Ich wußte das gar nicht: Der Pianist Justus Frantz – Organisator des Schleswig-Holstein-Musikfestivals – hat erfrischende Ansichten in Sachen der hohen Diplomatie. Wenn ich richtig verstanden habe, meint Justus Frantz in St. Petersburg: beim “Petersburger Forum”: Diplomatie ist die Kunst, miteinander zu reden – und nicht wie aktuell in Deutschland “wie eine Marktfrau zu keifen”, die noch dazu “eigentlich alle beleidigt”. Justus Frantz meint ausserdem: Nicht nur kann man nicht miteinander reden, wenn man ständig andere beleidigt, sondern echte Diplomatie benötigt eine VERTRAUENSBASIS – zum Beispiel besonders sogar mitten im Krieg.
Vielleicht darf ich noch einen Schritt weiter gehen und ergänzen, was in Versailles (1919ff) und bei den Botschaftern einer befreundeten Macht, die ich nicht nennen darf, gar oft fehlte: Es ist UNGEMEIN HILFREICH – wenn man zwecks der “Kunst der Conversation” LANDESKENNTNISSE besitzt, Geographie und Geschichte des Gastlandes kennt – und womöglich auch noch die SPRACHE des Gastlandes spricht.
Wer mir nicht glauben will: Die sozusagen fröhliche geographische Unbekümmertheit der Herrenmenschen von Versailles kann man selber nachlesen in: Hentig, Hans von: Der Friedensschluß. Geist und Technik einer verlorenen Kunst, München: dtv 1965 – Kapitel “Unkenntnis der Geographie” S. 213f – Man kann die geographische Unkenntnis von Versailles 1919f auch bis heute erkennen: Überall, wo man heute auf Landkarten von Nordafrika und Syrien, Irak, Jordanien zum Beispiel LANGE GERADE LINIEN findet, hat man einfach das LINEAL benutzt – und sich um irgendwelche geographischen oder sonstigen Details ÜBERHAUPT NICHT GEKÜMMERT.
Wie soll ich sagen: Solcherlei Erwägungen funktionieren selbstverständlich gar nicht, wenn man es mit “bevollmächtigten pleni-potentiary Botschaftern” vom Schlage des Maurice Paleologue zu tun hat, der entgegen seinen eigenen Vermutungen sehr wahrscheinlich nicht vom byzantinischen Kaisergeschlecht der Palaiologen abstammte, sondern aus einer rumänischen Flüchtlingsfamilie kam, und die ARBEITSMETHODE hatte, seine BERICHTE an den Quai d’Orsay – das damalige französische Aussenministerium in einem ehemaligen Bahnhof – schon VOR seinen Gesprächen mit hohen Vertreten der zaristisch-russischen Seite zu verfassen, und danach nicht zu ändern – unter anderem aus dem hochnäsigen Grunde dem, daß er meinte, Realitäten, die NICHT SEINEN Voraus-Berichten folgen wollten, seien unerfreuliche Realitäten, welche infolgedessen gar nicht erst berücksichtigt werden weder sollten noch müssten.
Nur wenige Zeit später nach Maurice Paleologue in St. Petersburg wurde die deutsche Machtelite ganz besoffen von Nietzsches “Übermenschen” und von Arthur Schoppenhausers: “Die Welt als Wille und Vorstellung”, in welch letzterem ebenfalls das Verhältnis zwischen REALITÄT und PHANTASIE im Felde der MACHT nicht nur behandelt, sondern auch gerne schon einmal gründlich mißverstanden wird, und zwar aus dem einfältigen Grunde dem, daß man die METAPHORISCHE und POETISCHE Handhabung von Sprache und Denken ÜBERTREIBT, bis sie zu “geistigen Bauchklatschern” und philosophischer Unbrauchbarkeit führt. Im Beispiel: Man spricht elegant sein wollend vom “Traum Brahmas” und dem “Schleier der Maya”, vergisst aber gewöhnlich zu erwähnen, daß “menschliche Realitäten” aus echtem Blut und echten Knochen bestehen.
Man kann derlei Sprach-Kapriolen vermeiden , indem man Rhethorik lernt — welche in römischer Zeit einmal eine durchstrukturierte WISSENSCHAFT war – und keineswegs eine bloße Wort- und Sinnverdreherei -, welche jedoch meines Wissens von aktuellen deutschen Curricula und Stundenplänen staatsoffiziell gar nicht geschätzt wird.
Kurz und gut: Bis sich die “wohl-temperierten” – “Temperatur” in der Musik sind gewisse Fehlerausgleichsverfahren, damit Töne keinen “schiefen Höreindruck” verursachen – Einsichten des Justus Frantz wieder durchsetzten werden, werden wir alle noch ein wenig ERTRAGEN müssen, was aktuell in der deutschen Diplomatie für “chic” gehalten wird. Allerdings vermute ich, daß eine PERFIDIE im Spiele ist, welche Justus Frantz eventuell nicht ganz deutlich geworden ist: Die aktuelle deutsche Aussenministerin wurde BEWUSST AUSGEWÄHLT und INSTALLIERT vom diplomatischen Apparat des deutschen “Aussenamtes” – wo sich – rein zufällig – bis heute deutscher Hochadel tummelt – und diese Herrschaften WUSSTEN GENAU, WAS SIE TATEN, WEIL SIE BESTIMMTES WOLLTEN!
Aktuell lacht die Welt, wenn wieder einmal ein Detail bekannt wird von den Kosmetikrechnungen der aktuellen deutschen Aussenministerin oder von der neuesten Kostprobe ihres “persönlichen Sprachstils”. Was nun das Erste angeht – die kosmetischen Stylingkosten – bin ich als Mann offenbar genetisch nicht ausreichend ausgestattet, um das wirklich zu verstehen. Und was das Zweite angeht – den “persönlichn Sprach- und Gedankenstil”, so fühle ich mich wenig aufgelegt, in den Chor der Spötter einzustimmen, denn diese übersehen, daß es eines gewissen heroischen Drives bedarf, um TROTZDEM allfällige Amtspflichten zu erfüllen.
Womit ich aber nicht gesagt haben will, daß es in Deutschland keine anderen Auswahlmöglichkeiten mehr gibt!
Wie dem auch sei: Ich bin schon mit halbem Ohr beim “Sommernachtskonzerts aus Schönbrunn”, Wien – und hoffe, mit der gütigen Erlaubnis des Publikums, dafür Urlaub nehmen zu dürfen.
Es ist mir regelrecht etwas peinlich, daß mir trotz erheblicher Lese-Mengen bislang ein WESENTLICHER VORDENKER des heutigen postsowjetischen und postkommunistischen (wie auch nicht-faschististischen) Russland entgangen ist.
Ich spreche hier von Iwan Alexandrowitsch Iljin (1883-1954), ein direkter Nachfahre der RURIKIDEN (welche die erste Staatsbildung um Kiev herum schafften), seines Zeichens ein Berufs-Philosoph, Schriftsteller und Publizist. (Wodurch auch klar wird, warum ich ihn übersehen habe, denn ich bin auf Historie viel mehr fokussiert als auf Philosophie, welch letzterer ich nicht nur wegen Kant, Hegel und Karl Marx gründlich zu misstrauen gelernt habe.)
Wie soll ich höflich sagen: Wenn ich, ein kleiner Sozialhilferenter einen wichtigen Exponenten des geschichtlich-politischen Denkens und der Staatstheorie sozusagen “übersehe”, dann ist das eine private Sache. Wenn wir allerdings feststellen. daß Iwan A. Iljin in der deutschen und europäischen Öffentlichkeit praktisch nicht vorkommt und auch im westeuropäischen universitären Diskurs mehr oder weniger fehlt, dann ist das SEHR BEDENKLICH.
Denn: Iwan A. Iljin wird von heutigen RUSSISCHEN FÜHRUNGSELITEN sehr wertgeschätzt, und zwar besonders in der Präsidalverwaltung, im Regierungsapparat (inklusive Aussenministerium) und auch von Präsident Putin selbst. Mehr noch, Iwan A. Iljin ist auch heute noch auf dem Buchmarkt präsent und EINFACH in mehreren Sprachen zugänglich, so daß es also von da her keine Entschuldigungsgründe für seine partielle Unsichtbarkeit im heutigen Westeuropa gibt.
Wir haben aber keine Zeit zum Jammern, denn wir müssen vorwärts und weiter – und schliessen jetzt provisorisch diese Bildungslücke, indem ich weiterführende Quellen präsentiere. Allerdings muß ich ein CAVEAT vorausschicken: Freihändige Etikettirungen Iwan A. Iljins sind in deutschsprachigen Medien und Zeitungen – darunter Frankfurter Allgemeine – Neue Zürcher – aktuell parteilich belastet wegen des Ukraine-Kriegs. Man erschrecke auch nicht, wenn man in den üblichen “Qualitätsmedien” ein neues Schlagwort vom “Putismus” entdeckt, mit dem ich persönlich leider gar nichts anfangen kann und das ich für “schlechten rhethorischen Stil” halten möchte.
Als erstes benötigen wir biobibliographische Infos aus Wikipedia:
Dann brauchen wir Nachweis der Quelle, die dafür gesorgt hat, daß ich bezüglich Iwan A. Iljins upgedated wurde – und dadurch längst nicht mehr so ahnungslos wirke wie der Rest der deutschen Intelligentsias:
Es kursiert zu der Frage, ob Iwan Iljin ein Faschist war und Hitler bewunderte aktuell ein viel beachteter Beitrag von Timothy Snyder (USA) – welcher allerdings in Russia Today von Gert Ewen Ungar IN DER LUFT ZERFETZT worden ist:
ZITAT: > > Man kann es natürlich auch als pseudowissenschaftliche Quelle und Argumentationshilfe für transatlantische Thinktanks und der westlichen Allianz verpflichteten Politiker lesen. Unter diesem Gesichtspunkt ist es sicherlich gelungen, und genau dafür ist es wohl auch geschrieben worden. Es ist ein Werk der Gegenaufklärung, das sich den Mantel aufgeklärter Wisschenschaft umgehängt hat. Unter der offensichtlichen tendenziösen Absicht leidet der Erkenntnisgewinn erheblich.”Der Weg in die Unfreiheit” ist, man muss das ganz deutlich sagen, kein wissenschaftliches Buch. Es ist esoterisch, es ist eine Persiflage, es sabotiert in seiner Undifferenziertheit die wissenschaftliche Form. Vor allem aber ist es eine pseudo-argumentative Handreichung zur antirussischen Agitation.In seinem Buch widmet sich Snyder Russland, der Europäischen Union, der Ukraine und den USA. Im Falle von Russland ist das Verb “widmen” allerdings falsch gesetzt. Er nimmt sich Russland vor, zur Brust. Er zerfetzt es, reißt es in Stücke, wütend und unsachlich.Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion lösten sich mit ihr auch ihre ideologischen Vorbehalte auf. Mit anderen Worten, die Perspektive änderte sich. Autoren, die bisher kaum oder gar nicht gelesen wurden, konnten plötzlich neu entdeckt werden. Das gilt unter anderem auch für Iwan Iljin, einen russischen Philosophen, Gegner der Revolution und Anhänger des Feudalismus, der zu Beginn der Dreißigerjahre des vergangenen Jahrhunderts in Berlin lebte, sich wohl auch dem Faschismus andiente, nach seiner Verhaftung 1934 aber in die Schweiz emigrierte. Iljin vertrat die Idee eines eurasischen Kontinents.Iljin erfreute sich in den vergangenen Jahren einer kleinen Renaissance in Russland. Der an der staatlichen Moskauer Universität unterrichtende Philosoph und Politologe Alexander Dugin bezog sich auf ihn, in der russischen Wikipedia werden Wladimir Putin drei Iljin-Zitate nachgewiesen.< <
Wegen des Einflusses von Iwan Iljin auf die heutigen russischen Intelligentsias und Eliten weise ich Bücher im Druck von Iwan A. Iljin nach:
Ich vermute nicht, daß ich mich mit Iwan Iljins Sicht auf Hegel anfreunden werde können, weil ich Hegel für einen “ANTI-Metaphysiker” und einen “A-Theisten” halte, welchen ich eher sehe im Kontext, den das Buch zeichnet: Henri (de) Lubac: Über den Atheismus hinaus. Die Tragödie des atheistischen Humanismus; Einsiedeln: Johannes-Verlag 1984 – ISBN-13 978-3894111694
Historische und staatstheoretische Reflexionen scheinen mir jedoch schon deshalb interessant, weil die LEBENSWELT und deren LEBENSGEFÜHL, welcher Iwan Iljin entstammte – nämlich die Welt des zaristischen Hoflebens im Kreml – untergegangen sind und heute kaum noch greifbar sind. Der Westeuropäer hat heute oft noch nicht einmal mehr präsent, daß Russland im 19. Jahrhundert MASSIV TERRITORIAL EXPANDIERTE und daß damals die Ukraine als wohlhabend galt, denn der heutige Westeuropäer steht immer noch unter dem Einfluß der fanzösisch-republikanischen und dann später der bolschewistischen Agitation gegen die Monarchie – denn weder die französische Revolution (1789-1799) noch die Bolschewistische Revolution von 1917 hatten das PHILOSOPHISCHE FORMAT, um die metaphysischen Implikationen des “geweihten Zartums” und des “sakralen Königtums” auch nur annähernd zu erfassen – was bei heutigen Menschen ziemlich ähnlich sein dürfte.
Natürlich weiß ich nicht, wie andere auf Iwan Alexandrowitsch Iljin reagieren werden. Aber eines wollte ich mit diesem Beitrag verhindern, weil es nach meinem Arbeitsverständnis als “Kaffeehausbetrachter des Zeitgeschehens” einfach UNMÖGLICH ist, daß nämlich westeuropäische Eliten und Intelligentsias Iwan Alexandrowitsch Iljin einfach nicht “auf dem Schirm” haben, sei es aus für “chic” gehaltener “Ignoranz über das Russische im allgemeinen”, sei es aus purer Arroganz der Mächtigen, welche gar nichts dabei empfinden, daß der amerikanische Botschafter in Moskau während der Bolschewistischen Revolution 1917 erstens kein Russisch sprach, zweitens NULL-Ahnung von Land, Leuten und GEOGRAPHIE hatte und infolgedessen “diplomatische Korrespondenz” von einer SAGENHAFTEN IRRELVANZ verschickte, welche dem amerikanischen Aussenministerium eine KORRKTE LAGEEINSCHÄTZUNG unmöglich machten. (source: Matthias, L.L.: Die Kehrseite der USA, Reinbeck bei Hamburg: rororo pbk 1985 – bitte VORSICHT: Matthias ist ein Vertreter des “europäischen Bildungsbürgertums der alten Schule” vom Anfang des 20. Jahrhunderts, aber er liebt Fußnoten und ähnliche wissenschaftliche Werkzeuge überhaupt nicht, so daß meine Überprüfungen im Zweifel NEGATIV ausfielen!)
(Titel) Antikommunist, russischer Nationalist, Hitler-Feind: Wer war “Putins Lieblingsphilosoph”? — (Vorspann:) Wie Iwan Iljin, ein Denker, der von einigen im Westen – um ein bestimmtes Narrativ zu fördern – fälschlicherweise beschuldigt wird, ein “Unterstützer des Faschismus” zu sein, so einflussreich wurde.
(Autor) Von Maxim Semjonow
Iwan Alexandrowitsch Iljin – 1883 (Moskau)-1954 (Zollikon-Zürich) – Philosoph der zaristrischen Emigration – zuerst Berlin – dann Zürich- Quelle RT @RT
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Er war ein überzeugter Anhänger der antibolschewistischen Weißen Bewegung während des russischen Bürgerkriegs und ein Monarchist, der rechtsextremen russischen Emigrantenkreisen nahestand. Er war auch ein Denker, dem vorgeworfen wurde, den Faschismus zu unterstützen, der jedoch von Nazi-Deutschland verfolgt wurde, sobald Hitler an die Macht kam. Trotz seines entschlossenen Antikommunismus unterstützte er den Sowjetstaat in seiner Konfrontation mit dem Dritten Reich nachdrücklich. All diese Fakten beschreiben eine Person – den berühmten russischen Philosophen Iwan Iljin.
RT untersucht, ob Iljin wirklich ein Faschist war, warum seine gesellschaftspolitischen Ansichten uns ein besseres Verständnis für das Russland des 21. Jahrhunderts vermitteln können und wie er offenbar zum Lieblingsphilosophen des russischen Präsidenten wurde.
Symbolik der Zeit
“Ich möchte meine Rede mit den Worten eines wahren Patrioten – Iwan Alexandrowitsch Iljin – beenden: ‘Wenn ich Russland als meine Heimat betrachte, bedeutet das, dass ich auf Russisch liebe, denke und nachdenke, dass ich auf Russisch singe und spreche; ich glaube an die geistige Kraft des russischen Volkes und nehme sein historisches Schicksal mit der Kraft meines Instinkts und Willens an. Ihr Geist ist mein Geist, ihr Schicksal ist mein Schicksal, ihr Leid ist meine Trauer, ihr Wohlstand ist meine Freude.'” Mit diesen Worten schloss Präsident Wladimir Putin seine Rede im Georgssaal des Großen Kremlpalastes anlässlich der Feierlichkeiten zum Beitritt von vier neuen Regionen zu Russland im September 2022.
Die militärische Konfrontation Moskaus mit Kiew und die Rückkehr seiner historischen Territorien sind für den modernen russischen Staat offensichtlich von großer Bedeutung. Daher unterstreicht die Tatsache, dass Putin Iljin bei einem so wichtigen Anlass zitierte, die Rolle, die der russische Staatschef diesem Philosophen zuweist. In der Tat gibt es auch gute Gründe dafür.
Während Alexander Solschenizyn – ein weiterer großer, von Putin bewunderter Denker – aus einer einfachen Bauernfamilie stammte, entstammte Iljin einem renommierten Adelsgeschlecht, das dem Staat über Jahrhunderte gedient hatte. Zu seinen Vorfahren gehörten herausragende Ingenieure, die den Großen Kremlpalast bauten, Spezialisten, die beim Bau der Eisenbahnen halfen, und die Gründer einer der besten technischen Schulen in Sankt Petersburg. Sein Vater wurde vom Kaiser Alexander II. persönlich getauft.
Der künftige Philosoph erhielt eine hervorragende Bildung. Er wurde 1883 in Moskau geboren, absolvierte die juristische Fakultät der Moskauer Universität und wurde im Alter von 26 Jahren Privatdozent (ein akademischer Titel, der in etwa dem eines Associate Professor in den USA oder eines Senior lecturer im Vereinigten Königreich entspricht).
Es schien, als würde sich sein Leben weiterhin um Universitätsvorlesungen, das Studium der Hegelschen Philosophie und die Geschichte der Rechtsphilosophie drehen. Doch die Russische Revolution von 1917 veränderte alles.
Emigration von einem Land ins andere
Iljin, der aus dem Adel stammte und später ein starker Befürworter des Staates wurde, sah die Februarrevolution 1917 übrigens zunächst positiv – er betrachtete sie als Befreiung des Volkes. Er wurde jedoch schnell enttäuscht, und nach der Machtübernahme durch die Bolschewiki im Oktober 1917 sagte er, die Revolution habe sich “in eine eigennützige Ausplünderung des Staates verwandelt”.
Solange er lebte, änderte Iljin seine Meinung über den Kommunismus nicht. Kurz vor seinem Tod schrieb er:
“Der Sozialismus ist von Natur aus neidisch, totalitär und beinhaltet Terrorismus; und der Kommunismus unterscheidet sich von diesem nur dadurch, dass er diese Eigenschaften offen, schamlos und grimmig zeigt.”
Wegen seiner stark antikommunistischen Ansichten wurde Iljin allein im Jahr 1918 dreimal von der WeTscheKa (der bolschewistischen Geheimpolizei, die für ihre repressiven und terroristischen Aktivitäten bekannt ist) verhaftet. Wie durch ein Wunder blieb sein Leben verschont. Im Mai 1918, zwischen den Verhaftungen, gelang es ihm sogar, seine Dissertation mit dem Titel “Hegels Philosophie als Lehre von der Konkretheit Gottes und des Menschen” zu verteidigen. Diese Arbeit erwies sich als so erfolgreich, dass ihm einstimmig sowohl der Magister- als auch der Doktorgrad verliehen wurde.
Die sowjetische Regierung, die gerade an die Macht kam, hatte jedoch keine Verwendung für Gelehrte. Im Jahr 1922 wurde Iljin erneut verhaftet. In der Anklageschrift hieß es, dass “er seit der Oktoberrevolution bis heute nicht die bestehende Arbeiter- und Bauernregierung in Russland hinnimmt und seine antisowjetischen Aktivitäten nicht eingestellt hat”. Zusammen mit 160 anderen renommierten Intellektuellen wurde Iljin auf dem sogenannten “philosophischen Dampfer” aus dem Land verbannt.
Der Dampfer “Ober-Burgomaster Haken” (“philosophischer Dampfer”)Wikipedia
Der Dampfer “Ober-Burgomaster Haken” (“philosophischer Dampfer”)Wikipedia
Diese erzwungene Emigration ermöglichte es ihm, weiterer Verfolgung in der UdSSR zu entgehen. Iljin ließ sich in Berlin nieder, wo er seine Lehrtätigkeit am Russischen Wissenschaftlichen Institut aufnahm. Diese Wissenschafts- und Bildungseinrichtung wurde von russischen Emigranten gegründet, um die geistige und materielle Kultur Russlands zu erforschen und die Hochschulbildung junger Menschen russischer Abstammung in Deutschland zu fördern.
Gleichzeitig stand Iljin in engem Kontakt mit der Russischen All-Militärischen Union, einem Zusammenschluss der militärischen Organisationen der russischen Weißen Bewegung. Er wurde bald zum informellen Hauptideologen der “Weißen Emigranten”. Die “Weißen” waren die nationalen konservativen Kräfte, die sich während des Russischen Bürgerkriegs gegen die Bolschewiki bzw. die “Roten” stellten. Obwohl Iljin, wie es sich für einen echten Philosophen gehört, keiner Partei oder Vereinigung beitrat, hatten seine Veröffentlichungen und philosophischen Schriften einen großen Einfluss auf die russischen Emigranten der Zwischenkriegszeit.
Iljin und Faschismus
Da Iljin einen enormen Einfluss auf die russische gesellschaftspolitische Philosophie jener Zeit ausübte, ist es unmöglich, den schwierigsten und widersprüchlichsten Aspekt seiner Biografie und seiner politischen Ansichten zu ignorieren – seine angebliche Unterstützung des Faschismus.
Solche Anschuldigungen werden häufig von der russischen Opposition und westlichen Forschern vorgebracht. So nannte Timothy Snyder, Geschichtsprofessor an der Yale University, Iljin 2016 einen “Propheten des russischen Faschismus” und behauptete, dass seine Ideen zur angeblichen Ausbreitung des Faschismus in Russland beitrügen. Sogar einige Studenten der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität sprachen sich gegen die Eröffnung des Iljin-Forschungszentrums aus, weil er angeblich ein Hitler-Bewunderer war. Aber was dachte Iljin wirklich über den Faschismus und den in Österreich geborenen Diktator?
In einem Artikel mit dem Titel “Über den Faschismus” schrieb Iljin:
“Die Fehler [des Faschismus] waren: das Fehlen der Religion, die Schaffung eines rechten Totalitarismus, die Errichtung eines Parteimonopols, extremer Nationalismus und militanter Chauvinismus.”
Mit anderen Worten: Iljin kritisierte alle Hauptprinzipien des Faschismus – und eigentlich aller rechtsextremen Hassideologien des 20. Jahrhunderts.
Er fügte hinzu:
“Wenn sie [d.h. die russischen Faschisten] sich in Russland niederlassen (Gott bewahre, dass dies geschieht), werden sie den Staat und alle gesunden Ideen kompromittieren und schändlich scheitern.”
Gleichzeitig wies Iljin als Wissenschaftler auf eine offensichtliche Tatsache hin, die in der modernen Politikwissenschaft weitgehend akzeptiert ist:
“Der Faschismus entstand als Reaktion auf den Bolschewismus, als eine Konzentration der rechten staatsschützenden Kräfte.”
Tatsächlich war die rechtsextreme Welle des Faschismus in Europa eine Reaktion auf das Aufkommen der kommunistischen Ideologie nach dem Ersten Weltkrieg. Iljin schrieb jedoch zu Recht:
“Bei seiner Beurteilung [des Faschismus] sind Gelassenheit und Gerechtigkeit erforderlich. Aber seine Gefahren müssen bis zum Ende durchdacht werden.”
Mit anderen Worten: Obwohl er ein entschlossener Antikommunist war und nationalkonservative Ansichten vertrat, war Iljins Haltung gegenüber dem Faschismus ziemlich eindeutig.
Kritiker des Philosophen weisen jedoch gerne darauf hin, dass er Hitler lobte. In der Tat schrieb Iljin in dem 1933 veröffentlichten Artikel “Nationaler Sozialismus”:
“Was hat Hitler getan? Er hat den Prozess der Bolschewisierung in Deutschland aufgehalten und damit ganz Europa den größten Dienst erwiesen.”
Obwohl diese Worte aus heutiger Sicht äußerst zweideutig klingen, war das 1933 noch ganz anders. Hitler kam durch Wahlen an die Macht (auch wenn die Nazis keine Mehrheit errungen hatten). Aus der Sicht von Iljin kämpften Hitler und Mussolini 1933 gegen die kommunistische Revolution. Das war vor Hitlers brutalem, totalitärem Regime, dem Holocaust und den Konzentrationslagern. Zu dieser Zeit hatte das Naziregime noch nicht den Zweiten Weltkrieg begonnen oder grausame Kriegsverbrechen begangen.
Demzufolge ist es schwierig, Iljin für seine Haltung im Jahr 1933 zu verurteilen. Außerdem stellte sich bald heraus, dass der sogenannte “faschistische” Philosoph in Hitlers Deutschland keinen Platz hatte.
Hitler kam im Januar 1933 an die Macht, und im April bekam Iljin Besuch von der Gestapo. Es folgten mehrere Festnahmen und Durchsuchungen. Ein Jahr später, im Frühjahr 1934, weigerte sich Iljin, dem die Kritiker gerne den Faschismus vorwerfen, sich an den antisemitischen Kampagnen der Nazis zu beteiligen, und verlor daraufhin seinen Arbeitsplatz.
Iljin versuchte, seinen Lebensunterhalt als Teilzeitdozent zu verdienen, aber mit jedem Jahr verschlechterte sich die Situation im Dritten Reich. Er wurde erneut von der Gestapo einbestellt, nachdem seine öffentlichen Reden für unzulässig erklärt worden waren, da sie keine antisemitischen Aussagen enthielten und christliche Werte propagierten. Der Philosoph weigerte sich auch, sich an den ideologischen Vorbereitungen Deutschlands für den Feldzug gegen Russland zu beteiligen. Da er erkannte, dass es für ihn gefährlich war, in Hitlerdeutschland zu bleiben, emigrierte Iljin 1938 in die Schweiz.
Der Krieg verändert alles
Iljin konnte sich dank der Bemühungen und der finanziellen Unterstützung des großen russischen Komponisten Sergei Rachmaninow in der Schweiz niederlassen. Der Philosoph ließ sich in der Nähe von Zürich nieder und lebte für den Rest seines Lebens in den Bergen. Seine Autorität in der russischen Diaspora blieb unerschütterlich, und das aus gutem Grund.
Iljins Liebe zu Russland und dem russischen Volk erwies sich als größer als sein Hass gegen den Kommunismus. Im Juli 1941, wenige Wochen nach Hitlers Angriff auf die Sowjetunion, schrieb er über den erwachten “Instinkt der nationalen Selbsterhaltung” im russischen Volk und merkte an, dass das Volk “aktiv in den neuen Krieg involviert ist” und die russischen Soldaten “nicht nur tapfer kämpfen, sondern in vielen Fällen, auch wenn die Lage hoffnungslos ist, bis zur letzten Kugel kämpfen”. Von den ersten Tagen des Krieges an waren seine Unterstützung für die UdSSR und seine Zuversicht, dass Deutschland besiegt wird, unerschütterlich.
In einem Artikel mit dem Titel “Deutschland ist der nationale Hauptfeind Russlands” merkte er an, dass der Kern des pathologischen Wunsches Nazi-Deutschlands, nach Osten zu marschieren, die Idee gewesen sei, das russische Volk zu vernichten und das Land zu zerstückeln. Der Philosoph nannte Hitlers Deutschland direkt “Russlands nationalen Hauptfeind”.
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In einem anderen Artikel, “September 1941”, erklärte Iljin erneut, dass es für ihn nichts Wichtigeres gäbe als das Schicksal Russlands:
“All das Gerede, dieser Krieg sei ein ‘Kreuzzug’ gegen den Kommunismus, wie die Invasoren sagen, ist falsch und dumm – diejenigen, die es propagieren, verbreiten Unwahrheiten, und diejenigen, die sie glauben, sind dumm. Dieser Krieg wird nicht gegen die Kommunisten geführt, um sie ‘ideologisch zu besiegen’, sondern gegen Russland.”
Iljin hasste Nazi-Deutschland, das es wagte, die UdSSR anzugreifen, bedingungslos und betrachtete den Kommunismus in gewissem Sinne in einem neuen Licht. Er verachtete immer noch die sowjetische Regierung und das Stalin-Regime und betrachtete Stalin als Feind Russlands und des russischen Volkes, aber gleichzeitig erkannte er, dass dieses Regime während des Zweiten Weltkriegs eine organisierende Kraft des Widerstands gegen den Aggressor war.
Obwohl er bis zum Ende seiner Tage ein entschiedener Gegner des Kommunismus blieb und die sowjetische Regierung als absolutes Übel für Russland betrachtete, unterstützte Iljin während des Zweiten Weltkriegs sein Heimatland in der Konfrontation mit Nazi-Deutschland stark.
Die Umgestaltung Russlands
Iljin gab die Hoffnung nicht auf, früher oder später in seine Heimat zurückzukehren, aber als Emigrant konnte er nur Projekte für die zukünftige Umgestaltung Russlands entwerfen. Diese Projekte waren jedoch keine bloßen Hirngespinste.
Der Philosoph wollte das Land und das russische Volk vor allem auf der inneren, moralischen Ebene umgestalten. In der Überzeugung, dass die Bolschewiki das historische Russland zerstört hatten, schrieb er, dass “Russland nur wiederhergestellt werden kann, wenn man ihm treu und beträchtlich dient, was als Dienst an der Sache Gottes auf Erden empfunden und verstanden werden muss. Wir müssen uns von einem religiös geprägten Patriotismus und einem religiös inspirierten Nationalismus leiten lassen.”
Iljins Nationalismus bestand nicht darin, seinen rechten Arm zum römischen Gruß auszustrecken. Im Gegenteil, für ihn “öffnet der wahre Nationalismus die Augen für die nationale Identität anderer Völker: Er lehrt, andere Völker nicht zu verachten, sondern ihre geistigen Errungenschaften und ihr Nationalgefühl zu ehren, denn auch sie haben die Gaben Gottes erhalten und setzen sie auf ihre Weise und nach ihren Fähigkeiten ein.”
Für Iljin war die große russische Nation ein imperiales Projekt – die Allianz des russischen Volkes mit den anderen Völkern Russlands.
Das “imperiale Projekt” war für Iljin nicht nur eine Redewendung. Sein Ideal war das russische Imperium der Vergangenheit – ein großes und starkes Russland, das mit anderen europäischen Mächten auf der gleichen Stufe stand, aber seine eigene besondere Mission hatte. Er sah Russland als ein Land, das das Gleichgewicht in der Welt aufrechterhält und sie nicht ins Extrem oder Aggressionen verfallen lässt.
Obwohl er des “Faschismus” bezichtigt wurde, war Iljin nicht radikal eingestellt. Er war ein gemäßigter Monarchist, der nicht ins Extrem verfiel. Er war ein Nationalist, empfand aber keine Aggression oder Hass gegenüber anderen Nationen. Das Christentum war für ihn sehr wichtig, doch übte Iljin keine scharfe Kritik am säkularen Staat. Obwohl er ein starker Verfechter des russischen Nationalismus war, war Iljin auch offen für den Dialog, er schätzte die Freiheit und kritisierte die Bolschewiki für die Errichtung einer Diktatur.
Iljins einziger Fehler war die aufrichtige Hoffnung, dass die westlichen Demokratien Russland vor dem Kommunismus retten könnten, dass sie Russland nicht mit dem Kommunismus identifizieren und nicht wollen würden, dass Russland gedemütigt und zerstückelt wird. Aber die Geschichte entwickelte sich anders.
Iljin träumte von einem starken, national gesinnten, freien, kapitalistischen Russland. Er schrieb:
“Wer Russland liebt, muss ihm die Freiheit wünschen, zunächst die Freiheit Russlands selbst, seine internationale Unabhängigkeit und Freiheit, dann die Freiheit Russlands als Einheit der russischen und aller anderen nationalen Kulturen und schließlich die Freiheit des russischen Volkes, die Freiheit von uns allen, die Freiheit des Glaubens, der Wahrheitssuche, des Schaffens, der Arbeit und des Besitzes vom Eigentum.”
Die Ukraine-Frage
Eines der wichtigsten Themen für Iljin – das bis heute aktuell ist – war die Ukraine-Frage. Iljin schrieb:
“Die Ukraine gilt als der am stärksten gefährdete Teil Russlands im Hinblick auf Abspaltung und Eroberung. Der ukrainische Separatismus ist ein künstliches Phänomen, für das es keine realen Gründe gibt. Er ist aus dem Ehrgeiz der Leiter und internationalen Eroberungsintrigen entstanden.”
Er fügte hinzu, dass der ukrainische Staat durch die Abspaltung von Russland seine Bindungen zum russischen Volk abbrechen und sich Ausländern ausliefern würde, die ihn erobern und ausplündern würden.
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Der Philosoph schrieb mit erstaunlicher Weitsicht über das Schicksal der “unabhängigen Ukraine”:
“Dieser ‘Staat’ wird zunächst eine neue Verteidigungslinie von Owrutsch nach Kursk und dann über Charkow nach Bachmut und Mariupol schaffen müssen.”
Er fügte hinzu, dass die Ukraine aufgrund ihres Mangels an geopolitischer Macht und strategischer Tiefe entweder ein organischer Teil Russlands oder ein gegen Russland eingesetzter Rammbock werden würde.
Zugleich verstand Iljin, dass das Problem nicht in der Ukraine selbst entstanden war, sondern von denen geschaffen wurde, die hinter der Ukraine standen. Wie Solschenizyn schrieb Iljin, dass der Hauptsponsor des ukrainischen Separatismus Deutschland sei, das sich für die Niederlage im Ersten und Zweiten Weltkrieg rächen wolle. Er fügte hinzu, dass “die Ausländer, die die Zerstückelung [der Ukraine] planen, sich daran erinnern sollten, dass sie ganz Russland den ewigen Krieg erklären. Das Land, das für diese Zerstückelung verantwortlich ist, wird Russlands meistgehasster Feind werden”.
Es ist naiv zu glauben, dass sowohl Iljin als auch Solschenizyn mystische Propheten waren. Vielmehr beruhte die Richtigkeit ihrer Prognosen sowohl in Bezug auf die Ukraine als auch auf diejenigen, die den ukrainischen Separatismus unterstützten, auf einem profunden Verständnis der Welt und der Handlungen eines national orientierten Russlands.
Iljin im Russland des 21. Jahrhunderts
Iwan Iljin verstarb 1954 in der Schweiz und hatte nie die Möglichkeit, in sein Heimatland zurückzukehren. Iljins Witwe schrieb in den 1950er-Jahren an ihre Freunde:
“Die Tatsache, dass ein russischer Philosoph und Patriot auf einem Friedhof in Zollikon [Schweiz] ruht, ist gewissermaßen inakzeptabel.”
Während in den Jahren der Sowjetunion eine Umbettung des Philosophen in sein Heimatland nicht infrage kam, wurde dies im modernen Russland möglich.
Im Jahr 2005 wurden die Gebeine von Iljin und seiner Frau zusammen mit denen des Generals der Weißen Bewegung, Anton Denikin, nach Russland überführt. Er wurde auf dem Friedhof des Donskoi-Klosters beigesetzt. Russische Leiter, Regierungs- und Kirchenvertreter, darunter der Moskauer Patriarch Alexius II. und der damalige Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow, nahmen an der Umbettung teil, und Präsident Putin ließ auf eigene Kosten einen Grabstein aufstellen. Die Rolle Iljins im modernen Russland beschränkt sich jedoch nicht auf die symbolische Überführung der sterblichen Überreste des Philosophen in seine Heimat.
Im Jahr 2006 schrieb Kommersant, dass Beamte in der Präsidialverwaltung Iljin besonders verehren. Die Zeitung zitierte eine ungenannte Quelle in der Putin-Verwaltung mit den Worten:
“Iwan Iljin ist nicht nur einer der brillantesten russischen Denker, dessen Werke ausgiebig nachgedruckt wurden, sondern auch der einzige russische Philosoph, der über das postsowjetische System geschrieben hat. Deshalb ist er für die derzeitige Regierung so wichtig.”
Putin selbst zitierte den Philosophen im Laufe seiner Präsidentschaft häufig und erklärte, er lese regelmäßig seine Werke. Auch der ehemalige Präsident Dmitri Medwedew, Außenminister Sergei Lawrow und der Patriarch von Moskau, Kyrill, zitierten oder erwähnten Iljin. Trotz seiner Parteizugehörigkeit stellte sogar der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Russlands, Gennadi Sjuganow, fest, dass Iljin “einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung der Ideologie des Staatspatriotismus” geleistet habe.
Iljins Schriften sind seit langem Teil des politischen Mainstreams in Russland.
Iljins Mutter war deutschstämmig, und Deutsch war seine zweite Muttersprache – der Philosoph hätte sich also nach seiner Vertreibung aus der UdSSR leicht an das westeuropäische Umfeld anpassen können. Aufgrund seines Hasses auf das kommunistische Regime in Russland hätte er auch ein Anhänger Hitlers werden und den Angriff Nazi-Deutschlands auf die UdSSR rechtfertigen können. Aber nichts von alledem geschah.
Iljin ist die Verkörperung eines Patrioten mit unbeugsamem Geist. Als Mann, der nie einen Kompromiss mit den Feinden Russlands und des russischen Volkes suchte, vermied er alle diesbezüglichen Versuchungen und opferte sogar seinen eigenen Komfort für seine Werte.
Er hielt leidenschaftlich an seiner russischen Identität und an der Idee fest, Russland wiederzubeleben. Viele Jahrzehnte nach Iljins Tod können wir getrost sagen, dass sein Lebenswerk weiterlebt. In Russland findet eine nationale Wiedergeburt statt, und alles, wofür Iljin stand, einschließlich seiner Vision eines starken und national gesinnten Russlands, wird allmählich Wirklichkeit.
Maxim Semjonow ist ein russischer Journalist mit Schwerpunkt auf den postsowjetischen Staaten
source: Botswana will 20.000 Elefanten nach Deutschland abschieben; in Russia Today RT DE – 2-4-2024 – URL https://de.rt.com/international/201324-botswana-will-deutschland-20000-elefanten/
Zitat (Vorspann)
“Nein, es ist kein verspäteter Aprilscherz. Es ist ein Zeichen realer diplomatischer Verärgerung. Botswana, wo selbst nach Erhebungen des World Wide Fund for Nature (WWF) die Elefantenpopulation zu groß ist, will Elefanten bejagen, um die Überzahl zu verringern. Das bundesdeutsche für Umwelt und Naturschutz zuständige Bundesministerium (BMUV) versucht jedoch, Botswana daran zu hindern. ”
Zitat 2:
“Die Bundesministerin Steffi Lemke (Bündnis 90/Die Grünen), zuständig für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (nein, nicht Elefantenschutz), hat einen diplomatischen Konflikt mit Botswana heraufbeschworen. Naturverbunden will Lemke die Einfuhr von Jagdtrophäen aus Afrika beschränken. Der Präsident von Botswana Mokgweetsi Masisi warnt, solch ein Verbot würde in seinem Land Armut und Wilderei fördern, anstatt zu nützen.”
Zitat 3:
“Das südafrikanische Land, anderthalb mal so groß wie Deutschland, aber nur von 2,3 Millionen Menschen bewohnt, ist auch Heimat von mehr als 130.000 Elefanten. Große Teile der fruchtbaren Regionen des Landes sind Nationalparks, und Schutzmaßnahmen haben für eine stetige Vermehrung der größten Landsäugetiere gesorgt. Inzwischen hat Botswana nicht nur einige Abkommen mit Nachbarländern geschlossen, um Elefanten dorthin abzugeben, Botswana will die Überzahl an Elefanten durch das gezielte Bejagen kontrollieren können.”
Zitat 4:
“Der botswanische Präsident Masisi erklärte nun, er könne sofort 20.000 wilde Elefanten nach Deutschland abschieben. Selbstverständlich sollten die Tiere auch hier in freier Wildbahn leben dürfen. “Das deutsche Wetter ist schlimm genug”, erklärte er: “Wenn ihr sie so mögt, dann nehmt bitte dieses Geschenk von uns an. Ihr sollt so mit den Tieren zusammenleben, wie ihr es uns vorzuschreiben versucht.” — Masisi beklagt unumwunden, die “Grünen” seien “Fundamentalisten, die aus Ideologie handeln.”
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FRAGE an Radio Eriwan: Elefanten in freier Wildbahn in Deutschland – und dann gleich 20.000 Stück? Kann man das Geschenk auch ablehnen?
Antwort von Radio Eriwan: Vielelicht passt mand as nächste mal besser auf, ob die Geschenke auch “passen”? Zum Beispiel mit eienr “koordinierten Diplomatie”?
– Verband der Geschichtslehrer/innen Deutschland – c/o Vorstand Niko Lamprecht (Gymnasial-Direktor)
– Verband der Historiker/innen – c/o Vorstand Prof. Dr. Lutz Raphael
– ein türkischer Kollege – Mag. phil. – Bonn – Oxford – Süddeutschland, Schweiz – aktuell Übersetzungen in mehreren Sprachen und Dialekten, aber für akademische Interessenten in der Türkei
Ich denke, mich streift ein Bus, als ich gleich am Anfang hammermässig lese:
Zitatanfang: „Neben der wachsenden Zahl von Elternhäusern ohne größeren Bildungsbezug ist auch angesichts anwachsender Schülerkohorten mit Deutsch als Erstsprache, die in die Klassen der Sekundarstufe 1 und 2 aufrücken, eine drastische Anstrengung notwendig, um die Standards beim Lese- und Textverständnis wieder zu erreichen. Gleichzeitig ist es notwendig, die Inhalte des Geschichtsunterrichts mit Blick auf die Herausforderungen der Gegenwart zu prüfen, was für Geschichte aber keineswegs bedeuten kann, den „Baum der Geschichte“ von allen „Ästen“ zu befreien, die die heutigen Standards (beispielsweise zur Gleichberechtigung) nicht erreichen können.“ Zitatende – source siehe „Bezug“
Aus diesem Zitat entnehme ich zwei strategische Kernpunkte.
Der Autoren sagen: erstens Wir brauchen QUALITÄTEN.
Die Autoren sagen zweitens: Wir brauchen THEMEN.
Und was fehlt? Es fehlt ein dritter strategischer Kernpunkt.
Die Autren SAGEN NICHTS zu a) Ideologie, b) politisch-manipulativer Verzerrung.
Ich darf VERMUTEND ergänzen: Die beiden Autoren sind möglicherweise fokussiert auf EIGENTLICHE WISSENSCHAFTLICHE und FORSCHENDE Interessen, so daß ihnen möglicherweise Ideologie und Politik NICHT SPANNEND GENUG vorgekommen sein könnten. Aber natürlich kann ich das nicht genau wissen, sondern bloß vermuten.
Ich sollte ergänzen: WER hier spricht, sind 2 VERBANDSFUNKTIONÄRE zweier deutscher BERUFSGRUPPEN – wohingegen ich spreche als ein verkrachter Student, der – in gegenwärtigen Real-Umständen – niemals einen Studienabschluß geschafft hat – und TROTZDEM NICHT AUFGEHÖRT hat, sich für Geschichte nicht nur zu interessieren, sondern auch JEDE MENGE „brandheisses NEUES ZEUG“ zu FINDEN – und dann auch ungefähr zu VERSTEHEN – und zu PUBLIZIEREN.
Es SPRECHEN also ZWEI VERSCHIEDENE SORTEN VON SPRECHERN – und das Publikum darf sich schon freuen, daß INFOLGEDESSEN auch ZWEI VERSCHIEDENE AUSSICHTEN auf das Fach Geschichte sich herausstellen werden.
Seltsam ist freilich: 2 Verbands-Spitzenfunktionäre melden sich zu Wort, denen der VERFALL der letzen 50 – 70 Jahre noch NICHT FRÜHER aufgefallen ist?
Unverständlich bleibt mir weitgehend, was das BRINGEN soll, wenn eine “neue Geschichtsvermittlung” theoretisiert wird? Haben wir uns darunter eine REFORM vorzustellen durch einfaches ABSENKEN DER STANDARDS bei Ergänzung der geltenden Spracheregelungen durch sedative Wortfloskeln?? Ich weiß es nicht – und es ist auch für meine Stoßrichtung in dieser Wortmeldung unerheblich. Mir selbst scheint jedenfalls ANDERES WICHTIGER, zum Beispiel, daß Historiker heute PHYSIKALISCHE und INGENIEURSTECHNISCHE METHODEN lernen sollten, z.B. modifizierte Thermolumineszenz zur Bestimmung des Zeitpunkts des letzten Auftreffens eines Lichtquanten auf einen verbuddelten Stein, zum Beispiel LIDAR-Radar, welches GROSSARTIGE Ergebnisse brachte und vespricht in Stonehenge (mehrere Quadratkilometer, Riverside-Project), in Ankor-Wat in Kambodscha, dann auch LIDAR aus der Luft im brasilianischen Amazonasbecken und in Peru und Kolumbien, wo aktuell sozusagen alle paar Monate neue Kulturen entdeckt werden.
BLEIBEN WIR ALSO WACHSAM, WARUM und warum JETZT 2 Verbandsfunktionäre sich öffentlich melden, ohne daß mir ganz klar ist, was sie eigentlich von der POLITIK wollen?!
Wenn also die zwei Artikelautoren zurüchaltend andeuten, daß einiges an deutschen Universitäten und deutschen Schulen im Fach Geschichte FALSCH LÄUFT, dann antworte ich Studienabbrecher darauf so fröhlich wie möglich, daß man dann einen Indianer-Stoßtrupp bildet, der sich SELBST AUF DIE SUCHE macht, wobei die UNGLAUBLICHSTEN DINGE TATSÄCHLICH passieren können.
Es IST – zum Beispiel – TATSÄCHLICH und MIR und PASSIERT, daß ich im Jahre 2019 ein VOLLSTÄNDIGES PERSONALDOSSIER über meine Mutter Maria Marthe Buike erhalten habe, in dem LÜCKENLOS deren Gefangenschaft und Zwangsarbeit im NAZI-KZ-System nachgewiesen war. (Und ich Naivling hatte mich immer gewundert, warum mein Leben an gewissen Punkten so SELTSAM verlaufen ist, denn es waren IMMER ANDERE DA, welche MEHR Informationen über meine Familie hatten, als ich selbst überhaupt haben DURFTE!)
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Der erste Hauptpunkt der beiden Autoren, nämlich das Fehlen von bestimmten QUALITÄTEN und KOMPETENZEN – speziell im Bereich TEXTE (und Sprachen?) – ist heute, im Jahre 2024, wo die legale Freigabe von Cannabis in Deutschland soeben stattgefunden hat, relativ einfach zu erledigen. Schon vor Jahrzehnten haben sowohl der oben im Verteiler erwähnte türkische Kollege (und ehemalige Nachbar) als auch ich selbst in universitären Philosophie-Seminaren in Bonn und Duisburg erleben dürfen die Ausbreitung des fröhlichen Geplappers und ahnungslosen Unsinns durch a) weitestgehende Vermeidung des Lesens der Pflichtlektüre und b) durch sichtlich mit Kater-Spätfolgen der „chemischen Art“ kämpfenden studentischen Teilnehmern.
Ich finde es signifikant, daß sich daraus etwas zunächst nicht Erwartetes entwickelt hat: Sowohl dieser türkische Kollege als auch ich selbst stehen und produzieren heute schon lange AUSSERHALB der Universität und sind nur noch sehr locker „angebunden“ an den INSTITUTIONELLEN – und staatlich administrierten – AKADEMSICHEN BEREICH, nämlich hauptsächlich durch email-Kontakte.
Wie soll ich sagen: Vielleicht ist das nicht dramatisch, sondern bloß natürlich, daß man nämlich langweilige Spielplätze irgendwann verlässt, um nach Abenteuer-Spielplätzen zu suchen, auch wenn letztere manchmal bloß aus „Kopf-Kino“ und „armchair-travelling“ bestehen.
Man beachte bitte, mit welcher Geschicklichkeit ich die Diskussion solcher „sektenhaft-konspirativer“ Phänomene wie zum Beispiel der „Saarbrücker Schule“ – Wikipedia DE URL https://de.wikipedia.org/wiki/Saarbr%C3%BCcker_Schule – (Autoren, Heinz Ohligs, Günter Lüling und einige andere mit einem nicht akzeptablen interkulturellen VORVERSTÄNDNIS zum Islam) hier übersprungen habe: Sowas passiert eben historisch, aber es wird dann auch relativ schnell als wissenschaftlich irrelevant entlarvt.
Wir werden allerhöchstens dadurch wachsamer, wenn wir weitergehend feststellen, daß auch Einstein und C.G.Jung „eingebunden“ waren in ein SOZIOLOGISCHES INTERAKTIONSSCHEMA der Solvay-Konferenzen und der Ascona-Treffen – und – na klar – Wissenschafts-Soziologie im SCHOLASTISCHEN Mittelalter ist auffällig durch die SOZIOLOGIE CHRISTLICHER KLÖSTER (und deren interne Problematik von EITELKEIT und Primadonnen-Gehabe und Präferenz-Streitereien) belastet.
Zwischenergebnis: Punkt „Qualitäsverlust“ ist dahingehend geklärt, daß Qualität nicht total verschwindet oder aufhört, sondern ABWANDERT in weniger sichtbare Bereiche mit EINGESCHRÄNKTER ÖFFENTLICHKEIT.
Etwas poetischer gesagt: Nicht mehr die Bedingungen von Fleisch und Blut determinieren den Wissenschaftsbetrieb, sondern womöglich entsteht eine Tendenz, daß letztlich nur noch „Geist zu Geist“ spricht – was in der Tat möglicherweise in Sphären abdriftet, wo die Atemluft ungemein dünn wird – aber eventuell email und elektronische Wellenausbreitung noch funktioniert.
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Wir kommen jetzt zum Bereich der von den FAZ-Artikel-Autoren angesprochenen NOTWENDIGKEIT von THEMEN. Hier habe ich es einfach und darf hinweisen auf THEMEN, die mir als jahrzehntelangem Einzelkämpfer aufgefallen sind – und die weitgehnd in den aktuellen Diskussionen fehlen.
Thema 1: Niemand in den westeuropäischen Bildungseliten des Mittelalters hat an eine „flache Erdscheibe“ GEGLAUBT, sondern ALLE haben GEWUSST, von der (prinzipiellen) KUGELGESTALT der Erde. Dazu hat es in Deutschland einen kleinen Hype um das Jahr 2000 herum gegeben, wo alles Wesentliche gesagt worden ist.
Man hat jedoch NICHT thematisiert, warum man für die MATHEMATISCHE Behandlung einer – angeblichen – SCHEIBE, also eines 2-dimensionalen Kreises, das benötigt, was ALTE KARTENMACHER tatsächlich herangezogen haben, nämlich LANDKARTEN als MANTEL-ABROLLUNGEN von STUMPFEN KEGELN und Kegelschnitten, sowie deren „Approximation durch ZYLINDER-Abrollungen“. Es gab allerdings das bis ca 1760 UNGELÖSTE Problem der LÄNGENGRADE, aber diese alte Kartenmacher-Mathematik der Kegelmantel-Abrollungen war ERSTAUNLICH BRAUCHBAR von der sogenannten „Weltkarte des Claudius Ptolemäus“ – natürlich aus dem Umkreis der grossen Bibliothek in Alexandria – von ungefäh 100 n.Chr. BIS etwa 1600 NACH Christus!
Wir heute plagen uns übrigens NICHT mehr mit der SPHÄRISCHEN TRIGONOMETRIE von KUGELOBERFLÄCHEN, welche im 19 Jahrhundert der letzte Schrei des Möglichen bei Kartenmachern war, denn seit ungefähr 2000 n.Chr. wird der Planet Erde AUS DEM WELTRAUM vermessen – und da braucht man ganz andere KOORDINATENSYSTEME und andere GEOMETRIEN.
Zwischenergbnis: Wenn man den Himmel mit GROSSEN ABSTÄNDEN beobachtet, dann gibt es BEDINGUNGEN, welche dazu führen, daß zum Beispiel der Erdmond „tatsächlich“ als „Mondscheibe“ sichtbar wird. Es ist insofern SIGNIFIKANT, daß die „Himmelscheibe von Nebra“ – Wikipedia URL https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelsscheibe_von_Nebra – eben eine SCHEIBE ist, also eine SCHEIBENARTIGE DRAUFSICHT eines Himmelssektors „ausgewählt“ hat als DARSTELLUNGTYP … Etwas anders gesagt: Wenn JEMAND von einer ERDSCHEIBE gesprochen hat, hatte dann dieser JEMAND eventuell ERFAHRUNGEN IN WELTRAUMFAHRT??? Oder hat dieser Jemand „jemanden gekannt“, der Erfahrungen im Weltraum hatte?
Wie soll ich sagen: WENN wir eine SACHLICHE Notwendigkeit haben, daß der Planet Erde nach JEDER GRÖSSEREN – geologischen – NATURKATASTROPHE NEU VERMESSEN und NEU KARTOGRAPHIERT werden muss, dann wundern wir uns NICHT total übermässig, daß dann ein EINDRUCK entstehen könnte, daß dieser Planet MINDESTENS seit den letzen 10.000 Jahren TATSÄCHLICH STÄNDIG NEU KARTOGRAPHIERT worden ist von „IRGENDJEMAND UNBEKANNTEM“, also vermutlich NICHT VON unseren humanoiden Steinzeit-Kollegen, sondern eher von deren ALTEN GÖTTERN, die natürlich heute irrelevant sind, unter anderem weil sich der GLAUBE ausgebreitet hat, daß sie NIE existierten.
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Thema 2: Nach 1990 und dem angeblichen „Zusammenbruch des Kommunismus“ beobachte ich von meinem kleinen Aussichtsturm in Deutschland etwas erstaunt, wie selbstverständlich-naiv einige Staaten versuchen, beim 2. und und 1. Weltkrieg neu anzuzusetzen, in Polen, Unganr, Türkei, Russland beispielsweise. Es versteht sich von selbst, daß durch diese Argumentationsweise jedesmal erneut ALTE WUNDEN aufgerissen werden besonders bezüglich der ROLLE DEUTSCHLANDS in den beiden Weltkriegen.
UNSTRITTIG scheint inzwischen international zu sein, daß ein KONSENS erreicht wurde, daß BOLSCHEWISMUS und NATIONALSOZIALISMUS zwei POLITISCHE AGENDAS waren, die von INTERESSIERTEN ELITEN IMPLEMENTIERT wurden (z.B. Autoren Guido Preparata, Anthony Sutton, Joseph P. Farrell etc.). Das ist wichtig und ertaunlich gleichzeitig: Der Nationalsozialismus und die Hitlerei und die NAZIS in Deutschland (und Europa) sind KEINE ZUFÄLLE der Geschiche, sondern ERGEBNIS von PLANVOLLEN AKTIONEN, die keineswegs auf Deutschland begrenzt waren, sondern insbesondere mit ANGLAOAMERIKANISCHEN IWELTMACHT-AMBITIONEN zusammenhingen.
Ich war jedoch BASS ERSTAUNT, als ich kürzlich darüber stolperte, daß seit 1997 an das Militärarchiv in Freiburg von den USA zurückgegeben worden waren ein Haufen mit handschriftlichen Heften einer kleinen Generalstabsabteilung (wengier als 20 Mann), welche in 1924/25 auf Befehl des offiziellen Oberbefehlshabers, des Reichwehrgenerals von Seekt, eine NEUE DEUTSCHE ARMEE GEPLANT hat, daß DANACH ab 1926 AUFRÜSTUNGSPROGRAMME starteten ( 3 Stück zu je 4 Jahren Dauer), so daß im Jahre 1939 eine NEUE – und teilweise modernisierte – deutsche Armee FERTIG ZUM KRIEG war. Ich möchte vermuten: sozusagen RECHTZEITIG INNERHALB eines GEHEIMEN GESAMTPLANS INTERNATIONALER AKTEURE.
Ladies and Gentlemen: WENN DAS KEIN THEMA IST, dann weiß ich auch nicht mehr, was überhaupt noch SPANNEND sein könnte.
Aber was wir beobachten als Konsequenz ist GÄHNENDES SCHWEIGEN RINGSUM und ÜBERALL.
Und GENAU deshalb bringe ich hier einen erweiterten bibliographsichen Vermerk!
SOURCE: Ein Geheimplan für den Zweiten Weltkrieg; in: Neue Zürcher Zeitung, Autor: Michael Berger, 24.08.2014 URL https://www.nzz.ch/international/europa/ein-geheimplan-fuer-den-zweiten-weltkrieg-1.18368619 – Within this new-essay is the HISTORICAL PROOF, that in 1924/25 by order of General Hans von Seeckt was PLANNED in ALL DETAIL the German army of 1939. The historical materials of this action are – now again and back from the U.S. – in Militärgeschichtliches Forschungsamt Archive, Freiburg/Brsg. (It is NOT detailed in this essay, that the 1925-action of PLANNING was FOLLOWED by THREE ARMARMENT PROGRAMS – each covering 4 years – , to fill in the HARDWARE to that MASTER-PLAN! Additionally in 1926/27 the ALLIED CONTROL COMMISSION simply was withdrawn from Germany, so not to disturb the building of the next great GERMAN MILITARY MACHINE – under the CONSTANT COMMAND of PRUSSIAN REICHSWEHR-Personnel! Reichswehr generals and Wehrmacht-Generals even BEYOND 1956 were TOP-COMMANDERS in Germany and in NATO (Seidel, Heusinger)! We today are often confronted with the question of „longe range plans“ in history: Well, THIS is ONE such MASTER-BLUEPRINT, covering PRUSSIAN ELITE ACTIVITIES 1807-1947 and even beyond 1956! There however should be OTHER long-range masterplans, such for inst ance in BRITAIN!
Ziwschenergebnis: Wie soll ich höflich sagen: SCHWEIGEN kann VIELES „bedeuten“, Langeweile, Faulheit, pathologische Lethargie oder böswillige Verweigerung und wahrscheinlich noch viel mehr – aber ansonsten stellen wir – mit heutigen Forschungsmethoden – fest, daß das gesamte Weltall von Schall und Klang erfüllt ist!
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Thema 3: Es ist ein unsterbliches Verdienst, daß Joseph P. Farrell in 11+ Büchern dem allgemeinen Publikum ENDLICH erklärt hat – und zwar mit einer vrzögerten Zündung von ungefähr 50-100 Jahren – daß wir nicht nur eine NEUE MATHEMATIK haben, die immer noch nicht in den Schulbüchern angekommen ist, und aber auch eine NEUE GRUNDLAGENPHYSIK, – jenseits von Einstein , nämlich eine „skalare Ätherphysik des Fast-Vakuums in der Umgebung des „zero point“, des absoluten Temperatur-Nullpunktes“, welche sich weiter entwickelt hat zu einer Physik-„ESOTERIK“ mit „alchemistischem touch“, benachrbart der „Magick“.
Das wahrhaftig ERSTAUNLICHE ist: Joseph P. Farrell hat diese ANSÄTZE zu HEUTIGER NEUER GRUNDLAGENPHYSIK ANGEWENDET auf etliche PROBLEME DER ALTEN UND SEHR ALTEN GESCHICHTE und uns insbesondere eine GIZA-TRILOGIE beschert, (zu welcher man dann allerdings noch aus Zecharia Sitchin einiges ergänzen kann aus dessen RE-TELLING der „Story von den 2 Pyramidenkriegen” bis ca. 8000 v. Chr., in welchen der sumerische alte Hochgott Ninurta der Sieger gewesen sein soll, der einige Kristalle aus der Grossen Galelrie der Grssen Pyramide „entnahm“ und/oder zerstörte, wie angeblich in sumerisch-babylonischen Quellen aufgeschrieben sein soll, … so daß die Grosse Pyramide HEUTE nur noch mit RESTFUNKTIONEN „aktiv“ ist, zum Beispiel als Erzeuger eines Energie-Vortex“ durch (passiv drehende) Erdrotation).
Sources:
Farrell, Joseph P.: The Giza Death Star, Kempton/Ill.: Adventures unlimited 2008, 2nd ed. – Germ u.t.: Der Todesstern Gizeh. Die Paläophysik der Grossen Pyramide und der militärischen Anlage bei Gizeh, Potsdam: Mos1uito 2008 – NEW GERMAN TITLE
Farrell, Josph P. : The Giza Death Star Deployed; Kempton/Illinois: Adventures Unlimited 2003
Farrell, Joseph P.: The Giza Death Star Destroyed; Kempton/Illinois: Adventures Unlimited 2005
Farrell, Joseph P.: the Philosophers’ Stone. Alchemy and the secret research for exotic matter, Port Townsend / WA: Feral House 2009
Farrell, Joseph P.: Babylon Banksters: The Alchemy of Deep Physics, High Finance and Ancient Religion, Port Townsend,WA: Feral House 2010
Farrell, Joseph P.: Transhumanism: A Grimoire of Alchemical Agendas ; Port Townsend/WA: Feral House 2012
Ladies and Gentlemen, ich muß hier ergänzen, daß ich in 2 Jahren als Gymnasial-Nachhilfelehrer die Gelegenheit hatte, fast alle gängigen Gymnasial-Mathe-Schulbücher kennenzulernen – und da fehlt fast überall eine KOMPLETTE FORMALLOGISCHE GRUNDLEGUNG der Matehmatik, die man nicht nur für HEUTIGE PHYSIK braucht, sondern auch für HEUTIGEN „mathematischen EXTREMSPORT“, von welchem das allgemeine Publikum nicht die geringste Ahnung hat – um wieviel weniger dann auch deutsche Mathematik-Schulbücher.
Kurz und gut, Ladies and Gentlemen: Mit den beiden Artikelautoren habe ich gemein, daß auch ich beklagenswerte Zustände an deutschen Universitäten gesehen habe. Ich habe nicht nur gesehen, sondern irgendwann auch GEHANDELT – und habe ein NOT-REPRINT des MODERNEN Mathe-Schulbuchs produziert, welches mein letzter Mathelehrer SELBER geschrieben hat. (source: Paul Mönnig – Grundkurs der Mathematik – Reprint – Neuss: Bruno Buike 2023 – 237 p. – doiURL https://doi.org/10.17613/j1ap-cp20 – Aber den Ergänzungsband dazu mit schlecht leserlichen handschriftlichen Zwischenbeweisen, lasse ich hier weg!)
Ich habe noch etwas getan: Weil auch mir aufgefallen ist, daß es in Deutschland für manches nur eine beklagenswert geringe Resonanz gibt und manchmal FEEDBACK fehlt, habe ich diese Edition auch in Library Geneseis in Russland publiziert, denn in Russland wird traditionell VIEL gelesen!
Offenbar reagiere ich also möglicherweise etwas anders als die beiden Artikelautoren!
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Thema 4: Während die beiden Artikelautoren VERLUSTE VON QUALITÄTEN und KOMPETENZEN beklagen, würden eventuell jene Vertreter des philosophischen Postmodernismus, welche von einer „Wissenschafts-DESTRUKTION“ schwärmen, in Jubel ausbrechen. Aber innerhalb des „Thema 3“ vorhin deutet sich etwas ganz anderes an, nämlich ein PARADIGMENWECHSEL, der ETWAS ANDERS sein könnte, als die publikumswirksame Diskussion zu wissen meint.
Beobachtung a) – Schon vor Farrell hat nämlich Raymond Ruyer thematisiert, daß AVANTGARDISTISCHE PHYSIKER in den USA eine NEO-GNOSTISCHE TENDENZ entwickelt haben. (sources: Ruyer, Raimond: La gnose de Princeton – Fayard, Paris, 1974, deutsch u.d.T.: Jenseits der Erkenntnis. Die Gniostiker von Princeton, Wien, München: Paul Zsolnay 1977 – siehe auch: Altheim, Franz : Der unbesiegte Gott; Reinbeck bei Hamburg: rororo pbk 1957 – siehe aber auch Altheim-Kritik und NS-Zeit in (Altheim, Franz) – Franz Altheim, Wikipedia DE URL https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Altheim )
Beobachtung b) Nahezu völlig unbeachtet von westeuropäisch kontaminierten Diskussionen findet AKTUELL in ZENTRALASIEN ein al-Farabi-Revival – notice from Russia Today RT de – statt, welches bis in die Türkei austrahlt. Wir beobachten aber kein VERGLEICHBARES REVIVAL der verwandten europäischen SCHOLASTIK, welche nämlich OHNE al-Farabi, Ibn Ruschd, und al-Gazzali, welche von Thomas von Aquin und den anderen grossen Scholastikern ZITIERT WERDEN – (als „Averroes“ und „Avicenna“) – , gar nicht denkbar wären. (source: Al-Farabi – Iqbal» the revival of the historical memory of the Turkic world – Библиотека аль-Фараби Казахский национальный университет имени аль-Фараби.pdf URL https://elibrary.kaznu.kz/en/node/12465 )
Allerdings zugegeben: Westeuropa und besonders Frankreich und Deutschland hatten ein VERGLEICHBARES Scholastik-Revival nach Ende des Zweiten Weltkriegs (deutsche Autoren: Grabmann, Josef Pieper) und zwar innerhalb einer „Welle des Neu-Thomismus“, welche Thomas-Studien von Papst Leo XIII bis Papst Pius XII als VORBILDLICH propagiert wurden. Vielleicht könnte man sagen, dass Westeuropa „seine Zeit mit Neu-Scholastik“ schon hatte – und bloß eventuell ZU FRÜH GLAUBTE, damit „fertig zu sein“. Zugegeben auch: Mittelalterliches Küchenlatein ist in seiner paradoxen Simplizität und gleichzeitigen Gedanken-Tiefe möglicherweise nicht ganz kompatibel mit der deutschen Universität NACH der Legalisierung des Cannabis im Jahre 2024!
Und wenn ich das überhaupt in den aktuellen mörderischen Aufgeregtheiten in der islamsichen Kultur-Zone dieses Planeten sagen darf: Es grenzt schon ein bischen an eine HISTORISCHE SCHIEFLAGE und Falsch-Gewichtung, wenn man in Europa heute gerne übersieht, daß EUROPA OHNE den ARABISCHEN KULTUREXPORT GRIECHISCHER SCHRIFTSTELLER nach SPANIEN und SIZILIEN, wo die Scholastik sozusagen „in die Schule“ ging, überhaupt nicht so entstanden wäre, wie es heute vor uns liegt.
Hier reicht bereits ein kurzer Blick in eher für das breite Publikum geschriebene Bildbände, wie zum Beispiel: Crespi, Gabriel: Die Araber in Europa, Stuttgart, Zürich: Belser Lizenz 1992 (zuerst: Editoriale Jaca Book, Milano 1979.
Zwischenergebnis: Der griechisch-orthodoxe Metropolit von Deutschland und Westeuropa, Metropolit Augustinos, sagte in einer kleinen Kirche hier in Neuss vor etlichen Jahren sinngemäss: „Ein Europa, in welchem Aristoteles nicht mehr studiert wird und die Heilige Religion abgeschafft werden soll, ist nicht mehr das Europa des herkömmlichen Sinnes.“
Und WENN man diese Aussage ERNST nehmen wollte, dann würde man vielleicht schlussendlich bemerken, daß eine GRUNDLAGENPHYSIK innerhalb von CHRISTLICHER METAPHYSIK eine ANDERE sein könnte, als die NEOGNOSTIKER von Princeton für ihre HEUTIGE NEUARTIGE Grundlagenphysik „anbieten“ möchten.
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Thema 5: Man sagt neuerdings, dass zwischen 1000 – 700 v. Chr. der biblische GOTT JAHWE (JHWH) zum ABSOLUT EINEN GOTT MANIPULIERT wurde, der NIEMALS abgebildet werden sollte. Dies hat man zwei Weltreligionen seither als EWIGE DOGMEN und UNVERGÄNGLICHE LEHRSÄTZE eingerichtert. Aber die neuere Forschung sagt etwas GANZ ANDERES: Man hat dreigesichtige Primitiv-Statuetten GEFUNDEN, welche man neuerdings für Abbildungen des nicht-abbildbaren Jahwe-Gottes diskutiert, der keineswegs SOLO durch die Weltgeschichte tingelte, sondern – wie die Götter ringsum – eine WEIBLICHE GEFÄHRTIN hatte mit Namen “Aschera”., die man auch als Statuette gefunden hat, z.B. in Kirjat Jearim. Das herausgefunden zu haben ist ein UNSTERBLICHES VERDIENST der Israel-Finkelstein-Teams und von Jean Richer vom Collge de France – und deren NÜCHTERNER Anwendung der HISTORISCH-KRITISCHEN METHODE! – und wurde sogar in arte-TV als Doku gesendet – allerdings völlig unabhängig davon, daß man ansonsten davon in Deutschland und Europa FAST GAR NICHTS GEHÖRT hat. (source: Buike, Bruno Antonio: – Kirjat Jearim. Die Bundeslade und die Muttergottes und GOTT – Archäologie für die nächste Generation, Neuss: Bruno Buike 2021, 306 p. -doiURL http://dx.doi.org/10.17613/7vzs-nh61 ) Aber WENN das so ist, wie können wir dann noch sicher sein, dass Mohammend NIEMALS ohne Schleier vor seinem Gesicht abgebildet sein sollte, was insofern seltsam ist, als ich schon andere Bilder aus anderen – allerdings selteneren – Quellen ohne Schleier von ihm gesehen habe.
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Schluß und ingenierstechnische Zwischenergebnis
Aus meiner Sicht des Kaffehausbetrachters des Weltgeschehens kann ich nicht erkennen, daß die AUSBREITUNG DES SCHWEIGENS in der öffentlichen Diskussion DENKNOTWENDIG „bedeutet“, daß es nichts mehr zu diskutieren gibt!
Was etwas banal ist, denn das wussten wir schon von schlechten Ehen! Wir wissen auch von der guten alten Rhethorik und Theaterwissenschaft, daß man zu Totentanz und Totengräberei eine gewisse Begabung mitbringen muss!
Ich selbst und vielleicht noch einige „freischaffende Individualisten irgendwo im Internet“ – die allerdings sich von INSTITUTIONEN etwas fernhalten – haben jedenfalls ARBEIT genug und Themen genug.
Und wir haben einen GLAUBEN, also eine EXISTENZIELLE VERMUTUNG, die es scheinbar schon bei Kleinkindern gibt, daß nämlich LEBEN VON MENSCHEN dadurch charakterisiert ist, daß das LERNEN gleich nach der Geburt beginnt – und eigentlich NIE aufhört.
Die Griechen sagen: „Gerasko aei didaskomenos“ („Alt werde ich und bin doch mit dem Lernen nicht fertig.“ – Γερασκω αει διδασκομενος)
Wozu das deutsche Sprichwort sagt: „Man lernt nie aus“.
SOGAR DANN NICHT – wie ich vermuten möchte -, wenn die europäische Universität aus welchen Gründen auch immer EVENTUELL dermaleinst IRREPARABEL KAPUTT sein sollte!
Aber SELBST WENN DAS GESCHÄHE, brauchten wir THEMATIKER keineswegs zu verzweifeln, denn wir haben einige EXTREMBEISPIELE, wo man sehen kann, daß man das Lernen NICHT AUSROTTEN KANN.
Ich meine hier zum Beispiel den sehr bedeutenden indischen Mathematiker Srinivasa Ramanujan vom Anfang des 20. Jahrhunderts, dem eine „weisse Kolonialmacht“ – ich sage nicht welche! – das LERNEN ÜBER den REALSCHULLEVEL hinaus VERBOTEN HATTE. Womit die „weissen Sahibs“ nicht gerechnet hatten, war, daß dieser 15-jährige Junge in eine Bibliothek ging, dort ein Formel-Lexikon OHNE ABLEITUNGEN, BEWEISE UND ERKLÄRUNGEN fand, und dann einfach für ungefähr 3000 Formeln die Erklärungen SICH SELBER ZUSAMMENGEBASTELT hat. Das wird vielleicht nur noch getoppt von jenem Jungen in England, der anfing. einen Fusions-REAKTUR zu bauen. (source: 12-Jähriger baut Fusionsreaktor im Kinderzimmer – (Jackson Oswald, damals 12 Jahre) – in: future zone – 9.10.2020 – URL https://futurezone.at/science/12-jaehriger-baut-fusionsreaktor-im-kinderzimmer/401059110 – Dieser Artikel referenziert Taylor Wilson, der als 14-Jähriger dasselbe geschafft hatte und den sich Jackson Oswald zum Vorbild genommen hatte. Source: (Wilson, Taylor) – Taylor Wilson – in wikipedia DE URL https://de.wikipedia.org/wiki/Taylor_Wilson )
BEIDE BEISPIELKINDER sind übrigens irgendwann AUFGEFALLLEN und dann hat bei beiden das AKADEMISCHE SYSTEM DURCHAUS VERNÜNFTIG und FÖRDERND eingegriffen.
Ladies and Gentlemen, ich darf zusammenfassen, indem ich die Worte benutze die ein Nachbar hier in Neuss in der äusseren Form einer Marmor-Gedenktafel fast wie bei einem Grab auf seine Blumenrabatte gelegt hat, wo man liest:
Es gibt einige Dinge, die mir fast genetisch fremd und inkompatibel sind, darunter “protestantisch-evangelische Mentalitäten” und “sozialistisch-kommunistische Menschheitsbeglückung”. TROTZDEM fällt mir auf:
ERSTENS hat die SPD unter Bundeskanzler Olaf Scholz für MILLIONEN Menschen von GERING-VERDIENERN und Klein-Einkommen SEHR BEACHTLICHE und SPÜRBARE ERLEICHTERUNGEN geschafft – also für Rentner, Hausfrauen, Patch-Work-Familien, Mindest-Lohn, Arbeitslohn-Sozialaufstockern, und auch bei Frauenrechten am ARBEITSPLATZ.
Zweitens beeindruckt mich Olaf Scholz, wie er gegen ALLE EINFLUSSVERSUCHE aus dem Ausland STUR bleibt – und zusammen mit seiner Regierung NICHT erlaubt, daß Deutschland NOCH SCHLIMMER in den ukrainischen Selenski-Krieg verwickelt wird, wie es ohnehin schon ist.
Drittens: SELBSTVERSTÄNDLICH hat Olaf Scholz und seine Regierung RECHT, daß BRITISCHE und FRANZÖSISCHE Soldaten BEREITS IN DER UKRAINE sind – wobei er schlauerweise nicht erwähnt hat, daß SELBSTVERSTÄNDLICH auch SPEZIELLE amerikanische und deutsche Waffensysteme von amerikanischen und deutschen Soldaten bedient werden (müssen).
Also ich meine schon: Wenn in der Theorie der heutigen westlich-amerikanischen Demokratie die Regel gilt, daß in demokratischen Wahlen sich ZUSTIMMUNGS-Werte von REGIERTEN “Untertanen” irgendwie spiegeln, dann müssten doch bei der nächsten Bundestagswahl die ERGEBNISSE FÜR DIE SPD SEHR DEUTLICH WACHSEN!
Dies macht mich selbst nicht zu enem FAN der SPD – ABER im Augenblick wird SO WENIG GUTES geschafft, daß wir das WENIGE GUTE nehmen müssen, wo MAN ES FINDET – und also notfalls auch von der entgegengesetzten politischen Richtung.
Auch das ist übrigens DEMOKRATIE, vielleicht in einem etwas überraschenden Sinne, aber immerhin auch RATIONALEN und VERNÜNFTIGEN und EINSEHBAREN Sinne des MACHBAREN.
Kommentar: In 2023 war Russland bei msc ausgeschlossen und Selenski sprach – in 2024 ist Russland wieder ausgeschlossen und möglicherweise sind russische Exilpolitiker eingeladen.
Eine Frage wird gar nicht gestellt: Wie kann das sein, daß das ZWEIMAL BESIEGTE DEUTSCHLAND bereits im Jahre 1963 mit internationalen Militärkonferenzen anfangen durfte, die damals – fast? – eine MONOPOLSTELLUNG hatten?
Eine andere Frage wird sich bald erledigen: Wir haben in der EURASISCHEN ZONE inzwischen SO VIELE Konferenzformate einschliesslich der BRICS-Initiative, daß sich STRATEGISCH fragt, ab welchem Zeitpunkt München als Tagungsort IRRELEVANT geworden sein wird?
Zitat: >Der Sohn machte sich Sorgen – seine Tagebuchnotiz zeigte es: „Vater noch ganz belebt vom Kampf. Er hatte um zwei Uhr ein Pervitin genommen und nun nimmt er seine 15 verschiedenen Schlafmittel und andere Medikamente in einem Löffelchen, um schlafen zu können.“ Beunruhigt fragte sich Paul Adenauer am 2. November 1964: „Wie soll das alles weitergehen?“<
Pervitin in der Generation der deutschen Kriegsteilnehmer des 2. Weltkrieges ist seit längerem bekannt. Man hat darüber nicht gesprochen und eine medizinische Therapie gab es auch nicht. Aber wir begreifen jetzt besser manche rätselhaften Verhaltensweisen unserer Vätergeneration.
Adenauer und Pervitin, da kommt man nicht von selbst drauf. Aber ich habe kürzlich gelesen, daß Adenauers Familie sogar mit der Familie McCloy verschwippt und verschwägert war.
Dr. jur. Heinz-Günther Hüsch – CDU Neuss – MdB etc. pp. – verstarb am 23. Okt. 2023, Montag, mit 94 Jahren. Neben VIELEM anderen hatte er ZWEI GROSSBAUSTELLEN,
erstens den Freikauf von 227.000 Rumänien-Deutschen aus der kommunistischen Diktatur
zweitens die finanztechnische Abwicklung der “Neuen Heimt” in einem eigenen Bundestags-Ausschuss, jenes Gewerksachftsunternehmens, welches NACH dem Zweiten Weltkrieg SEHR VIELEN MENSCHEN neue Wohnungen gegeben hat – natürlich flankiert von entsprechenden legal-bürokratischen Verfahren der jeweiligen deutschen Regierungen.
Dr. H.-G. Hüsch, Neuss, bei der Arbeit
Es ist in Neuss unvermeidlich, daß man, wenn man 40 Jahre in der Stadt ist, irgendwann irgendwie mit Dr. Heinz-Günther Hüsch und der Anwaltskanzlei Hüsch & Partner in Kontakt kommt bzw. kam. Allerdings waren meine Studien-, Buch- und klassischen Musik-Projekte für die “Neusser Society” bislang eher uninteressant – denn das sind schon durchaus ANDERE WELTEN, die sich KAUM gegenseitig berühren., sich aber auch nicht gegenseitig besonders stören. Ich habe also soeben in 2023 – und kurz vor dem Heimgang des Verstorbenen – ein Reprint eines Mathematikschulbuchs eines verstorbenen Neusser Autoren – des Dr. Paul Mönnig, , der genau wie ich selbst in den Katalogen der Stadtbibliothek Neuss, gar nicth auftaucht (aber in der Nationalbibliothek!) , WELTWEIT vorgestellt und ausserdem auf einer RUSSISCHEN open-acess platform. Im übrigen jedoch schliesse ich micht nicht der AKTUELLEN MECKEREI an über unsere VORLÄUFER-Generation, die schliesslich nach dem Zweiten Weltkrieg Probleme hatte, welche niemand gerne hat. Deutschland hatte GLÜCK, daß es Leute wie Adenauer und eben Leute vom Kaliber des Dr. Heinz-Günther Hüsch hatte, denn OHNE die, hätte ALLES NOCH VIEL SCHLIMMER SEIN können – und dafür hat diese Kriegsfolgen-Bewältigungs-Generation ein GROSSES und UNVERGÄNGLICHES DANKE VERDIENT! Meine Mutter (kriegsbedingt eine Pflegemutter), die den ersten und den zweiten grossen Krieg überlebt hat, pflegte immer zu sagen: “Kind, so schweig doch stille, denn es könnte alles noch VIEL SCHLIMMER sein!”
Dr. H.G.Hüsch,Neuss, CDU bei Ehrung durch Bürgermeister Breuer, SPD. – Ohne Hü und Hott gibt es keine Familie und auch keine Demokratie!
ZITAT 1: >Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger hat Vorfälle auf deutschen Straßen, bei denen der Terrorangriff auf Israel gefeiert wurde, als “schmerzvoll” beschrieben. In einem Interview des TV-Senders “Welt” sagte der deutschstämmige frühere US-Spitzenpolitiker: “Es war ein großer Fehler, so viele Menschen mit einem kulturell und religiös vollkommen anderen konzeptionellen Hintergrund reinzulassen, weil dadurch Interessengruppen im jeweiligen Land entstehen.”<
ZITAT 2: >Deutschland sollte “bedingungslose politische Unterstützung für die israelischen Aktionen geben”. Je nach Bedarf könne das “im Extremfall” auch militärische Unterstützung erfordern. (mt/dpa)<
b) die DEUTSCHE ASYLPOLITIK, welche – angblich- “zuviel zu verschiedene Leute reinlässt”;
c) Forderung nach deutscher Unterstützung für Israel BIS HIN ZU MILITÄRISCHER UNTERSTÜTZUNG durch Entsendung von DEUTSCHEN SOLDATEN nach ISRAEL.
Ich denke: diese 3 Dinge haben erstmal GANR NICHT miteinander zu tun – und ich begreife auch nicht ganz, wie man sie in einen Topf werfen konnte! Man sieht hier sehr schön den POLITIKER, der durch MEINUNG versucht, WELLEN zu schlagen und EINFLUSS zu nehmen, so dass man an sich eine WISSENSCHAFTLICHE ANALYSE an dieser Stelle eigentlich sparen kann. Man könnte allerdings darauf hinweisen, daß, wenn die Christen-Bibel sagt, daß der Mensch nicht trennen dürfe, was Gott verbunden hat, daß dann eventuell auch die LOGISCHE UMKEHRUNG gelten könnte, daß nämlich der Mensch GETRENNT LASSEN SOLL, was Gott NICHT verbunden hat!
Bei einer solchen an sich diskussionstechnisch bedenklichen Lage erlaube ich mir, bloss einige Aspekte HERAUSZUPICKEN!
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ASPEKT 1: Wenn man BEHAUPTET, daß ZUVIEL MENSCHEN ZU VERSCHIEDEN SIND, dann kann man auch gleich behaupten, daß GÄRTEN ZU BUNT sind und BLÜTENFARBEN ZU GRELL VERSCHIEDEN! Und wenn man das behaupten würde, dann hätte man gleichzeitig mit behauptet, daß der KOSMISCHE SCHÖPFERGOTT EINEN FEHLER GEMACHT hat, als er VERSCHIEDENHEIT und VARIATION überhaupt zugelassen hat. Die PHILOSOPHISCHE FRAGE ist HART und BRUTAL: WARUM gibt es VERSCHIEDENHEIT und VARIATION, und WARUM hat dieser Planet NICHT die UNI-FORMITÄT oder EIN-FÖMIGKEIT und den CHARME eines preussischen Militär.Exerzierplatzes? Hat GOTT hier etwas ÜBERSEHEN?
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ASPEKT 2: Der MENSCH begreift NICHT, was Gott sich “dabei gedacht” hat, als er Menschen bunt durcheinandergewürfelt hat, weil er vielleicht gerade nichts anderes zum Würfeln hatte. Aber begreift der Mensch wenigstens, wie die NATUR arbeitet? WOHL KAUM! — Ladies and Gentlemen, dies ist genau der richtige Zeitpunkt, um zu erwähnen, daß ich vom deutschen Arbeitsamt als besonders hoffnungsloser Fall einen Zertifikatskurs im Garten-/Landbau, Fachrichtung GaLa (also einschliesslich Park- und Landschaftsgartenbau) machen und schaffen musste, denn dadurch habe ich mich VERÄNDERT und HEUTE habe ich eine LANDKARTE im Kopf, wo im Stadtgebiet von NEUSS besondere BÄUME stehen, nämlich a) Walnuß-Bäume, b) Esskastanien-Bäume und c) Mammut-Bäume. Ich fange mit den Mammutbäumen an: Hier kommt sofort das Argument der FALSCHEN ASYLPOLITIK, denn der Mammutbaum “gehört nicht hierher” und kommt entweder aus Kalifornien oder aus China. Das Gegenargument ist etwas seltsam und lautet: HÄTTE es nicht die UNTERBRECHUNG durch EISZEITEN gegeben, dann würde der Kalifornische Mammutbaum sehr wohl in einige europäische Klima-Gebiete “hineinpassen” – und in der Tat gedeihen Mammutbäume hier in der Gegend gar prächtig. (Das ist also etwas ähnlich gedacht wie beim amerikanischen Bison und dem europäischen Gegenstück des Auerochsen, zwei Kontinente aber ÄHNLICHe und sogar verwandte Lebensformen!) Ein zweites Argument kann ergänzt werden: MAMMUTBÄUME sind hier in der Gegend am Niederrhein VERSTÄRKT aufgetaucht, weil es nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine AUFFORSTUNGS-Politik und eine ANPFLANZUNGS-MODE gegeben hat, welche VON MENSCHEN AUSGEDACHT und durchgeführt worden war! (Ursache dafür war die ABHOLZUNG grosser Wälder als Kriegs-Reparationen für England und Frankreich – und gleich nach der Abholzung haben die Deutschen SOFORT wieder AUFGEFORSTET – und das ist abgebildet auf der alten 50-Pfennigmünze mit der “pflanzenden Frau”, sowie durch das EICHENbaum-Blatt auf den deutschen Euro-Mpnzen.) — Walnuß- und Esskastanienbäume dagegen befinden sich hier in der Gegend schon seit Jahrhunderten und sind mit einem ALTEN TYP von Klein-LANDWIRTSCHAFT verknüpft, nämlich mit dem Typ “Obstbaum-Wiese” und einer Betriebsgrösse von 1 bis 5 bis10 ha maximal, wobei bei 10 ha Grösse dann auch oft ein PFERD als Hauptarbeitstier dazukommt. Wenn ich das überhaupt sagen darf: Walnußbäume, Esskastanien und “Obstwiesen-wirtschaftstyp” sind letztlich sogar rückführbar auf RÖMISCHEN EINFLUSS, denn Walnußbaum KOMMT GAR NICHT AUS DEUTSCHLAND, ist also ebenfalls ein ASYLANT! — Und warum erzähle ich das hier? Well, Masanobu Fukuoka aus Japan würde ungefähr sagen: Menschliche Weisheit kommt nicht weiter als bis zur Idee von EINFÖRMIGEN PLANTAGEN, aber in der NATUR ist eine INTELLIGENZ am Werke, welche dafür sorgt, daß auch EINZELNE PFLANZEN an einem optimal günstigen ORT wachsen – und dann allerdings zwecks Ernte und Kochtopf vom Menschen GESUCHT und GESAMMELT werden müssen. Ich darf ergänzen: AUCH ZWISCHEN WEIT AUSEINANDERTEHENDEN EINZELPFLANZEN und EINZELBÄUMEN gibt es eine KOMMUNIKATION – also eine VERBINDUNG, aber anders als wir Menschen uns das gewöhnlich überhaupt vostellen können. Damit ich KURZ bleiben kann, erwähne ich bloss eine QUELLE zum Weiter-Studieren: O. Ed Wagner: W-waves and a Wave Universe; Rogue River/Oregon: Wagner Pub. 1991 – ISBN13 – 9780962885310 – (W-waves = wood-waves). — Wie soll ich höflich sagen: Auch Jäger und Sammler wissen und merken sich BESTIMMTE PLÄTZE, wo bestimmte Tiere und/oder Pflanzen vorkommen! Mir fällt gerade ein: Man WUSSTE früher, als man HEILPFLANZEN in die KLOSTERGÄRTEN gebracht hat, wie zum Beispiel im WIRTSCHAFTSTYP des “Plans des Kosters St. Gallen”, daß DRAUSSEN an natürliche Orten GESAMMELTE Heilpflanzen WIRKSAMER und KRÄFTIGER waren – aus UNBEKANNTEN Gründen!
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ASPEKT 3: “The Germans to the front” – dieser Schreckensruf eines englischen Generals während des Boxer-Aufstandes in China kann auf verschiedenste Art und Weise verstanden und mißverstanden werden. Im Falle von DEUTSCHEM Militär in und um Israel herum zähle ich auf:
– Deutsche Kriegsschriffe innerhalb der UNO-Truppe im Libanon (Es hat da am Anfang die völlig unverständliche Seltsamkeit gegeben, daß ISRAELISCHE Piloten TRAININGSANGRIFFE OHNE BEFEEL auf diese Schiffe geflogen haben, bis die NATO sich in Israel beschwert hat! Man kann nur vermuten, daß diese israelischen Piloten vielleicht Eltern und Verwandte hatten, die in deutschen NAZI-KZS ermordet worden waren …)
– Aktuell in Oktober 2023 nehmen 6 DEUTSCHE EUROFIGHTER teil an einem MANÖVER in JORDANIEN.
– Deutsche NATO-Flugzeuge nehmen auch regelmässig teil an ISRAELISCHEN MANÖVERN über der Negev-Wüste, und zwar zusammen mit INDISCHEN und anderen Fliegern!
Israel liefert DROHNEN nach Deutschland.
Es ist nicht ganz klar, ob es eine deutsch-israelische ATOM-Kooperation gibt.
Wie sol ich höflich sagen: Man wird aufpassen müssen, daß die deutschen Flugzeuge in Jordanien nicht mit den deutschen Flugzeugen im israelischen Negev ZUSAMMENSTOSSEN, sondern rechtzeitig AUSWEICHEN!
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ASPKT 4: MIGRATION hatte in der Geschichte ÖFTER handfeste – und teilweise hässliche – ÖKONOMISCHE ZIELE.
– Zarin Katharina, die Grosse, brachte DEUTSCHE Siedler nach Russland.
Die HANSE hatte in Russland “Kaufmanns-Quartiere” fast in der Grösse von Stadtteilen; auch JÜDISCHE VIERTEL in GANZ EUROPA und im ganzen Mittelmeerraum waren zuerst STADTTEILE für HANDELSNIEDERLASSUNGEN, bevor sie ABGESCHOTTETE GHETTOS wurden. – Das Wort “Ghetto” stammt aus ITALIEN aus der Zeit der antisemitischen PAPST-Territorien!.
Kaiserin Maria-Theresia brachte deutsche Siedler und BERGLEUTE nach Ungarn und Rumänien.
Schweizer Uhrmacher wurden zum Sultan nach Istanbul geholt (unter anderem Vorfahren des späteren Sozial-Idealisten Jean-Jacques ROUSSEAU).
Ab ungefähr der Zeit von König Matthias Corvinius in Ungarn verbreiteten sich ITALIENISCHE MUSIKER in VIELEN europäischen Residenzstädten.
Im Mittelalter wurde DEUTSCHES STADTRECHT nach OSTEN “exportiert”.
Besonders BERGBAU-BERUFE wanderten von West-Europa bis weit nach Osteuropa – und haben dort auch ihre Bergbau-SPRACHE behalten.
Der Landgraf von Hessen VERKAUFTE seine Untertanen als SÖLDNER an den englischen König. Das MILITÄRUNTERNEHMERTUM und die KRIEGSWIRTSCHAFT des 30-jährigen Krieges konnte SÖLDNERHEERE EUROPAWEIT managen!
Migration nach Australien STARTETE als DEPORTATION von GEFANGENEN – und anfangs wurde Australien in England als “Kloake des Empire” bezeichnet. Eine andere bekannte STRÄFLINGSKOLONIE ist Französisch-Guayana, wo heute die europäischen Weltraum-Raketen starten.
Ich darf ergänzen: UND HEUTE braucht der Kaiser nicht mehr SOLDATEN, sondern BILLIGE ARBEITSKRÄFTE, die man allerdings etwas besser hält als blosse SKLAVEN – die jedoch von MENSCHLICHER KULTURTEILNAHME IM GASTGEBERLAND weitestsgehend AUSGESCHLOSSEN BLEIBEN. Deutsche ASYLPOLITIK unterscheidet sich jedoch von vielen anderen STAATEN dadurch, daß man in DEUTSCHLAND KONSEQUENZEN gezogen hat und GHETTOISIERUNG VERMEIDET, nämlich zwecks Vermeidung von PROGROMSTIMMUNGEN. Das Wort “Ghetto” ist allerdings VERALTET – und heutige REALITÄTEN werden sprachlich erfasst als “no-go-aereas” und davon gibt es in Deutschland einige, in Mannheim, in Duisburg-Hamborn (wo ich selbst mit dem 9-Euro-Ticket 2022 gewesen bin) und woanders. Ein anderes problematisches Wort der Zustandsbeschreibung ist “Parallel-Gesellschaften”
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Zwichenergebnis: WIE GOTT Verschiedenheit und Verteilung MANAGT, ist Menschen unbekannt und wie die NATUR spezielle Lebewesen an speziellen ORTEN “anpflanzt” und gedeihen lässt, ist MENSCHE letztlich UNVERSTÄNDLICH. Wenn aber der derartig SEHR BEGRENZTE MENSCH TROTZDEM EINGREIFT und NATURPHÄNOMENE – wie zum Beispiel Migrationen der Menschen und Zugvögel und der Nilgänse und des Wolfes und der grünen Rotband-Sittiche REGULIEREN will, dann wundern wir uns nicht, daß es da um MENSCHLICHE OEKONOMISCHE PROFITE und im Grenzfall um AUSBEUTUNG und SKLAVEREI geht. Wie soll ich höflich sagen: AKTUELL unterscheidet sich DEUTSCHE Asylpolitik noch von VIELEN anderen Staaten dadurch, daß man in Deutschland auf eine GEWISSE BALANCE achtet, daß man durch BALANCE zum Beispiel PROBLEMATISCHER GHETTOISIERUNG VORBEUGT und zwar bewusst und planvoll. Ich muß und sollte ergänzen: Ich habe seit der GASTARBEITERZEIT STÄNDIG mit Ausländern zu tun gehabt und würde sagen, daß deutsche ASYLPOLITIK keineswegs IDEAL ist und teilweise eifnach nur BRUTAL, aber trotzdem noch im einiges BESSER als in anderen Ländern, auch europsas! Ansonsten ist unmittelbar klar, daß Europa, wenn es sich seit 200 Jahren immer mehr vorm Christentum verabschiedet, dann irgendwann auch die BIBELGESETZE vergessen haben wird. Und eines dieser Bibelgesetze noch aus der Zeit des MOSES lautete: “DU SOLLST DEINE TIERE UND DEN FREMDLING NICHT ÜBER GEBÜHR BELASTEN”. Auf Hochdeutsch: Du sollst niemanden DURCH ARBEIT TÖTEN – wie dies die NAZIS perfektioneirt haben – und du sollst MINDESTENS dafür sorgen, dass TIER UND MENSCH, die für dich ARBEITEN, ein RESPEKTVOLLES AUSKOMMEN haben, also genug zu Fressen / Essen und auch PAUSEN!
Es wäre wirklich schön, wenn diese DEUTSCHE MITTELMÄSSIGE und menschlich UNVOLLKOMMENE ASYLPOLITIK in anderen Staaten wenigstens zum STANDARD werden könnte oder werden würde!
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Entschuldigen Sie also bitte, Herr Henry Kissinger, daß ich GEWAGT habe, Ihnen zu WIDERSPRECHEN!