16 August 2024

Ukraine Frontbericht - 15-Aug-2024 - Kursk -- Torezk-New York -- und die "schmutzige Bombe"

source: Podoljaka: Grundlegender Umbruch am Frontabschnitt Kursk rückt näher; in Russia Today RT DE – 16-08-2024 – URL https://freedert.online/europa/215810-podoljaka-grundlegender-umbruch-am-frontabschnitt/ – das embedded Video ist wahrscheinlich auch in Odysee

source: Ukrainische Streitkräfte bereiten Zündung einer radioaktiven “Schmutzigen Bombe” vor ; in: Russia Today RT DE – 16-08-2024 — URL https://freedert.online/international/215926-ukrainische-streitkraefte-bereiten-zuendung-schmutzigen/ – Szenario: Selenski-Leute bereiten vor Angriff auf LAGER für abgebrannte Brennstäbe bei AKW Saporoshje und AKW Kursk, und zwar mit Spezial-Zündermunition, geliefert aus dem westlichen Ausland (oder vom internationalen ATOM-Global-Player-Komplex?)

 

KOMMENTAR:

  • – Es wird nicht erwähnt, daß Russia Today bereits fast 3000 Tote Angreifer im Abschnitt der Front gegen Kursk gemeldet hat – möglicherweise von einer GESAMTZAHL an Angreifern von “um die 10.000 Mann”. Ich wiederhole, weil man es fast gar nicht glauben kann: Angeblich waren die Kursk-Angreifer bloß 10.000 Mann und trotzdem wurde die Aktion als “Offensive” vermarktet.
  • Es wird nicht erwähnt, daß der Angreifer durch Eroberung von SLUDSCHA einen STRATEGISCHEN ERGASVERTEILER-KNOTEN erreicht hat, welcher zum Beispiel AUSWIRKUNGEN hat auf die Gasversorgung für Ungarn und Österreich – und nebenbei die ERDGASPREISE nach oben getrieben hat, zwecks verbesserter KRIEGSGEWINNE. Und Ungarn PASST den Angloamerikanern und der EU aktuell ganz und gar nicht in die Suppe!
  • Es werden NICHT erwähnt polnische, französische und amerikanische Truppen an der Kurskfront.
  • ERWÄHNT wird hingegen, daß die Verlegung von Truppen an die Kursk-Front bereits HEUTE KATASTROPHALE Folgen für andere Selenski-Fronten hat: a) NEW YORK ist fast verloren und die FRONT ZUM BENACHBARTEN TOREZK beginnt, zu “zerbröckeln”.
  • ERWÄHNT wird, daß  Abschnitt Ugledar – Konstantinowka durch SYSTEMATISCHE RUSSISCHE ARBEIT beginnt, zu “zerbröckeln.
  • ERWÄHNT wird aber auch, daß ein russischer  Frontschnitt zwar taktische Fortschritte aufweist, aber keine durchschlagenden Erfolge, wobei es sich jedoch um einen Abschnitt mit AUSGEBAUTEN Selenski-Stellungen handelt. Ich sollte wiederholen: Wir sprechen hier ingesamt von einem Stellungssystem, das 2014 gebaut wurde – und dahinter IST NICHTS MEHR, dahinter ist infantrietechnisch “offenes Land zu offenem Durchmarsch”!
  • Erwähnt wird nicht, daß sich das NEUE STATISTISCHE PLATEAU der wöchentlichen / monatlichen selenski-ukrainischen Gesamt-Verluste auf grob 14000 Woche  entsprechend ungefähr 50.000 Monat eingependelt hat. Der neue Sekretär des russischen Nationalen Verteidigungsrates Schoigu sprach kürzlich von 150.000 Mann Verlusten – erwähnte aber nicht oder ich habe es überhöhrt, dass dies bezogen war auf die LETZTEN  2 – 3  MONATE. Anders gesagt: In den nächsten 3 Monaten werden noch einmal MINDESTENS 150.000 Mann fehlen – und ich sehe nicht, wie die Selenski Armee oder irgendjemand sonst 300.000 Mann samt Ausrüstung ersetzen kann. Wie soll ich sagen: Die absolute KALTBLÜTIGKEIT, wie Angloamerikaner und die NATO ZUSEHEN, wie diese VERLUSTE entstehen und WEITER WACHSEN, ist schon BEACHTLICH – aber echtes Mitleid habe ich dafür nicht, denn ich vermute: GENAU DAS WOLLEN DIESE HERRSCHAFTEN SEHEN!

Gerade aufgespiesst: Gegen Kursk fahren nicht nur deutsche Panzer – schon wieder – sondern Russia Today bringt  ein Photo, wo TOTAL UNGENIERT ein SS-Stahlhelm an der Kursk-Front gezeigt wird. Wie soll ich höflich sagen: Mit solchen Aktionen – die ja nicht die ersten sind – VERLIERT MAN FREUNDE und macht sich FEINDE – und zwar offensichtlich ABSICHTLICH! “Absichtlich Feinde machen” ist jedoch NACH MEINER MEINUNG beim Level der vorhandenen Massenvernichtungswaffen irgendwie LÄCHERLICH KINDISCH – ODER?!

Buike Science And Music

15 August 2024

Truppen aus Polen, Frankreich und USA marschieren auf Kursk - Frage an Radio Eriwan

Frage an Radio Eriwan: “Man hört flüstern, dass polnische, französische und amerikanische Truppen auf Kursk marschieren?”

Antwort von Radio Eriwan: “Das ist eine böswillige Falschmeldung! Es handelt sich um Polen, Franzosen und Amerikaner, denen man ordnungsgemäss ukrainische Uniformen angezogen hat.”

Frage an Radio Eriwan: “MP Tusk aus Polen hat behauptet, daß die Kursk-Aktion in August 2024 eine VERTEIDIGUNG ist?”

Antwort von Radio Eriwan: “Ganz richtig! Es ist KEINE Eroberung einer Kolonie – auch keine Vergasung von Untermenschen!”

Frage an Radio Eriwan: “Wie bitte: VERGASUNG? Stimmen also die GERÜCHTE, daß die NATO-Kommandeure in der Ukraine  keine Einwände gegen NAZI-Methoden hatten, zum Beispiel bei Chemiwaffen-Angriffen mit Polizei-Chemikalien der Selenski-Leute?”

Antwort von Radio Eriwan: “Radio Eriwan versteht die Weinerlichkeit nicht: NAZI-Methoden sind doch besser als BIOLAB-Methoden für neuartige PANDEMIEN der John-Hopkins-University, Baltimore und deren INVESTOREN Rockefeller und Bill Gates?”

Frage an Radio Eriwan: “Weiß Radio Eriwan schon, wer gewonnen hat?”

Antwort von Radio Eriwan: “Wir haben noch nicht unser alt-slawisches Kräuter-Weiblein mit der >Schüssel der Prophezeiung< interviewt, aber was sollte dagegen sprechen, wenn Moskau in eine polnische, französische und amerikanische Besatzungszone aufgeteilt wird, so ähnlich wie damals Berlin und Wien?”

Frage an Radio Eriwan: “Auf welcher Seite stehen Sie eigentlich!”

Antwort von Radio Eriwan: “Auf der serbischen, ungarischen und chinesischen Seite!”

Buike Science And Music

 

14 August 2024

Scott-Ritter Selenski-Armee wird aufgefüllt mit Truppen aus Polen. Frankreich, USA

source: Live-Ticker, 14-08-2024 – 15:18 Uhr – “Scott Ritter: Ukrainische Truppen bestehen nicht mehr aus Ukrainern” – URL https://freede.tech/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/

ZITAT – Komplettdokument

Scott Ritter: Ukrainische Truppen bestehen nicht mehr aus Ukrainern

Mittlerweile bestehen die ukrainischen Truppen nicht mehr aus Ukrainern, sondern aus NATO-Truppen, erklärt der US-Oberst im Ruhestand Scott Ritter in einem Beitrag für den Youtube-Kanal Dialogue Works.

Er stellt fest, dass die ukrainischen Einheiten heute zum größten Teil aus ausländischen Söldnern aus Polen, Frankreich und den Vereinigten Staaten bestehen. Ritter erklärt:

“Sie haben in die ukrainischen Streitkräfte Vermittler integriert, ob man sie nun Söldner oder Militärs unter dem Deckmantel von Zivilisten nennt, spielt keine Rolle. Es sind keine Ukrainer und ein großer Teil der kämpfenden Truppen sind buchstäblich polnische Truppen, die in ukrainische Truppen umbenannt wurden.”

Dem Experten zufolge gibt es auch französische Kampfeinheiten in der Größe eines Kommandos in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte, die als Einheit unter ukrainischer Flagge, aber mit französischen Abzeichen kämpfen.”

KOMMENTAR

Wie wurde doch kürzlich der NATO-Oberbefehlshaber, US-General Cavoli, – sinngemäß – zitiert? Er sagte etwas wie: “Die Russen sind ECHT STINKESAUER!”

Warum sind die Russen SO EXTREM “sauer”?

Nun, 1990 haben die Amis Russland AUSGEPLÜNDERT wie noch nie vorher und dabei ist die Industrieproduktion um fast 70% abgesackt. Dann haben Ami-Kollaborateure aus Kiev in 2014 die SCHÄTZE der Ukraine VERRAMSCHT. Und seit 2021 schiessen die Russen zurück, denn Russen WOLLEN NICHT EINFACH VON DER LANDKARTE AUSRADIERT werden.

Ich bin kein Spezialist für Linguistik und korrekte Idiomatik, aber wenn der General Calvoli MEINT, dann sollte man durchaus ZUHÖREN!

Oh, ich habe vergessen, anzumerken, FALLS es UNBEDINGT gesagt werden muß:

Die Polen haben 1935 ganz und gar ungeniert mit Nazi-Deutschland kooperiert  und jetzt wollen sie wahrscheinlich die IMPERIALISTISCHE PILSUDSKI-Episode dort WIEDERHOLEN. Und eventuell träumen einige Polen in Chicago auch noch von dem ehemaligen Polnisch-Litauischen Großreich, das heute zu einem guten Teil zu Belarus gehört.

Ich aber schalte das Radio ein und warte auf die Gute-Nacht-Geschichte des Sandmädchens – damit alle GUTE TRÄUME haben!

Buike Science And Music

11 August 2024

Donnerstag-Erdbeben Japan - Stärke 7 - kommt Sonntag bei mir an

Das ist selstsam: Obwohl ich routinemässig Informationen konsumiere, ist das Erdbeben, Stärke 7,1,  in Japan, Präfektur Kagoshima und der übrigen Region Kyushu mit  Nachbeben-Gefahr im Nankai-Graben,  von Donnerstag 8.8.2024 erst Sonntag, 11.8.2024, in meinem Computer angekommen. Ich habe den Eindruck, daß auch am Sonntag 11.8.2024 in der Region Kyushu noch kein ausreichendes Lage-Bild existiert.

Man wird nachdenklich: Ist dieses Erdbeben 7,1 eine VORWARNUNG von INTERESSENTEN hinter der Szene, welche auch schon beim Megaquake und Fukushima Atom-GAU im Internet beschuldigt wurden, sagen wir versuchsweise SPEZIELLE Interessenten aus der weltweiten Atom-Industrie, wo man zum Beispiel eine Siemens-Iran-Connection hat und eine Israel-Connections??? Bitteschön, das ist SPEKULATION – aber leider eine NOTWENDIGE, denn wir müssen HEUTE davon ausgehen, daß es CLUBS auf diesem Planeten die TECHNOLOGISCH ERDBEBEN eRZEUGEN können – und noch einiges andere!

Kann man gar nicht glauben, ist aber so! Aber fast zeitgleiche schwere Überschwemmungen in Nordkorea wurden zeitnah berichtet.

source: Starkes Erdbeben erschüttert Japan: Tsunami-Wellen gemeldet – Fachleute in Sorge; in Frankfurter Rundschau – 11.8.2024 -URL https://www.fr.de/panorama/erdbeben-erschuettert-japan-erhoehte-tsunami-warnung-starkes-zr-93231463.html

Buike Science And Music

Jean-Francois Lyotard: Wie sich der Marxismus in die Postmoderne retten wollte - Nachruf auf einen Toten, der das Tote kultivierte

Anmerkung des Editors: Immer wieder mal zwischendurch bemerkt auch der  fleissigste Beobachter des Zeitgeschehens, daß er bedeutende PROTAGONISTEN des Denkens nicht auf dem Bildschirm hatte. So geschah es mir mit einem der VORDENKER der gegenwärtigen russischen Putin-Administration, Iwan Iljin – vollständig: Iwan Alexandrowitsch Iljin -, so geschieht es mir heute bei Jean-Francois Lyotard, einem der Vordenker des sogenannten “Postmodernismus“. Meine Titelwahl —  Jean-Francois Lyotard: Wie sich der Marxismus in die Postmoderne retten wollte – Nachruf auf einen Toten, der das Tote kultivierte  — ist schon Teil meines Rezeptionsprozesses: Lyotard setzt an bei Husserl’s Phänomenologie – trotz der von Husserl am Ende selbst zugegebenen methodischer Schwächen, was eine sehr seltene Ehrenhaftigkeit ist im Bereiche der Wissenschaft, vergleichbar womöglich nur dem Eingeständnis Hilberts um 1930 oder so, daß sein “Hilbert’sches Programm” gescheitert sei  – und bei Martin Heidegger, für den das Lexikon der Philosophie von Austeada/Austria, erste Auflage, wenig schmeichelhafte Bemerkungen übrig hatte, und verwendet die Ansätze dieser beiden Autoren, um seine eigene MARXISTISCHE oder eventuell SOZIALISTISCHE “ideologische Kritik der Kritik” im Sinne eines DESTRUKTIVISMUS von Wissenschaft – und vielleicht auch des Denkens selbst? – vorzutragen. Leider liegt diese Lyotard-Position SEHR WEIT entfernt von meinen eigenen Forschungen – und ich merke eben nur noch schnell an, daß ich VERBLÜFFT war, daß eine Zeitung wie die Frankfurter Rundschau FÄHIG war, einen solchen Nachruf zu schreiben, der ohne etliche Bildungvoraussetzungen gar nicht richtig zu konsumieren  ist. Die Frankfurter Rundschau verzichtet jedoch seltsamerweise darauf, den AUTOREN-Namen zu nenen. Vielleicht würde ein POSTMODERNIST jetzt schliessen: Moderne ist TOT, Postmoderne ist TOT durch Selbstdestruktion und Jean-Francois Lyotard ist tot – und wir alle sind irgendwann auch tot. Ich denke schon, daß wir eine ANDERE GRUNDGESTIMMTHEIT und ein ANDERES TEMPERAMENT brauchen im Angesichte der heutigen GEFAHREN durch WISSENSCHAFT, die Jean-Francois Lyotard – wie viele Zeitgenossen übrigens – noch gar nicht richtig auf dem Bildschirm hatte. Aber das ist die übliche Schwäche der heutigen Philosophie, daß sie nämlich in mathematischen und physikalischen Bereichen HINTERHERHINKT, was vielleicht einer der Gründe für das sogenannte “Ende des – realen –  Marxismus” im “realen Sowjetsystem” war – oder auch nicht.

—xxx—

DOCUMENT START

(anonymus) Überlegungen zu Jean-François Lyotard: Selbstgespräch des Logos; in: Frankfurter Rundschau, 9.8.2024

Stand: 09.08.2024, 15:47 Uhr

photo skipped
Jean-Francois Lyotard.
Jean-Francois Lyotard. Foto: Laif © ©Marcello Mencarini/opale.photo/

Der vergessene Vordenker der Gegenwart: Überlegungen zu Jean-François Lyotard, der am 10. August 100 Jahre alte geworden wäre. Von Konstantin Sakkas

Auschwitz, so schrieb Jean-François Lyotard in einem Aufsatz, der 1983 in seinem Opus Magnum „Le Différend“ erschien, sei vergleichbar mit einem Erdbeben, das nicht nur Dinge und Leben zerstört habe, sondern auch die Geräte, mit denen wir Erdbeben messen. Der Satz steht im Zusammenhang einer phänomenologischen Klärung der präzedenzlosen entmenschlichenden Gewalt, die als Merkmal der Shoah betrachtet wird; aber er lässt sich mutatis mutandis auch als generelle historisch-anthropologische Aussage verstehen: Wir leben in einer Epoche, die nicht nur anders als die vorhergehende, sondern die von aller Zeit, die ihr vorausging, radikal getrennt ist, als hätte es diese andere Zeit nie gegeben; eine aus der Zeit gefallene Zeit.

Auschwitz als tat-lose Tat, die Gegenwart als zeit-lose Zeit – das sind die beiden Grunddiagnosen Lyotards, mit denen er die intellektuelle Szene um 1980 erschüttert.

Im Denken Lyotards, der am 10. August 1924 in Versailles geboren wurde, verdichtet sich das Denken des 20. Jahrhunderts: Ausgehend von den beiden Hauptwurzeln der kontinentalen Philosophie, der philosophischen Phänomenologie und dem (antiautoritären) Marxismus – er gehörte von 1954 bis 1964 der Gruppe socialisme ou barbarie an, die sich gegen den sino-sowjetischen Realsozialismus stellte –, popularisiert er im Jahr 1979, das Historiker inzwischen zum Geburtsjahr der Gegenwart erklärt haben, den Begriff der Postmoderne und prägt auch das Wort von der „fin des grands récits“, dem „Ende der großen Erzählungen“.

Damit antizipiert er – scheinbar – einerseits die Diagnose Fukuyamas vom „Ende der Geschichte“ von 1989 und schließt andererseits an an die Technikkritik eines Günther Anders, für den das Dasein im „technetronischen Zeitalter“ (Zbigniew Brzezinski) seine kräfte- und gefühlsmäßige Wirklichkeit verloren hat. Doch Lyotard ging es um mehr.

Die mit dem Begriff der Moderne verbundene Verheißung liegt darin, dass in ihr die Menschheit bei sich ankommen würde. Da Bei-sich-Sein des Geistes, als der mit Hegel das Menschengeschlecht selber zu denken ist – das sollte diese Moderne, deren Beginn mit 1789 angesetzt wird, sein. Das Zeitalter der Weltkriege und des Totalitarismus, so lautet die gängige ideengeschichtliche Erzählung, enttäuschte diese Erwartung, machte sie aber nicht zugleich ganz obsolet; denn der Zusammenbruch des Ostblocks und der „Siegeszug des Liberalismus“ nach 1989 schienen doch noch den geschichtsphilosophisch gewünschten Endpunkt der Geschichte zu liefern. Ein derart affirmativ verstandenes Posthistoire als halkyonische „Geschichte nach der Geschichte“ wäre freilich nur eine neue große Erzählung, ein „metarécit“, das für Lyotard genauso als Ideologie abzulehnen sei wie die „großen Erzählungen“ (Historismus, Kommunismus, Faschismus) davor. Denn darum handelt es sich bei Lyotards Postmodernebegriff eigentlich: um das Instrument einer radikalen Ideologiekritik.

Radikaler als Adorno in seiner Ablehnung einer falschen Totalität, radikaler als Heidegger in seiner Ablehnung einer falschen Metaphysik war Lyotard in seiner an Edmund Husserl orientierten Zurückweisung jeder Theorie von der Wirklichkeit, die diese schon entwirklicht. Auch ein dogmatischer Materialismus wie etwa der Marxismus als Theorie geht immer fehl, weil uns das Materielle jenseits von Lust und Schmerz immer schon nur in der Anschauung, nie unvermittelt entgegentritt.

In seinem Aufsatz „Beantwortung der Frage: was ist postmodern?“ (natürlich eine Anspielung auf Kants berühmte „Beantwortung der Frage: was ist Aufklärung?“, die gut zweihundert Jahre zuvor erschienen war) schreibt Lyotard folgerichtig 1989: „Es sollte endlich Klarheit darüber bestehen, dass es uns nicht zukommt, Wirklichkeit zu liefern, sondern Anspielungen auf ein Denkbares zu erfinden, das nicht dargestellt werden kann.“

Damit schließt der „späte“ Lyotard an an den der frühen Phase, der mit einer Einführung in die philosophische Phänomenologie 1954 berühmt wurde. Erst nach fast vierzig Jahren, 1993, wurde sie ins Deutsche übersetzt, in seinem Nachwort zur deutschen Ausgabe zieht Christoph von Wolzogen eine bedeutungsvolle Parallele zwischen Lyotard und Emmanuel Lévinas, indem er dessen Philosophie des Anderen in Lyotards radikaler Subjektkritik wiederfindet. Denn der „Tod des Subjekts“ meint nicht etwa eine nihilistische Verabschiedung des Menschseins, sondern im Gegenteil dessen Wiedergewinnung durch die gnadenlose Dekonstruktion der Sprecherposition, die immer exklusional wirkt. Bei Lyotard muss das Subjekt, das aus seiner Bedingtheit nicht herauskann, sterben, damit der Mensch, der Inbegriff des Unbedingten, leben kann.

links skipped

Lyotards scharfer Dekonstruktivismus ist nicht der Negativismus, als der er gern verschrien wird, sondern, indem er den Menschen als Produkt seines Sprechens und nicht als dessen Autor ausweist, die denkbar ehrlichste Rehabilitation des Menschseins; sie stellt den Menschen heraus nicht als Tier, das einen Logos hat, sondern als Logos, der sich zu seiner Selbstexplikation eines Tieres bedient. In dieser johanneischen Wende („Im Anfang war das Wort“) von Geschichtsphilosophie und Anthropologie liegt der tiefere Sinn des linguistic turn, zu dessen Hauptvertretern Lyotard gezählt wird.

1983, im selben Jahr wie „Le Différend“, erscheint in Zürich das heute völlig vergessene Büchlein „Wirklichkeitswahn. Die Menschheit auf der Flucht vor sich selbst“. Darin behauptet der Autor, der Psychiater Alfred J. Ziegler, dass die Entwirklichung, auf deren Pfad die Menschheit im Zeitalter der dritten industriellen Revolution sich befinde, schon in der Urgeschichte mit ihren in Höhlenmalereien gebannten Traumgesichten angelegt gewesen sei.

Hiervon führt eine Brücke zu Lyotard, der in besagtem Aufsatz von 1989 über die Kunst der Postmoderne schreibt, dass Werk und Text „für ihren Autor immer zu spät kommen oder, was auf dasselbe hinausläuft, dass die Arbeit an ihnen immer zu früh beginnt. Postmodern wäre also als das Paradox der Vorzukunft (post-modo) zu denken.“

Das lässt sich auf die Geschichte im Ganzen erweitern: Wir sind nicht etwa postmodern, weil die Moderne hinter uns läge; wir sind es, weil sie je vor uns liegt, das, was wir uns von ihr erwarten, aber immer schon hinter uns ist. Ja, wir sind nie modern (soll heißen: nie in Übereinstimmung mit der Welt und uns selbst) gewesen, wie Bruno Latour sagt, und wir waren es immer schon, seit wir aus dem Paradies entlassen wurden. Welt- und zeitlos leben wir seither in der zeitlichen Welt, fehlen uns seither, nicht erst seit Auschwitz die Instrumente, um die Wirklichkeit, in die wir gestellt sind, zu messen.

In der Verständigung über diese Paradoxie oder Antinomie besteht das Menschsein. Geschichte als Selbstgespräch des Logos, der immer schon in Distanz zu den Geschichten lebt, die er erzählt; als große Figuration, die aber deshalb nicht eitel und leer ist, weil sie nämlich mit echten Menschen spielt – in diesem Gedanken liegt vielleicht das zentrale Vermächtnis Lyotards.

DOCUMENT END (ohne Autorname)

—xxx—

Buike Science And Music

09 August 2024

CanoScan 5600F läuft jetzt unter Win10 und unter Linux mint - EIN ECHTES WUNDER

9-8-2024 stolpere ich, als ich, wie gewohnt,  mit meinem alten – separaten  – Flachbett – LIDE-Scanner von Cannon in Win10 scannen will. Es stellt sich heraus: Man benötigt neuerdings die TREIBER von Canon – aber jetzt eine ANDERE SOFTWARE, die es proprietär und kostenlos gibt. – Klartext: Canon “MP-Navigator EX” kann eventuell in Win10 aufwärts NICHT MEHR funktionieren, zum Beispiel weil es seit 2019 kein Canon-update dazu gegeben haben soll – aber man kann sich helfen! –

ALTERNATIVE  Scan-Progs für WIN10  sind zum Beispiel:

  • – VueScan
  • – paperscanfree.exe
  • – Free-Scanner-Software   (version  2.2.0?)

Aber das noch viel GRÖSSERE Wunder ist: Ich kann jetzt mit meinem ALTE LIDE-technology Scanner auch in Linux Mint mit dem Programm “sane” scannen. Die Änderung hier ist: Es gibt jetzt ein paket “sane airscan” für TREIBERLOSES scannen – und siehe da mein Canon Scanner, der NOCH NIE in Linux funktioniert hat, funzt plötzlich auch in Linux.

Und ich Blindfisch hätte mit meinem Temeperament das Teil beinahe in den Müll getan – und dabei natürlich etwas Geld verloren (unter 100,00 Euro – aber immerhin!)

Buike Science And Music

Obs stürmt oder schneit - deutsche Panzer rollen auf Kursk - Kriegstagebuch der OHL vom 9-Aug-2024

source 1: Ein Akt der Verzweiflung vor der Kapitulation: Pläne für den Angriff auf das Gebiet Kursk offenbart ; in Russia Today RT DE – 9-8-2024 – Kirill Strelnikow – URL  – https://pressefreiheit.rtde.live/international/215039-akt-verzweiflung-vor-kapitulation-plaene/

source 2: 80 Jahre später: Deutsche Panzer rollen wieder durch Russland; in Russia Tosay RT DE – 8-8-2024 – URL  https://pressefreiheit.rtde.live/international/214996-kursk-marder-gesichtet-marder-bekaempft/

source 3: Liveticker Ukraine-Krieg: Bereits bis zu 940 ukrainische Soldaten an Kursk-Front getötet  – chapter: 14:35 Uhr – Alaudinow: Angriff auf Gebiet Kursk wird Scheitern der Ukraine nicht verhindern ; in Russia Today RT DE URL https://freede.tech/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/?utm_source=Newsletter&utm_medium=Email&utm_campaign=Email

ZITAT > Kiews Angriff auf das Gebiet Kursk wird den ukrainischen Streitkräften nicht helfen. Sie werden das Scheitern in der speziellen militärischen Operation nicht vermeiden können, erklärt Generalmajor Apte Alaudinow, Kommandeur der Spezialeinheit “Ahmat”. Aktuell befindet sich Alaudinow an der Front in Kursk. Er berichtet:

“Die Front im Donbass ist bereits zusammengebrochen. Die Situation ist für die Ukraine irreversibel. Das, was hier in Kursk passiert, wird ihre Probleme nicht lösen und ihr Scheitern im Krieg nicht verhindern.”

Alaudinow fordert die Bürger auf, keine falschen Informationen über die Situation im Gebiet Kursk zu verbreiten. Er weist darauf hin, dass es einen Verantwortlichen für die Situation gibt und dass der Oberbefehlshaber entsprechende Entscheidungen treffen wird.

“Es ist nichts Kritisches oder Tragisches passiert. Ja, es gibt Fehler und einige Probleme, aber das führt nicht zu irreversiblen Prozessen. Die Situation ist ernst, aber nicht kritisch. Der Gegner ist in die Grenzgebiete eingedrungen. Mehrere Siedlungen sind besetzt. Er versucht voranzukommen und setzt alle seine Kräfte ein, die er von der weißrussischen Grenze abgezogen hat. Diese Kräfte werden vernichtet werden.”

Weiter erklärt Alaudinow, die Situation sei schwierig, da “der Gegner sich auf unserem Territorium befindet”.

“Wir sind es gewohnt, mit dem Gegner zu kämpfen, ihn zu vertreiben und zu eliminieren. Im Prinzip hätte eine Aktion entweder von unserer Seite oder von der Seite des Gegners erfolgen müssen, die uns helfen würde, einen klaren Abschluss dieser speziellen militärischen Operation zu erzielen. Genau diese Aktion hat der Gegner nun durchgeführt. Er hat all seine Ressourcen gesammelt und für diese Operation eingesetzt. Sobald wir diese Ressourcen zerstören, bin ich sicher, dass er uns nichts mehr entgegensetzen kann.”<

source 4 (abends):  Podoljaka: Frontabschnitt Kursk stabilisiert – Kiews Stoß zur Ablenkung misslungen  – in: Russia Today RT DE – 9-8-2024 –  URL https://de.rt.com/russland/215132-podoljaka-frontabschnitt-kursk-stabilisiert-kiews/

source 5 (abends): Gegenschlag bei Kursk beginnt in Kürze: Russische Reserven treffen im Kampfgebiet ein; in: Russia Today RT DE – 9-8-2024 – URL https://de.rt.com/europa/215084-gegenschlag-bei-kursk-beginnt-in/

—xxx—

Kommentar:

0. AM ABEND werden Zusammenhänge zwischen: 20 – 40 km Vorstoss nach Kursk und Ausdünnung der russischen Linien bei Lipsky und Woltschansk nund russische Schläge auf SUMY berichtet, alle drei Geolocations in “relativer geographischer Nähe” zueinander.Und ja: Die russische Seite hat 1-2 Wochen wahrscheinlich brutale Aufräum-Arbeiten vor sich, unter anderem “Schwierigkeiten” bei Lipsky, jedoch NICHT bei Woltschansk, was für den selenski-urkainsichen Gegner nicht vorteilhaft ist. Aus Wortmeldungen von General Aludinow und Kadyrow geht aber bereits hervor, daß entschlossen gehandelt wird: Erstens ist der Vorstoss an sich bereits seit gestern abend gestoppt, zwe3itens aber bereitet RTosdsland vom – ebenfalls “ziemlich geographsich benachbarten BELGOROD” aus eine Aktion zur Bereinigung einer “grauen Zone” Richtung Charkow vor. Aktuell berichtete selnski-ukrainische Verluste sind “erstaunlich hoch” (im Vergleich mit anderen Ereignissen in dieser Art von Kriegführung), sowohl bei PERSONAL als auch bei AUSRÜSTUNG. Jedoch: DIE AKTIONEN RICHTUNG KURSK (mit eigenem Kernkraftwerk) verändernb nicht die KATASTROPHALE Lage der Seloenski-Truppen zwischen Ugledar und Konstantinowka – von anderen kritischen Zonen ganz zu schweigen.  WENN es zwischen Ugledar und Konstantinowka zu WEITEREN russischen Erfolgen kommt, dann kommt es zu einem GROSSEN FRONTDURCHBRUCH auf ETLICHE KILOMETER.

1. (Am Morgen) Aktuell wird an der Selenski-Front Richtung Kursk berichtet: fast 1000 Selenski-Soldaten tot, fast 100 Selenski-Panzer und gepanzerte Fahrzeuge vernichtet.

2. Über den Selenski Kursk-Vorstoß hinweg greift Russland das “ungefähr” dahinter liegende Gebiet von SUMY an. Man munkelt, daß die “Gruppe Wagner” sich an die Front geworfen hat.

3. Auch den USA scheint der Selenski-Einmarsch in Rayon Kursk nicht ganz “plausibel”.

4. ENDLICH rollen wieder DEUTSCHE PANZER durch RUSSLAND – und sie singen wieder das ALTE Wehrmachts-Panzerlied “Ob’s stürmt oder schneit” –  allerdings wohl eher auf Ukrainisch.

5. Und wenn der Selenski Unfug noch lange so weitergeht, werde ich direkt bei russischen Dienststellen Auswanderung nach Russland anfragen!

—xxx—

PANZERLIED in Wikipedia DE URL https://de.wikipedia.org/wiki/Panzerlied

PANZERLIED in youtube (mit vollem Orchester) https://www.youtube.com/watch?v=W36vFkoRMVk

Buike Science And Music

Historisches Ergebn bei Doppelwahl Mecklenburg und Berlin - 20-09-2026

      Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern - 20-09-2026 - SPD 35,5 - AFD 38,2 - CDU 4,9 - LINKE 6,5 - Grüne 5,7- FDP 1,0 - BSW - 4,9 - Sonsti...