäischen Wissenschaften bei der Corona-Pandemie erlebt haben, wo man NASSFORSCH das Vererbungsmolekül ALLEN LEBENS manipuliert hat!

Buike Science And Music

Ostern: Wunder des "Heiligen Feuers" - Easter: Miracle of "Holy Fire" - Jerusalem

Das “Wunder des Heiligen Feuers” gibt es wahrscheinlich schon seit 2000 Jahren am ORT des Grabes Jesu und seiner Auferstehung von den Toten in der heutigen “Kirche des Heiligen Grabes” in Jerusalem, und zwar PÜNKTLICH zum Termin des GRIECHISCH-Orthodoxen Osterfestes und NACHDEM der griechische Patriarch von Jerusalem ein GEHEIMES Gebet gesprochen hat, das er von seinen Vorgängern gelernt hat.

Ich bringe davon eine Ausarbeitung von Autor Nils Hvidt, OP, Citta del Vaticano, in ENGLISCH und in DEUTSCH.

pdf-file (with photos and colors)  —   HolyFireHvidtDeEngl

Das VERBLÜFFNDE freilich ist: Dieses Wunder ist auch in ROM – und anderswo – GUT BEKANNT – aber man spricht nicht darüber. Vielelicht könnte man sagen: Selbstverständlich bestreite keiner, daß 1+2=3 – aber ich spreche nicht darüber und ich AKZEPTIERE das ERGEBNIS nicht, EGAL wie KORREKT es sein mag oder nicht! Kann man so machen, obwohl sich fragt, was das soll. Die ORTHODOEN Leute aber rufen sich gegenseitig am Ostertag an, “ob das Wunder in Jeruslame” schon da ist – und wenn es da ist, dann wird es – nach 1990 – in alle Hauptstädte der orthodoxen Länder gebracht und dort mit “militärischen Ehren” wie bei einem Staatsempfang   begrüsst und bejubelt. Und na klar: ORTHODXE KINDER haben in diesem Punkte OFT einen INFORMATIONSVORSPRUNG …

—xxx—

Attached is a short historical sketch on the subject covering approx. 2000 years with WRITTEN SOURCES on “Holy Fire”, as elaborated and collocated by Nils Hvidt OP Vatican . The STORY started of course with the CRUCIFIXION of Jesus Christ and his BURIAL PLACE, which Emperor Constantine, the Great, united under the roofs of the famous church “Holy Sepulcre” in Jerusalem – but only after his mother, Helena, in old age had collected REMAINS from life-times of Jesus Christ, which she found in GREAT NUMBERS. Emperor-mother St. Helena not only spotted the “wonder of Holy fire”, but in the geolocation of the later church “Holy Sepulcre” found GREAT PIECES of the CROSS OF JESUS CHRIST. It however was a PAGAN ROMAN EMPEROR, who after the desaster and defeat of 70 AD under Roman Commander TITUS (son of Vespasian, who after suicide of NERO became himself Roman Emperor), “re-decorated” the temple plateau with ROMAN ARCHITECTURE and TEMPLES and built a temple AT THE PLACE of the “crucifiction of Jesus Christ”, for to block out the VENERATION of the place by first Christians. The RUMORS however did not cease totally, that the WONDER OF THE HOLY FIRE started and remaind there RATHER CLOSE TO THE DATE of RESURREXTION of JESUS CHRIST.

The PROCEDURE of the Wonder TODAY is, that within the Church of Holy Sepulcre, the is a smalle “chaper-similar” AEDICULUM built DIRECTLY over the BURIAL PLACE and therefor over the PLACE OF RESURRECTION of Christ. In this small building ONLY the GREEK-ORTHODOX PATRIARCH of Jerusalem at the DATE of the GREEK-Orthodox Pascha-festivity, will be allowed entry – but only after a THOROUGH SCRUTINY of his clothes and body. Indeed the Greek Partriarch finally will be in his priestly “under-wear” – and only now may enter – for to speak a SPECIAL PRAYER, that UNCHANGED CAME DOWN TO HIM by his predecessors – and only AFTER that the SPREADING of a STRANGE “Fire from above”, that will NOT BURN or VIOLATE, will start and lit a bundle of candels in the hands of the Patriarch, who now ill come outside to spread the “LIGHT”.

This EVENT especially AFTER 1990 is spread in news ALL OVER the ORTHODOX COUNTRIES of this GLOBE – and the “fire” brought with planes to the capitals of those Orthodox countries, where it will be greated with a GREAT STATE CEREMONY with soldiers under amrs, the “reception with military honors”. And when in the evening of Easter-Vigil the people are meeting for worship, lots of them are privately INFORMED, that the Wonder of Holy Fire took place in THIS CURRENT again – which by all Orthodox Faithful is “understood” and “interpretated” as STRONG ARGUMENT, that SOME OF CHRISTIAN CORE “beliefs” have a MIRACOLOUS CONFIRMATION, that NOT REALLY can be debated!: WHATEVER DISBELIEVERS or NON-CHRISTIAS debate in the CHRISTIAN COMPLEX, THIS WONDER ITSELF as such cannot be debated – even not today, when some superintelligent Jesuits – and perhaps people from advanced physics in Russia – have started, to DEVELOP a “plasmaphysical” EXPLANATION.

I may say, it may occur, the ADDITIONAL “wonder”, that HARD SCEPTICISM and MILITANT ATHEISM inexplicably CANNOT “accept” this wonder, which hoewever is the source INCREDIBLE JOY among Orthodox Christians – that may have an intensity displayed especially by the Coptic Christians of ETHIOPIA and EGYPT, coldblooded Europeans NEVER HAVE SEEN BEFORE!

Buike Science And Music

22 Mai 2024

Info1-Orthodoxie-Anfänger, deutsch: Reizthemen und erste Praxistipps

Sofort-Kurzinfos für Nicht-Orthodoxe deutscher Sprache  zur Vorbereitung einer Entscheidungsfindung zum Übertritt in die Orthodoxie  findet man hier

–xx–  infos1für Nicht- Orthodoxe   –xx–.

Und Bücher über Orthodoxie gibt es sogar in deutscher Sprache in GROSSEN MENGEN – auch im Internet “Orthodoxe Bibliothek” –  teilweise mit extravagantem Schwierigkeitsgrad – denn anders als Deutsche, die kurz nach der Lehre anfangen, das Lesen zu VERLERNEN, sind die orthodoxen Völker STARKE BÜCHERLESER.

Nur deutsche orthodoxe Autoren waen bis 1990 ziemlich wenige. Ein Autor mit unglaublich differenziertem und gepflegten Hochdeutsch ist zum Beispiel SERGIUS HEITZ – der hier in Neuss und Düsseldorf lebte und arbeitete – und dessen Frau (die Matuschka) ich in ihren letzten Jahren noch selber erlebt habe.

Buike Science And Music

17 Mai 2024

Frauenkloster in Spanien wechselt komplett von Vatikan zu Sedisvakantisten

Das ist wieder mal eine Story, die man fast gar nicht glauben kann, die aber angeblich tatsächlich passiert ist.

source 1: ((16 Ordensschwestern werden abtrünnig)) – title:  Komplettes Klarissen-Kloster sagt sich von Kirche los – in Rheinische Post RP – 16-05-2024 – URL https://rp-online.de/panorama/religion/belorado-komplettes-klarissen-kloster-sagt-sich-von-kirche-los_aid-112825957 – Vorspann: > > Madrid · Die Überraschung und Empörung in Spanien ist groß: Nach dem Bruch einer Gruppe von Klarissen-Schwestern mit der katholischen Kirche ist der spanische Klosterort Belorado im Schockzustand.< <

ZITAT: > >  Im TV-Sender Telecinco legten die Ordensfrauen nun nach: Sie hätten nicht aus einer Laune heraus gehandelt. Vielmehr sei es in den vergangenen Jahren mit Blick auf den vatikanischen Reformkurs zu einer schleichenden Entfremdung gekommen. „Von der katholischen Kirche ist kaum noch etwas übrig – jetzt steht nicht mehr Gott, sondern der Mensch im Mittelpunkt“, klagte eine der Schwestern. Eine andere fügte hinzu: „Wir erkennen den Vatikan nicht an – es ist eine Farce.“  < <

—xxx—

source 2: ((Äbtissin äußert sich in Fernsehsendung aus Kloster)) –
Titel: Nach Schisma: Bischofskonferenz sucht Gespräch mit Klarissen; in: katholisch de – 16-05-2024 — URL https://katholisch.de/artikel/53323-nach-schisma-bischofskonferenz-sucht-gespraech-mit-klarissen

ZITAT: > >  Unterdessen äußerte sich die Äbtissin des Klosters erstmals vor Journalisten zum Bruch ihres Klosters mit der Kirche. “Aus unserer Sicht ist der Papststuhl seit dem Tod von Pius XII. vakant”, sagte die Ordensfrau in einer Live-Sendung des Fernsehsenders “Telecinco” aus dem Kloster in Belorado am Mittwoch. “Die katholische Kirche ist fast nicht wiederzuerkennen, das Zentrum ist nun nicht mehr Gott, sondern der Mensch.” Die Gläubigen müssten aufwachen und diese Irrlehre erkennen, so die Äbtissin. “Die Pfarreien erinnern eher an die anglikanische als an die katholische Kirche.” < <

—xxx—

KOMMENTAR:

Mord und Totschlag und politische Einflussnahme und Intrigen rund um den Papst-Stuhl von Rom sind in der Geschichte oft vorgekommen. Zum Beispiel erinnere ich, daß Kaiser Franz Josef I. von Österreich-Ungarn in der Zeit des Ersten Weltkriegs den Papst-Kandidaten Kardinal Rampolla  auf Grund eines alten Privilegs ABGELEHNT hat, und zwar auf Grund der Erkenntnisse der kaiserlichen Evidenzbüros (Geheimdienste), daß Rampolla sehr möglicherweise der Freimaurererei nahestand. Allerdings wurde dieses kaiserliche Privileg einer “apostolischen Majestät” anschliessend von dem neuen Papst sofort abgeschafft.

Ein anderes Beispiel aus neuerer Zeit ist, daß man dem Papst aus Polen, Papst Johannes-Paul II., nachsagt, daß zu seiner Zeit REGELMÄSSIGE KONFERENZEN im Vatikan mit der CIA abgehalten wurden.

Und wiederum ein anderes GERÜCHT wollte wissen, daß in der Zeit von Papst Johannes XXIII. der Papstkandidat Kardinal Guiseppe Siri aus Genua – mit angeblichen und wahrscheinlich zu seiner Zeit unvermeidlichen Kontakten zu NAZIS und FASCHISTEN – durch trübe Machenschaften während der Wahlvorgänge zwangsweise  ausgeschieden wurde. Wenn ich das sagen darf: Diese Kardinal Siri Story WÜDRE, wenn sie stimmen WÜRDE, in der Tat eventuell auf ein Legitimitätsproblem führen.

Der Autor Malachi Martin ist dann sogar so weit gegangen und hat der gesamten römisch-katholischen Kirche einen MARXISTISCH-SOZIALISTISCH-KOMMUNISTISCHEN KURSWECHSEL während und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil 1962-1965 vorgeworfen. Kann man  gar nicht glauben – und deshalb eine Quelle: Malachi Martin: The Jesuits: The Society of Jesus and the Betrayal of the Roman Catholic Church;  NY: Simon & Schuster 1987 – pdf-file Internet Archives

Und schliesslich sollte ich vielleicht erwähnen, daß Joseph P. Farrell im Komplex von “NAZI-survival” und “NAZI Underground Empire” tatsächlich den VERDACHT äussert, daß Papst Pius XI (Attilio Ratti) – der Vorgänger von Papst Pius XII. – von den NAZIS und den Mussolini-Faschisten ermordet wurde, und zwar im Zusammenhang mit der Enzyklika “Mit brennender Sorge”, die kurz vor seinem Tod in 1939 eine FORTSETZUNG haben sollte – allerdings ANGEBLICH.  Ich erspare mir hier SPEKULATIONEN, was das BEDEUTET haben KÖNNTE für den Nachfolger, Papst Pius XII – der übrigens Visionen hatte und ausserdem für die Erst-Version der Enzyklia “Mit brennender Sorge” von 1937 STARK MITVERANTWORTLICH gewesen sein soll.

NICHT SPEKULATIV ist hingegen, daß auf dem Photo der Vertragsunterzeichnung des Konkordates mit dem Deutschen Reich von 1933 drei WICHTIGE Römer  zu sehen sind, die alle drei KARRIERE gemacht haben, nämlich Nuntius Pacelli, der spätere Papst Pius XII, der Monsignore Montini, später Papst Paul VI., und Kardinal Ottaviani, der konservative Eckpfeiler  zu Zeiten des Zweiten Vatikanischen Konzils 1962-1965.

Fest steht auch, daß Monsignore Montini UNTER Papst Pius XII Chef der Passabteilung des Vatikans war, welche in Kooperation mit dem Internationalen Roten Kreuz in Genf die sogenannten “Ratlines“, also: FLUCHTWEGE, für prominente und hochrangige NAZIS nach ARGENTINIEN und anderswohin ORGANISIERTE. Unter anderem wurden damals ca. 2000 – 6000 Mann der SS-Division “Galizien” aus dem Internierungslager Rimini GESCHLOSSEN nach KANADA “transferiert” – von wo deren Kinder kürzlich unter einem KANADISCHEN General  – Gen. Trevor Cadieu – im aktuellen Ukrainekrieg von 2022-2024f  sozusgen “wieder auftauchten”.

Und schliesslich finden wir in der Umgebung des Kardinal Ratzinger, des späteren Papstes Benedikt XVI., der als Konzilstheologe von 1962-1965 startete, den damals weltbekannten KARL RAHNER, von welchem sogar Wikipedia berichtet, daß er “Glaubensschwiergkeiten mit der IMMERWÄHRENDEN JUNGFRÄULICHKEIT” der Gottesmutter Maria hatte, woraus ich messerscharf schliesse, daß er dann sehr wahrscheinlich Probleme mit der Gottheit Jesu Christi hatte, daß also KARL RAHNER VERMUTLICH NICHT AN  DEN GOTT JESUS CHRISTUS GEGLAUBT hat. Allerdings muß ich hier ergänzen: Heute in 2024 ist das ganz normal geworden, daß EVANGELISCHE Pastoren IN DEN ZEITUNGEN verkünden, daß sie nicht an Gott glauben – und wir sollten zuversichtlich davon ausgehen, daß dies bei ETLICHEN ihrer katholischen “Kollegen” sehr ähnlich sein dürfte.

Ich komme zu folgendem vorläufigen ingenieurstechnischen Zwischenergebnis: Im Vatikan in Rom – ein alter heidnischer Wahrsagungstempel auf dem “vatikanischen Hügel – ist eigentlich IMMER “was los” und INTRIGE und INFLUENCING und MENTAL BUBBLEs und MENTALER KRIEG. Aber ich GLAUBE NICHT, daß man dieses WIRRWAR von fast 3000 Jahren DAUER einer RÖMISCHEN WELTHERRSCHAFT so einfach zu fassen kriegen kann, wie das die SEDISVAKANTISTEN versuchen.

Ich komme also zu einer ganz anderen STRATEGISCHEN Vermutung: Der KAMPF ZWISCHEN GOTT UND SATAN ist nicht nur nicht vorbei und er startete auch nicht erst im Vatikan in Rom (sondern möglicherweise schon im alten Ägypten und Sumer) , und er  geht weiter und hat HEUTE EINE NEUE INTENSITÄT und NEUE TECHNOLOGISCHE DIMENSION (mit einer neuen Hyperphysik des Joseph P. Farrell) erreicht – welche gläubige Christen übrigens NICHT ÜBERRASCHT, weil die sogenannte “endzeitliche Literatur” genau dies schon lange “voraussagte” bzw. “durchgekaut” hat.

Ich jedenfalls halte es mit dem Erzengel Michael:

SAINT ARCHANGE MICHEL, DEFENDE NOUS DANS LE COMBAT!

Aber ich habe NICHT den Weg dieser 16 Schwestern aus Spanien eingeschlagen, sondern bin heute ORTHODOX-OSTCHRISTLICH (“pravoslavno”), denn ich AKZEPTIERE KEINEN PAPST und KEINEN VATIKAN, welche  OFFEN und  total schamlos und ungeniert mit NAZIS und heute mit KOMMUNISTEN und MARXISTEN kooperieren und/oder eine neue “evangolische Mischreligion” zwischen Evangelischen und Katholiken – unter Ausschluss der Orientalen und Orthodoxen – propagieren.

Mit einem Wort: Ich fordere hiermit die GESAMTE EUROPÄISCHE INTELLIGENTSIA auf, zur ORTO-DOXIE und ORTO-PRAXIE zu wechseln – und den aktuellen PHILOSOPHISCHEN SCHWACHSINN im katholischen Bereich – womöglich gemischt mit wabernden Haschisch-Schwaden – zu verlassen – und AUFZUHÖREN, die Menschen und das Volk IN DIE IRRE ZU FÜHREN!

Klammer auf: Sofort-Kurzinfos für Nicht-Orthodoxe deutscher Sprache  zur Vorbereitung einer Entscheidungsfindung zum Übertritt findet man hier –xx–  infos1für Nicht- Orthodoxe   –xx–. Und Bücher über Orthodoxie gibt es sogar in deutscher Sprache in GROSSEN MENGEN – auch im Internet “Orthodoxe Bibliothek” –  teilweise mit extravagantem Schwierigkeitsgrad – denn anders als Deutsche, die kurz nach der Lehre anfangen, das Lesen zu VERLERNEN, sind die orthodoxen Völker STARKE BÜCHERLESER. Ein Autor mit unglaublich differenziertem und gepflegten Hochdeutsch ist zum Beispiel SERGIUS HEITZ – der hier in Neuss und Düsseldorf lebte und arbeitete – und dessen Frau (die Matuschka) ich in ihren letzten Jahren noch selber erlebt habe. Klammer zu.

Man mißvertsehe diese Aufforderung zum NEU-Nachdenken nicht falsch: Es sind Katholiken und Evangelische, welche vielen Orthodoxen aus vielen Ländern ihre Kirchen zur Verfügung stellen (egal aus welchen realpolitischen Gründen) – selbstverständlich gegen Mietzahlung -, und wir sehen auch hier wieder, daß in dieser Welt die “grauen Zwischentöne” vorherrschen – und die endgültige Scheidung zwischen SCHWARZ und WEISS und den Böcken und Schafen erst beim “apokalyptischen Endgericht” vorgenommen wird, wodurch, uns übrigen AUFSCHUB gewährt ist, damit wir vorerst fröhlich weiter sündigen können – und nicht sofort sterben!

Ein süffisantes Detail: RESTE einer ALTEN AUTHENTISCHEN Liturgie gab es einmal im Dominikaner-Orden – und eine ALTE AUTHENTISCHE WESTLICHE LITURGIE hat sich erhalten in der sogenannten “GREGORIUS-Liturgie” der Orthodoxen (auch genannt: Liturgie der vorgeweihten Gaben). Und was man an vielen Orten heute und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil für “Liturgie” und “Gottesdienst” hält ist einfacher philosophisch-theologischer Schwachsinn und PAPPERLAPAPP!

Buike Science And Music

07 Mai 2024

Ich und Du in einer christlichen Anekdote aus Ägypten - Gibt es ein christliches Advaita-(Vedanta)?

In einer Beichte zum orthodoxen Osterfest 2024 erhielt ich zwei Antworten von einem orthodoxen Priester.

Erstens sagte er: “Solange du kritisiert wirst, bist du auf dem richtigen Weg.” –

Damit war zunächst gemeint: Wenn man Bücher und ein Blog schreibt, dann benötigt man professionelle Kritik, weil keiner perfekt ist und jeder irgendwelche unschönen Fehler macht.

Aber auf Nachfrage ergänzte er etwas weniger Naheliegendes, als er sinngemäß sagte, das Problem sei, wenn man “dieser Welt” – ergänze: dieser “gefallenen” Welt –  zu sehr gefällt. Ergänze: denn dann hat man möglicherweise zuviel ANPASSUNG und AGGIORNAMENTO gemacht – und womöglich geistigen und metaphysischen Tiefgang und Essenz verloren.

Und schliesslich meinte er so ähnlich wie, daß solange die Kritik da sei, meine Sachen offenbar nicht derartig langweilig seien, daß das Publikum sofort einschläft.

—xxx—

Dann jedoch folgte etwas, dessen Zusamemnhang mit dem Vorigen ich zunächst gar nicht verstand.

Es folgte eine ANEKDOTE  von einem der ALTEN Mönche aus der ÄYGYPTISCHEN WÜSTE aus der Anfangszeit des Christentums, was für mich insofern von Belang ist, als mein zweiter Namenspatron der hl. Antonius, der Mönchsvater oder Antonius, der Ägypter, ist. (Die Quelle habe ich leider vergessen. Es ist aber möglicherweise NICHT die Spruchsammlung der “Apophtegma Patrum” (“Aussprüche der Väter”) …)

Die Anekdote aber ging so: >> Ein Mönch war gestorben und kam zur Himmelstür. Er klopfte an und Jesus Christus” – also NICHT wie heute Petrus! – “fragte: “Wer ist da?” – Worauf die Antwort kam: ” Hier ist der Mönch und Archimandrit soundso.” Worauf Christus antwortete: “Den kenne ich nicht.” – Jetzt versuchte es der Mönch ein zweites Mal, klopfte an und sagte: “Hier ist der Mönch sound so.” Und wiederum kam die Antwort von Christus: “Kenne ich nicht.” — Ein drittes Mal klopfte der tote Mönche jetzt und wieder fragte Jesus auf der anderen Seite der Himmelstür: “Wer ist da?” – Und diesmal sagte der Mönch: “DU!” – Und da öffnete sich die verschlossene Himmelstür …

—xxx—

Kommentarversuch:

1. Der erste Teil hat eine “Ich-Perspektive” und zielt  auf das “Ich” des Blog-Schreibers, des Arbeitenden, womöglich des ugnerecht Schuftenden. Der zweite Teil der Antwort beginnt auch mit der “Ich-Perspektive” – “ICH, der Mönch soundos – und das “ICH-Problem” wird dadurch gelöst, daß eine METAPHYSISCHE WAHRHEIT AUFDECKT, daß ein ICH gar nicht existiert, WEIL alles in der DU-Perspektive des SCHÖPFERS enthaltn ist, weil GESCHAFFENES niemals etwa anderes ist als – in spezielelr Weise – TEIL DES SCHÖPFERS, jedoch nicht der Schöpfer selbst!

2. Descartes sagte den berühmten – falschen Syllogismus oder falschen logischen Schluss – “Cogito, ergo sum!” (Ich denke, ALSO bin ich.) Wir überspringen jetzt das Problem der Subjekt-Objekt-Spaltung und kommen zu einer POPULÄR-Philosophie, wo man oft hört: “Das ICH löst sich im DU auf.” – irgendwie, keiner weiss, wie genau, angeblich besonder im Falle der Geschlechterliebe! Der Standpunkt dieser Anekdote aber scheint mir ein ganz anderer zu sein: Eine AN SICH SEIENDE WAHRE EXISTENZ auf dem METAPHYSISCHEN LEVEL hat überhaupt nur das “DU”, aber nicht IRGENDEINES, sondern das DU, des SCHÖPFERGOTTES, OHNE DEN GAR NICHTS ist!

3. Aber warum erhielt ich eine zweiteilige Antwort?

Nun, wir Menschen – also du und ICH – murren und knurren und nörgeln, daß “immer ICH” arbeiten muß, daß ich “nie dafür etwas richtig kriege” und so weiter. Der zweite Teil der Antwort aber ergänzt: ARBEIT wird NICHT getan wie bei Sklaven, NICHT getan wie “Arbeit um der Arbeit willen” oder wie “l’art pour l’art” (ein programmatisches Schlagwort irgendeiner “Revolution”  mit “jungen Wilden” (und schlechter Philosophie)  aus dem frühen 20. Jahrhundert), sondern ARBEIT findet “in Wirklichkeit” statt  nur “im DU dessen, der ALLES GEMACHT hat”, so daß “Ich-Probleme” einschliesslich Nörgelei – IRRELEVANT werden, weil eine ARBEIT in der DU-SPHÄRE des Schöpfergottes ein MITWIRKEN AN DER SCHÖPFUNG des SCHÖPFERGOTTES wird – und womöglich sogar eine “Mitwirkung am Flicken der Welt”, was man in der alten hebräisch-aramäischen Umwelt der Bibel des Alten Testamentes nennt “tik(k)un olam“.

Mir fällt plötzlich auf: Erhält damit nicht die “Existenz dieser ganzen Nichtsnutze” – der Pilger, der Gaukler, der Mönche, der Künstler, der Philosophen und Psychologen – eine neue Dimension und NEUE WÜRDE – nachdem die WÜRDE von EXISTENZ und ARBEIT  aus dem ERSTEN EXISTENZGRUND  zuvor vergessen oder geraubt wurde?

—xxx—

Ich sollte vorsichtigerweise ergänzen: Mit solchen mehr oder weniger klug gemeinten Überlegungen ist der KERN der chistlichen Beichte noch bei weitem verfehlt, was vielleicht angedeutet werden kann durch einen Spruch, den ich in ganz anderem Zusammenhang irgendwo einmal aufgeschnappt habe, wo es hieß: “Heilung beginnt mit einem Schuldbekenntnis.” Ergänze: DENN menschliche Existenz auf diesem Planeten ist TENDENZIELL eigentlich “niemals perfekt” oder “RICHTIG und RECHT” im Sinne der ALTEN Metaphysik, welche das Christentum aus dem alten Griechenland übernommen hat (weil sie so wunderbar passt), jener alten Metaphysik, welche von unserer Gegenwart so oft ausgelacht wird, so daß ich hier schon fertig bin.

—xxx—

Mit der Überschrift habe ich verwiesen auf das INDISCH-HINDUISTISCHE “Advaita-(Vedanta)”, was man gewöhnlich übersetzt als “Lehre von der Nicht-Zweiheit”, welche sich durch die gesamte indische Philosophie- und Religionsgeschichte zieht. Weil ich kein Spezialist für Hinduismus bin, denke ich, daß es am besten ist, wenn ich einfach einige links zu weiterführenden Stichworten gebe:

Ein letzter Lernhinweis: Die europäische Fokussierung auf das INDIVIDUUM und dessen ICH, das dann auch Kismet und Fatum und SCHICKSAL glaubt, ABLEHNEN zu können, ist eine HISTORISCHE SINGULARITÄT, die WOANDERN fehlt, nicht vorkommt.  Ein berühmter rishi-ähnlicher hinduistischer “Heiliger”, Ramana Maharshi vom hl. Berg Arunachala in Südindien (Tamil Nadu) in der Nähe der berühmten grossen Tempels von Tiruvannamalai, verwendet zum Beispiel gerne als Ausgangspunkt die Frage: WER ist das ICH? WER denkt die Gedanken? WER atmet? Und so weiter. Angeblich soll eine Lieblingslektüre von Ramana Maharshi gewesen sein das “Yogavashista” – Yoga-Vasishtha wiki DE  – (des Weisen Rishi “Vasista”, der eventuell ein anderer Name von “Brighu” ist (?), welches in der Tat ein BASISTEXT des “Advaita Vedanta” ist.

—xxx—

So, ich vermute, das reicht erst mal, denn schliesslich bin ich nicht das Orakel von Delphi oder die Bibliothek von Alexandria!

 

Buike Science And Music

Iwan Alexandrowitsch Iljin - Vordenker des postkommunistischen Russland - in Deutschland und Europa ignoriert

Es ist mir regelrecht etwas peinlich, daß mir trotz erheblicher Lese-Mengen bislang ein WESENTLICHER VORDENKER des heutigen postsowjetischen und postkommunistischen (wie auch nicht-faschististischen) Russland entgangen ist.

Ich spreche hier von Iwan Alexandrowitsch Iljin (1883-1954), ein direkter Nachfahre der RURIKIDEN (welche die erste Staatsbildung um Kiev herum schafften),  seines Zeichens ein Berufs-Philosoph, Schriftsteller und Publizist. (Wodurch auch klar wird, warum ich ihn übersehen habe, denn ich bin auf Historie viel mehr fokussiert als auf Philosophie, welch letzterer ich nicht nur wegen Kant, Hegel und Karl Marx gründlich zu misstrauen gelernt habe.)

Wie soll ich höflich sagen: Wenn ich, ein kleiner Sozialhilferenter einen wichtigen Exponenten des geschichtlich-politischen Denkens und der Staatstheorie sozusagen “übersehe”, dann ist das eine private Sache. Wenn wir allerdings feststellen. daß Iwan A. Iljin in der deutschen und europäischen Öffentlichkeit praktisch nicht vorkommt und auch im westeuropäischen universitären Diskurs mehr oder weniger fehlt, dann ist das SEHR BEDENKLICH.

Denn: Iwan A. Iljin wird von heutigen RUSSISCHEN FÜHRUNGSELITEN sehr wertgeschätzt, und zwar besonders in der Präsidalverwaltung, im Regierungsapparat (inklusive Aussenministerium)  und auch von Präsident Putin selbst. Mehr noch, Iwan A.  Iljin ist auch heute noch auf dem Buchmarkt präsent und EINFACH in mehreren Sprachen zugänglich, so daß es also von da her keine Entschuldigungsgründe für seine partielle Unsichtbarkeit im heutigen Westeuropa gibt.

Wir haben aber keine Zeit zum Jammern, denn wir müssen vorwärts und weiter – und schliessen jetzt provisorisch diese Bildungslücke, indem ich weiterführende Quellen präsentiere. Allerdings muß ich ein CAVEAT vorausschicken: Freihändige Etikettirungen Iwan A. Iljins sind in deutschsprachigen Medien und Zeitungen – darunter Frankfurter Allgemeine  – Neue Zürcher – aktuell parteilich belastet wegen des Ukraine-Kriegs. Man erschrecke auch nicht, wenn man in den üblichen “Qualitätsmedien” ein neues Schlagwort vom “Putismus” entdeckt, mit dem ich persönlich leider gar nichts anfangen kann und das ich für “schlechten rhethorischen Stil” halten möchte.

Als erstes benötigen wir biobibliographische Infos aus Wikipedia:

Dann brauchen wir Nachweis der Quelle, die dafür gesorgt hat, daß ich bezüglich Iwan A. Iljins upgedated wurde – und dadurch längst nicht mehr so ahnungslos wirke wie der Rest der deutschen Intelligentsias:

Es kursiert zu der Frage, ob Iwan Iljin ein Faschist war und Hitler bewunderte aktuell ein viel beachteter Beitrag von Timothy Snyder (USA) – welcher allerdings in Russia Today von Gert Ewen Ungar IN DER  LUFT ZERFETZT worden ist:

  • Märchenlektüre für den Mainstream: Timothy Snyder und “Der Weg in die Unfreiheit; in Russia Today – 14-10-2018 – Gert Ewen Ungar – URL  https://freedert.online/meinung/77542-marchenlekture-fur-mainstream-timothy-snyder/
  • ZITAT: > >  Man kann es natürlich auch als pseudowissenschaftliche Quelle und Argumentationshilfe für transatlantische Thinktanks und der westlichen Allianz verpflichteten Politiker lesen. Unter diesem Gesichtspunkt ist es sicherlich gelungen, und genau dafür ist es wohl auch geschrieben worden. Es ist ein Werk der Gegenaufklärung, das sich den Mantel aufgeklärter Wisschenschaft umgehängt hat. Unter der offensichtlichen tendenziösen Absicht leidet der Erkenntnisgewinn erheblich.”Der Weg in die Unfreiheit” ist, man muss das ganz deutlich sagen, kein wissenschaftliches Buch. Es ist esoterisch, es ist eine Persiflage, es sabotiert in seiner Undifferenziertheit die wissenschaftliche Form. Vor allem aber ist es eine pseudo-argumentative Handreichung zur antirussischen Agitation.In seinem Buch widmet sich Snyder Russland, der Europäischen Union, der Ukraine und den USA. Im Falle von Russland ist das Verb “widmen” allerdings falsch gesetzt. Er nimmt sich Russland vor, zur Brust. Er zerfetzt es, reißt es in Stücke, wütend und unsachlich.Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion lösten sich mit ihr auch ihre ideologischen Vorbehalte auf. Mit anderen Worten, die Perspektive änderte sich. Autoren, die bisher kaum oder gar nicht gelesen wurden, konnten plötzlich neu entdeckt werden. Das gilt unter anderem auch für Iwan Iljin, einen russischen Philosophen, Gegner der Revolution und Anhänger des Feudalismus, der zu Beginn der Dreißigerjahre des vergangenen Jahrhunderts in Berlin lebte, sich wohl auch dem Faschismus andiente, nach seiner Verhaftung 1934 aber in die Schweiz emigrierte. Iljin vertrat die Idee eines eurasischen Kontinents.Iljin erfreute sich in den vergangenen Jahren einer kleinen Renaissance in Russland. Der an der staatlichen Moskauer Universität unterrichtende Philosoph und Politologe Alexander Dugin bezog sich auf ihn, in der russischen Wikipedia werden Wladimir Putin drei Iljin-Zitate nachgewiesen.< <

Wegen des Einflusses von Iwan Iljin auf die heutigen russischen Intelligentsias und Eliten weise  ich Bücher im Druck von Iwan A. Iljin nach:

Vorläufiges ingenieurstechnisches Ergebnis:

  •  Ich vermute nicht, daß ich mich mit Iwan Iljins Sicht auf Hegel anfreunden werde können, weil ich Hegel für einen “ANTI-Metaphysiker” und einen “A-Theisten” halte, welchen ich eher sehe im Kontext, den das Buch zeichnet: Henri (de) Lubac: Über den Atheismus hinaus. Die Tragödie des atheistischen Humanismus; Einsiedeln:  Johannes-Verlag 1984 – ISBN-13  ‎ 978-3894111694
  • Historische und staatstheoretische Reflexionen scheinen mir jedoch schon deshalb interessant, weil die LEBENSWELT und deren LEBENSGEFÜHL, welcher Iwan Iljin entstammte – nämlich die Welt des zaristischen Hoflebens im Kreml – untergegangen sind und heute kaum noch greifbar sind. Der Westeuropäer hat heute oft noch nicht einmal mehr präsent, daß Russland im 19. Jahrhundert MASSIV TERRITORIAL EXPANDIERTE  und daß damals die Ukraine als wohlhabend galt,  denn der heutige Westeuropäer steht immer noch unter dem Einfluß der fanzösisch-republikanischen und dann später der bolschewistischen Agitation gegen die Monarchie – denn weder die französische Revolution (1789-1799) noch die Bolschewistische Revolution von 1917 hatten das PHILOSOPHISCHE FORMAT, um die metaphysischen Implikationen des “geweihten Zartums” und des “sakralen Königtums” auch nur annähernd zu erfassen – was bei heutigen Menschen ziemlich ähnlich sein dürfte.
  • Natürlich weiß ich nicht, wie andere auf  Iwan Alexandrowitsch Iljin reagieren werden. Aber eines wollte ich mit diesem Beitrag verhindern, weil es nach meinem Arbeitsverständnis als “Kaffeehausbetrachter des Zeitgeschehens” einfach UNMÖGLICH ist, daß nämlich westeuropäische Eliten und Intelligentsias Iwan Alexandrowitsch Iljin einfach nicht “auf dem Schirm” haben, sei es aus für “chic” gehaltener “Ignoranz über das Russische im allgemeinen”, sei es aus purer Arroganz der Mächtigen, welche gar nichts dabei empfinden, daß der amerikanische Botschafter in Moskau während der Bolschewistischen Revolution 1917 erstens kein Russisch sprach, zweitens NULL-Ahnung von Land, Leuten und GEOGRAPHIE hatte und infolgedessen “diplomatische Korrespondenz” von einer SAGENHAFTEN IRRELVANZ verschickte, welche dem amerikanischen Aussenministerium eine KORRKTE LAGEEINSCHÄTZUNG unmöglich machten. (source: Matthias, L.L.: Die Kehrseite der USA, Reinbeck bei Hamburg: rororo pbk 1985 – bitte VORSICHT: Matthias ist ein  Vertreter des “europäischen Bildungsbürgertums der alten Schule” vom Anfang des 20. Jahrhunderts, aber er liebt Fußnoten und ähnliche wissenschaftliche Werkzeuge überhaupt nicht, so daß meine Überprüfungen im Zweifel NEGATIV ausfielen!)

Buike Science And Music

—xxx— NACHTRAG: html version von source: Antikommunist, russischer Nationalist, Hitler-Feind: Wer war “Putins Lieblingsphilosoph”?; in Russia Today RT DE – Maxim Semjonow – 05.05.2024 – URL https://freedert.online/meinung/204713-antikommunist-russischer-nationalist-hitler-feind-wer-war-putins-lieblingsphilosoph/

DOKUMENT START

(source: Russia Today RT DE – 05.05.2024 – URL https://freedert.online/meinung/204713-antikommunist-russischer-nationalist-hitler-feind-wer-war-putins-lieblingsphilosoph/ )

(Titel) Antikommunist, russischer Nationalist, Hitler-Feind: Wer war “Putins Lieblingsphilosoph”? — (Vorspann:) Wie Iwan Iljin, ein Denker, der von einigen im Westen – um ein bestimmtes Narrativ zu fördern – fälschlicherweise beschuldigt wird, ein “Unterstützer des Faschismus” zu sein, so einflussreich wurde.

(Autor) Von Maxim Semjonow

Iwan Alexandrowitsch Iljin – 1883 (Moskau)-1954 (Zollikon-Zürich) – Philosoph der zaristrischen Emigration – zuerst Berlin – dann Zürich- Quelle RT @RT

—xxx— audio podcast truncated —xxx—

Er war ein überzeugter Anhänger der antibolschewistischen Weißen Bewegung während des russischen Bürgerkriegs und ein Monarchist, der rechtsextremen russischen Emigrantenkreisen nahestand. Er war auch ein Denker, dem vorgeworfen wurde, den Faschismus zu unterstützen, der jedoch von Nazi-Deutschland verfolgt wurde, sobald Hitler an die Macht kam. Trotz seines entschlossenen Antikommunismus unterstützte er den Sowjetstaat in seiner Konfrontation mit dem Dritten Reich nachdrücklich. All diese Fakten beschreiben eine Person – den berühmten russischen Philosophen Iwan Iljin.

RT untersucht, ob Iljin wirklich ein Faschist war, warum seine gesellschaftspolitischen Ansichten uns ein besseres Verständnis für das Russland des 21. Jahrhunderts vermitteln können und wie er offenbar zum Lieblingsphilosophen des russischen Präsidenten wurde.

Symbolik der Zeit

“Ich möchte meine Rede mit den Worten eines wahren Patrioten – Iwan Alexandrowitsch Iljin – beenden: ‘Wenn ich Russland als meine Heimat betrachte, bedeutet das, dass ich auf Russisch liebe, denke und nachdenke, dass ich auf Russisch singe und spreche; ich glaube an die geistige Kraft des russischen Volkes und nehme sein historisches Schicksal mit der Kraft meines Instinkts und Willens an. Ihr Geist ist mein Geist, ihr Schicksal ist mein Schicksal, ihr Leid ist meine Trauer, ihr Wohlstand ist meine Freude.'” Mit diesen Worten schloss Präsident Wladimir Putin seine Rede im Georgssaal des Großen Kremlpalastes anlässlich der Feierlichkeiten zum Beitritt von vier neuen Regionen zu Russland im September 2022.  

Die militärische Konfrontation Moskaus mit Kiew und die Rückkehr seiner historischen Territorien sind für den modernen russischen Staat offensichtlich von großer Bedeutung. Daher unterstreicht die Tatsache, dass Putin Iljin bei einem so wichtigen Anlass zitierte, die Rolle, die der russische Staatschef diesem Philosophen zuweist. In der Tat gibt es auch gute Gründe dafür.

Während Alexander Solschenizyn – ein weiterer großer, von Putin bewunderter Denker – aus einer einfachen Bauernfamilie stammte, entstammte Iljin einem renommierten Adelsgeschlecht, das dem Staat über Jahrhunderte gedient hatte. Zu seinen Vorfahren gehörten herausragende Ingenieure, die den Großen Kremlpalast bauten, Spezialisten, die beim Bau der Eisenbahnen halfen, und die Gründer einer der besten technischen Schulen in Sankt Petersburg. Sein Vater wurde vom Kaiser Alexander II. persönlich getauft.

Der künftige Philosoph erhielt eine hervorragende Bildung. Er wurde 1883 in Moskau geboren, absolvierte die juristische Fakultät der Moskauer Universität und wurde im Alter von 26 Jahren Privatdozent (ein akademischer Titel, der in etwa dem eines Associate Professor in den USA oder eines Senior lecturer im Vereinigten Königreich entspricht).

Es schien, als würde sich sein Leben weiterhin um Universitätsvorlesungen, das Studium der Hegelschen Philosophie und die Geschichte der Rechtsphilosophie drehen. Doch die Russische Revolution von 1917 veränderte alles.

Emigration von einem Land ins andere

Iljin, der aus dem Adel stammte und später ein starker Befürworter des Staates wurde, sah die Februarrevolution 1917 übrigens zunächst positiv – er betrachtete sie als Befreiung des Volkes. Er wurde jedoch schnell enttäuscht, und nach der Machtübernahme durch die Bolschewiki im Oktober 1917 sagte er, die Revolution habe sich “in eine eigennützige Ausplünderung des Staates verwandelt”.

Solange er lebte, änderte Iljin seine Meinung über den Kommunismus nicht. Kurz vor seinem Tod schrieb er:

“Der Sozialismus ist von Natur aus neidisch, totalitär und beinhaltet Terrorismus; und der Kommunismus unterscheidet sich von diesem nur dadurch, dass er diese Eigenschaften offen, schamlos und grimmig zeigt.”

Wegen seiner stark antikommunistischen Ansichten wurde Iljin allein im Jahr 1918 dreimal von der WeTscheKa (der bolschewistischen Geheimpolizei, die für ihre repressiven und terroristischen Aktivitäten bekannt ist) verhaftet. Wie durch ein Wunder blieb sein Leben verschont. Im Mai 1918, zwischen den Verhaftungen, gelang es ihm sogar, seine Dissertation mit dem Titel “Hegels Philosophie als Lehre von der Konkretheit Gottes und des Menschen” zu verteidigen. Diese Arbeit erwies sich als so erfolgreich, dass ihm einstimmig sowohl der Magister- als auch der Doktorgrad verliehen wurde.

Die sowjetische Regierung, die gerade an die Macht kam, hatte jedoch keine Verwendung für Gelehrte. Im Jahr 1922 wurde Iljin erneut verhaftet. In der Anklageschrift hieß es, dass “er seit der Oktoberrevolution bis heute nicht die bestehende Arbeiter- und Bauernregierung in Russland hinnimmt und seine antisowjetischen Aktivitäten nicht eingestellt hat”. Zusammen mit 160 anderen renommierten Intellektuellen wurde Iljin auf dem sogenannten “philosophischen Dampfer” aus dem Land verbannt.

 

Der Dampfer “Ober-Burgomaster Haken” (“philosophischer Dampfer”)Wikipedia

Der Dampfer “Ober-Burgomaster Haken” (“philosophischer Dampfer”)Wikipedia

Diese erzwungene Emigration ermöglichte es ihm, weiterer Verfolgung in der UdSSR zu entgehen. Iljin ließ sich in Berlin nieder, wo er seine Lehrtätigkeit am Russischen Wissenschaftlichen Institut aufnahm. Diese Wissenschafts- und Bildungseinrichtung wurde von russischen Emigranten gegründet, um die geistige und materielle Kultur Russlands zu erforschen und die Hochschulbildung junger Menschen russischer Abstammung in Deutschland zu fördern.

Gleichzeitig stand Iljin in engem Kontakt mit der Russischen All-Militärischen Union, einem Zusammenschluss der militärischen Organisationen der russischen Weißen Bewegung. Er wurde bald zum informellen Hauptideologen der “Weißen Emigranten”. Die “Weißen” waren die nationalen konservativen Kräfte, die sich während des Russischen Bürgerkriegs gegen die Bolschewiki bzw. die “Roten” stellten. Obwohl Iljin, wie es sich für einen echten Philosophen gehört, keiner Partei oder Vereinigung beitrat, hatten seine Veröffentlichungen und philosophischen Schriften einen großen Einfluss auf die russischen Emigranten der Zwischenkriegszeit.

Iljin und Faschismus

Da Iljin einen enormen Einfluss auf die russische gesellschaftspolitische Philosophie jener Zeit ausübte, ist es unmöglich, den schwierigsten und widersprüchlichsten Aspekt seiner Biografie und seiner politischen Ansichten zu ignorieren – seine angebliche Unterstützung des Faschismus.

Solche Anschuldigungen werden häufig von der russischen Opposition und westlichen Forschern vorgebracht. So nannte Timothy Snyder, Geschichtsprofessor an der Yale University, Iljin 2016 einen “Propheten des russischen Faschismus” und behauptete, dass seine Ideen zur angeblichen Ausbreitung des Faschismus in Russland beitrügen. Sogar einige Studenten der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität sprachen sich gegen die Eröffnung des Iljin-Forschungszentrums aus, weil er angeblich ein Hitler-Bewunderer war. Aber was dachte Iljin wirklich über den Faschismus und den in Österreich geborenen Diktator?

In einem Artikel mit dem Titel “Über den Faschismus” schrieb Iljin:

“Die Fehler [des Faschismus] waren: das Fehlen der Religion, die Schaffung eines rechten Totalitarismus, die Errichtung eines Parteimonopols, extremer Nationalismus und militanter Chauvinismus.”

Mit anderen Worten: Iljin kritisierte alle Hauptprinzipien des Faschismus – und eigentlich aller rechtsextremen Hassideologien des 20. Jahrhunderts.

Er fügte hinzu:

“Wenn sie [d.h. die russischen Faschisten] sich in Russland niederlassen (Gott bewahre, dass dies geschieht), werden sie den Staat und alle gesunden Ideen kompromittieren und schändlich scheitern.”

Gleichzeitig wies Iljin als Wissenschaftler auf eine offensichtliche Tatsache hin, die in der modernen Politikwissenschaft weitgehend akzeptiert ist:

“Der Faschismus entstand als Reaktion auf den Bolschewismus, als eine Konzentration der rechten staatsschützenden Kräfte.”

Tatsächlich war die rechtsextreme Welle des Faschismus in Europa eine Reaktion auf das Aufkommen der kommunistischen Ideologie nach dem Ersten Weltkrieg. Iljin schrieb jedoch zu Recht:

“Bei seiner Beurteilung [des Faschismus] sind Gelassenheit und Gerechtigkeit erforderlich. Aber seine Gefahren müssen bis zum Ende durchdacht werden.”

Mit anderen Worten: Obwohl er ein entschlossener Antikommunist war und nationalkonservative Ansichten vertrat, war Iljins Haltung gegenüber dem Faschismus ziemlich eindeutig.

Kritiker des Philosophen weisen jedoch gerne darauf hin, dass er Hitler lobte. In der Tat schrieb Iljin in dem 1933 veröffentlichten Artikel “Nationaler Sozialismus”:

“Was hat Hitler getan? Er hat den Prozess der Bolschewisierung in Deutschland aufgehalten und damit ganz Europa den größten Dienst erwiesen.”

Obwohl diese Worte aus heutiger Sicht äußerst zweideutig klingen, war das 1933 noch ganz anders. Hitler kam durch Wahlen an die Macht (auch wenn die Nazis keine Mehrheit errungen hatten). Aus der Sicht von Iljin kämpften Hitler und Mussolini 1933 gegen die kommunistische Revolution. Das war vor Hitlers brutalem, totalitärem Regime, dem Holocaust und den Konzentrationslagern. Zu dieser Zeit hatte das Naziregime noch nicht den Zweiten Weltkrieg begonnen oder grausame Kriegsverbrechen begangen.

Demzufolge ist es schwierig, Iljin für seine Haltung im Jahr 1933 zu verurteilen. Außerdem stellte sich bald heraus, dass der sogenannte “faschistische” Philosoph in Hitlers Deutschland keinen Platz hatte.

Hitler kam im Januar 1933 an die Macht, und im April bekam Iljin Besuch von der Gestapo. Es folgten mehrere Festnahmen und Durchsuchungen. Ein Jahr später, im Frühjahr 1934, weigerte sich Iljin, dem die Kritiker gerne den Faschismus vorwerfen, sich an den antisemitischen Kampagnen der Nazis zu beteiligen, und verlor daraufhin seinen Arbeitsplatz.

Iljin versuchte, seinen Lebensunterhalt als Teilzeitdozent zu verdienen, aber mit jedem Jahr verschlechterte sich die Situation im Dritten Reich. Er wurde erneut von der Gestapo einbestellt, nachdem seine öffentlichen Reden für unzulässig erklärt worden waren, da sie keine antisemitischen Aussagen enthielten und christliche Werte propagierten. Der Philosoph weigerte sich auch, sich an den ideologischen Vorbereitungen Deutschlands für den Feldzug gegen Russland zu beteiligen. Da er erkannte, dass es für ihn gefährlich war, in Hitlerdeutschland zu bleiben, emigrierte Iljin 1938 in die Schweiz.

Der Krieg verändert alles

Iljin konnte sich dank der Bemühungen und der finanziellen Unterstützung des großen russischen Komponisten Sergei Rachmaninow in der Schweiz niederlassen. Der Philosoph ließ sich in der Nähe von Zürich nieder und lebte für den Rest seines Lebens in den Bergen. Seine Autorität in der russischen Diaspora blieb unerschütterlich, und das aus gutem Grund.

Iljins Liebe zu Russland und dem russischen Volk erwies sich als größer als sein Hass gegen den Kommunismus. Im Juli 1941, wenige Wochen nach Hitlers Angriff auf die Sowjetunion, schrieb er über den erwachten “Instinkt der nationalen Selbsterhaltung” im russischen Volk und merkte an, dass das Volk “aktiv in den neuen Krieg involviert ist” und die russischen Soldaten “nicht nur tapfer kämpfen, sondern in vielen Fällen, auch wenn die Lage hoffnungslos ist, bis zur letzten Kugel kämpfen”. Von den ersten Tagen des Krieges an waren seine Unterstützung für die UdSSR und seine Zuversicht, dass Deutschland besiegt wird, unerschütterlich.

In einem Artikel mit dem Titel “Deutschland ist der nationale Hauptfeind Russlands” merkte er an, dass der Kern des pathologischen Wunsches Nazi-Deutschlands, nach Osten zu marschieren, die Idee gewesen sei, das russische Volk zu vernichten und das Land zu zerstückeln. Der Philosoph nannte Hitlers Deutschland direkt “Russlands nationalen Hauptfeind”.

—xxx— photo truncated —xxx—

In einem anderen Artikel, “September 1941”, erklärte Iljin erneut, dass es für ihn nichts Wichtigeres gäbe als das Schicksal Russlands:

“All das Gerede, dieser Krieg sei ein ‘Kreuzzug’ gegen den Kommunismus, wie die Invasoren sagen, ist falsch und dumm – diejenigen, die es propagieren, verbreiten Unwahrheiten, und diejenigen, die sie glauben, sind dumm. Dieser Krieg wird nicht gegen die Kommunisten geführt, um sie ‘ideologisch zu besiegen’, sondern gegen Russland.”

Iljin hasste Nazi-Deutschland, das es wagte, die UdSSR anzugreifen, bedingungslos und betrachtete den Kommunismus in gewissem Sinne in einem neuen Licht. Er verachtete immer noch die sowjetische Regierung und das Stalin-Regime und betrachtete Stalin als Feind Russlands und des russischen Volkes, aber gleichzeitig erkannte er, dass dieses Regime während des Zweiten Weltkriegs eine organisierende Kraft des Widerstands gegen den Aggressor war.

Obwohl er bis zum Ende seiner Tage ein entschiedener Gegner des Kommunismus blieb und die sowjetische Regierung als absolutes Übel für Russland betrachtete, unterstützte Iljin während des Zweiten Weltkriegs sein Heimatland in der Konfrontation mit Nazi-Deutschland stark.

Die Umgestaltung Russlands

Iljin gab die Hoffnung nicht auf, früher oder später in seine Heimat zurückzukehren, aber als Emigrant konnte er nur Projekte für die zukünftige Umgestaltung Russlands entwerfen. Diese Projekte waren jedoch keine bloßen Hirngespinste.

Der Philosoph wollte das Land und das russische Volk vor allem auf der inneren, moralischen Ebene umgestalten. In der Überzeugung, dass die Bolschewiki das historische Russland zerstört hatten, schrieb er, dass “Russland nur wiederhergestellt werden kann, wenn man ihm treu und beträchtlich dient, was als Dienst an der Sache Gottes auf Erden empfunden und verstanden werden muss. Wir müssen uns von einem religiös geprägten Patriotismus und einem religiös inspirierten Nationalismus leiten lassen.”

Iljins Nationalismus bestand nicht darin, seinen rechten Arm zum römischen Gruß auszustrecken. Im Gegenteil, für ihn “öffnet der wahre Nationalismus die Augen für die nationale Identität anderer Völker: Er lehrt, andere Völker nicht zu verachten, sondern ihre geistigen Errungenschaften und ihr Nationalgefühl zu ehren, denn auch sie haben die Gaben Gottes erhalten und setzen sie auf ihre Weise und nach ihren Fähigkeiten ein.”

Für Iljin war die große russische Nation ein imperiales Projekt – die Allianz des russischen Volkes mit den anderen Völkern Russlands.

Das “imperiale Projekt” war für Iljin nicht nur eine Redewendung. Sein Ideal war das russische Imperium der Vergangenheit – ein großes und starkes Russland, das mit anderen europäischen Mächten auf der gleichen Stufe stand, aber seine eigene besondere Mission hatte. Er sah Russland als ein Land, das das Gleichgewicht in der Welt aufrechterhält und sie nicht ins Extrem oder Aggressionen verfallen lässt.

Obwohl er des “Faschismus” bezichtigt wurde, war Iljin nicht radikal eingestellt. Er war ein gemäßigter Monarchist, der nicht ins Extrem verfiel. Er war ein Nationalist, empfand aber keine Aggression oder Hass gegenüber anderen Nationen. Das Christentum war für ihn sehr wichtig, doch übte Iljin keine scharfe Kritik am säkularen Staat. Obwohl er ein starker Verfechter des russischen Nationalismus war, war Iljin auch offen für den Dialog, er schätzte die Freiheit und kritisierte die Bolschewiki für die Errichtung einer Diktatur.

Iljins einziger Fehler war die aufrichtige Hoffnung, dass die westlichen Demokratien Russland vor dem Kommunismus retten könnten, dass sie Russland nicht mit dem Kommunismus identifizieren und nicht wollen würden, dass Russland gedemütigt und zerstückelt wird. Aber die Geschichte entwickelte sich anders.

Iljin träumte von einem starken, national gesinnten, freien, kapitalistischen Russland. Er schrieb:

“Wer Russland liebt, muss ihm die Freiheit wünschen, zunächst die Freiheit Russlands selbst, seine internationale Unabhängigkeit und Freiheit, dann die Freiheit Russlands als Einheit der russischen und aller anderen nationalen Kulturen und schließlich die Freiheit des russischen Volkes, die Freiheit von uns allen, die Freiheit des Glaubens, der Wahrheitssuche, des Schaffens, der Arbeit und des Besitzes vom Eigentum.”

Die Ukraine-Frage

Eines der wichtigsten Themen für Iljin – das bis heute aktuell ist – war die Ukraine-Frage. Iljin schrieb:

“Die Ukraine gilt als der am stärksten gefährdete Teil Russlands im Hinblick auf Abspaltung und Eroberung. Der ukrainische Separatismus ist ein künstliches Phänomen, für das es keine realen Gründe gibt. Er ist aus dem Ehrgeiz der Leiter und internationalen Eroberungsintrigen entstanden.”

Er fügte hinzu, dass der ukrainische Staat durch die Abspaltung von Russland seine Bindungen zum russischen Volk abbrechen und sich Ausländern ausliefern würde, die ihn erobern und ausplündern würden.

—xxx— photo truncated —xxx—

Der Philosoph schrieb mit erstaunlicher Weitsicht über das Schicksal der “unabhängigen Ukraine”:

“Dieser ‘Staat’ wird zunächst eine neue Verteidigungslinie von Owrutsch nach Kursk und dann über Charkow nach Bachmut und Mariupol schaffen müssen.”

Er fügte hinzu, dass die Ukraine aufgrund ihres Mangels an geopolitischer Macht und strategischer Tiefe entweder ein organischer Teil Russlands oder ein gegen Russland eingesetzter Rammbock werden würde.

Zugleich verstand Iljin, dass das Problem nicht in der Ukraine selbst entstanden war, sondern von denen geschaffen wurde, die hinter der Ukraine standen. Wie Solschenizyn schrieb Iljin, dass der Hauptsponsor des ukrainischen Separatismus Deutschland sei, das sich für die Niederlage im Ersten und Zweiten Weltkrieg rächen wolle. Er fügte hinzu, dass “die Ausländer, die die Zerstückelung [der Ukraine] planen, sich daran erinnern sollten, dass sie ganz Russland den ewigen Krieg erklären. Das Land, das für diese Zerstückelung verantwortlich ist, wird Russlands meistgehasster Feind werden”.

Es ist naiv zu glauben, dass sowohl Iljin als auch Solschenizyn mystische Propheten waren. Vielmehr beruhte die Richtigkeit ihrer Prognosen sowohl in Bezug auf die Ukraine als auch auf diejenigen, die den ukrainischen Separatismus unterstützten, auf einem profunden Verständnis der Welt und der Handlungen eines national orientierten Russlands.

Iljin im Russland des 21. Jahrhunderts

Iwan Iljin verstarb 1954 in der Schweiz und hatte nie die Möglichkeit, in sein Heimatland zurückzukehren. Iljins Witwe schrieb in den 1950er-Jahren an ihre Freunde:

“Die Tatsache, dass ein russischer Philosoph und Patriot auf einem Friedhof in Zollikon [Schweiz] ruht, ist gewissermaßen inakzeptabel.”

Während in den Jahren der Sowjetunion eine Umbettung des Philosophen in sein Heimatland nicht infrage kam, wurde dies im modernen Russland möglich.

Im Jahr 2005 wurden die Gebeine von Iljin und seiner Frau zusammen mit denen des Generals der Weißen Bewegung, Anton Denikin, nach Russland überführt. Er wurde auf dem Friedhof des Donskoi-Klosters beigesetzt. Russische Leiter, Regierungs- und Kirchenvertreter, darunter der Moskauer Patriarch Alexius II. und der damalige Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow, nahmen an der Umbettung teil, und Präsident Putin ließ auf eigene Kosten einen Grabstein aufstellen. Die Rolle Iljins im modernen Russland beschränkt sich jedoch nicht auf die symbolische Überführung der sterblichen Überreste des Philosophen in seine Heimat.

Im Jahr 2006 schrieb Kommersant, dass Beamte in der Präsidialverwaltung Iljin besonders verehren. Die Zeitung zitierte eine ungenannte Quelle in der Putin-Verwaltung mit den Worten:

“Iwan Iljin ist nicht nur einer der brillantesten russischen Denker, dessen Werke ausgiebig nachgedruckt wurden, sondern auch der einzige russische Philosoph, der über das postsowjetische System geschrieben hat. Deshalb ist er für die derzeitige Regierung so wichtig.”

Putin selbst zitierte den Philosophen im Laufe seiner Präsidentschaft häufig und erklärte, er lese regelmäßig seine Werke. Auch der ehemalige Präsident Dmitri Medwedew, Außenminister Sergei Lawrow und der Patriarch von Moskau, Kyrill, zitierten oder erwähnten Iljin. Trotz seiner Parteizugehörigkeit stellte sogar der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Russlands, Gennadi Sjuganow, fest, dass Iljin “einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung der Ideologie des Staatspatriotismus” geleistet habe.

Iljins Schriften sind seit langem Teil des politischen Mainstreams in Russland.

Iljins Mutter war deutschstämmig, und Deutsch war seine zweite Muttersprache – der Philosoph hätte sich also nach seiner Vertreibung aus der UdSSR leicht an das westeuropäische Umfeld anpassen können. Aufgrund seines Hasses auf das kommunistische Regime in Russland hätte er auch ein Anhänger Hitlers werden und den Angriff Nazi-Deutschlands auf die UdSSR rechtfertigen können. Aber nichts von alledem geschah.

Iljin ist die Verkörperung eines Patrioten mit unbeugsamem Geist. Als Mann, der nie einen Kompromiss mit den Feinden Russlands und des russischen Volkes suchte, vermied er alle diesbezüglichen Versuchungen und opferte sogar seinen eigenen Komfort für seine Werte.

Er hielt leidenschaftlich an seiner russischen Identität und an der Idee fest, Russland wiederzubeleben. Viele Jahrzehnte nach Iljins Tod können wir getrost sagen, dass sein Lebenswerk weiterlebt. In Russland findet eine nationale Wiedergeburt statt, und alles, wofür Iljin stand, einschließlich seiner Vision eines starken und national gesinnten Russlands, wird allmählich Wirklichkeit.

Maxim Semjonow ist ein russischer Journalist mit Schwerpunkt auf den postsowjetischen Staaten

Übersetzt aus dem Englischen (under URL https://rurtnews.com/russia/596661-ivan-ilyin-russian-philosopher/ )

—xxx— end of file —xxx—

DOKUMENT END

 

 

Historisches Ergebn bei Doppelwahl Mecklenburg und Berlin - 20-09-2026

      Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern - 20-09-2026 - SPD 35,5 - AFD 38,2 - CDU 4,9 - LINKE 6,5 - Grüne 5,7- FDP 1,0 - BSW - 4,9 - Sonsti...