Kommentar: In 2023 war Russland bei msc ausgeschlossen und Selenski sprach – in 2024 ist Russland wieder ausgeschlossen und möglicherweise sind russische Exilpolitiker eingeladen.
Eine Frage wird gar nicht gestellt: Wie kann das sein, daß das ZWEIMAL BESIEGTE DEUTSCHLAND bereits im Jahre 1963 mit internationalen Militärkonferenzen anfangen durfte, die damals – fast? – eine MONOPOLSTELLUNG hatten?
Eine andere Frage wird sich bald erledigen: Wir haben in der EURASISCHEN ZONE inzwischen SO VIELE Konferenzformate einschliesslich der BRICS-Initiative, daß sich STRATEGISCH fragt, ab welchem Zeitpunkt München als Tagungsort IRRELEVANT geworden sein wird?
Text-Exzerpte zu “causa Müntefering Gedichte”aus source 1:
Zitat 1: >>Im fortgeschrittenen Alter kommen manche Menschen auf die verrücktesten Ideen: Einige besteigen hohe Berge, andere kandidieren fürs Amt des US-Präsidenten. Und dann gibt es etliche, die sich ihre schöne freie Zeit mit dem anstrengenden Bücherschreiben vertreiben und je nach Prominenz dann mit einiger Aufmerksamkeit der Leser belohnt werden.
Zu ihnen gehört der frühere Vizekanzler Franz Müntefering, sozialdemokratisches Urgestein und kantiger Südwestfale. Vor fünf Jahren heimste er einigen Erfolg ein mit dem Betrachtungen über eine Lebenserfahrung, für die vor allem Rentner die Experten sind: das Alter. „Unterwegs“ hieß es und war eine Ermunterung übers Älterwerden in unserer Zeit, grundiert mit glaubwürdiger Gelassenheit. „Ich blicke gelassen auf das Sterben“, sagte er uns damals.
Diese Souveränität ist ihm auch nach einer schweren Herzoperation im vergangenen Herbst nicht abhanden gekommen. Ruhe und Schonung waren für ihn noch nie eine Option und sind es für den inzwischen 84-Jährigen auch jetzt nicht. „Das einzige Sichere ist der Wandel“ lautet sein Credo – und auch darüber hat er wieder ein Buch geschrieben, das dieses Lebensmotto eigentlich schon im Titel trägt: „Nimm das Leben, wie es ist. Aber lass es nicht so“.<<
—xxx—
Zitat 2: >> Doch diesmal sind es keine prosaische und bedenkenswerte Betrachtungen. Franz Müntefering hat nämlich den Lyriker in sich entdeckt und das, was ihn bewegt, in Gedichte verpackt und sich praktisch einen Reim auf seine Welt gemacht: wiederum aufs Alter, aber auch auf die aktuellen Krisen unserer Tage. Dass sogar der barbarische Überfall der Hamas-Terroristen auf Israel am 7. Oktober des vergangenen Jahres Eingang ins Buch gefunden hat, bezeugt den Aktualitätsanspruch des Autors.
Nun haben sich Lyriker insbesondere im 20. Jahrhundert lang und breit Gedanken gemacht, wie über Krieg, Terror und Vernichtung gedichtet werden könnte. Franz Müntefering gehört weniger zu diesen Bedenkenträgern und findet diese freien Verse: „Der Überfall am 7. Oktober auf Israel, / auf friedliche Bürgerinnen und Bürger dort, / auf zufällige Gäste auch, / war ein widerlicher schwerer Gewaltakt. / Er ist noch nicht zuende.“ Gedichte müssen nicht immer komprimierte Welterfahrung spiegeln, doch auch ohne diesen Anspruch sind diese Zeilen an Banalität schwer zu überbieten.<<
—xxx—
Zitat 3: >> Wobei das Gedicht auf den Überfall Russlands auf die Ukraine durchaus große lyrische Tradition aufzugreifen bemüht ist. Denn natürlich spielt Müntefering mit dem Titel „Ist Krieg“ auf das berühmte Lied von Matthias Claudius an aus dem 1778 an: „s‘ist Krieg“. Den legendären und tiefgründigen Claudius-Versen stellt Müntefering dann diese Worte gegenüber: „Nein, vorbei ist das noch nicht. Russlands Krieg ist schrecklich. Krieg ist eine Methode der Menschen, Macht zu verteidigen und auszubauen.“
Ratlos machen diese Worte und staunend, wie die Gedanken eines so wichtigen Politikers an der Oberfläche schippern. Es gibt – neben klischeehaft kritischen Einlassungen auf die Kirche – aber auch typografisch etwas aufgemotzte lyrische Bemühungen übers Alter. Im besten Fall haben sie das Zeug fürs private Poesiealbum, andere hingegen sind schlimm. Eins dieser entbehrlichen Gedichte heißt „Unikat“ und beginnt mit diesen vier sogenannten reinen Reimen auf diese Weise: „Solange ich lebe, gibt es mich: / Ich bin ich. Ganzheitlich. / (Nein, alleine bin ich nicht.) / Denn: Du bist Du. weil: Es gibt Dich.“ Oder das Gedicht „Schnee“ mit halsbrecherischem Zeilensprüngen: „Weshalb? / Wenn doch der Schnee / dieser Schnee / unberührt / bliebe weshalb / verunstaltet ihr den Schnee / so er / ist doch unschuldig!“ <<
—xxx—
Zitat 4: >> Zu retten ist diese Buch nicht. Auch nicht mit diesem kleinen, netten Poem, das „Begegnung“ heißt und ein wenig Witz versprüht, der indes schnell vertrocknet ist: „Sie lacht so / spricht so / blickt so / geht so / vorbei.“
Nichts gegen das Dichten im Alter. Es gibt verrücktere Ideen, siehe ganz oben. Doch muss man nicht gleich auch alles veröffentlichen. <<
—xxx—
Buike-Kommentar:
Als notorischer Viel-Leser bin ich dem Autoren Dr. Lothar Schröder regelrecht dankbar, daß er mich durch diese kluge und kenntisreiche Kommentierung vor Zeitverschwendung bewahrt hat: Müntefering Gedichte und Belletristik stehen nicht auf meiner Prioritätsliste – (und sie standen dort auch noch nie!)
Wir danken auch Herrn Müntefering (SPD), daß er uns authentisches Analysematerial zur Verfügung gestellt hat, das uns eine relative Klarheit bietet zum Problem des sogenannten “geistigen Formats von Angehörigen der sogenannten politischen Eliten”.
Ich danke dann noch dem Herrn Dr. Lothar Schröder, dass ich auf seiner Autoren-page bei der Rheinischen Post auf den DICHTER Albert Vigoleis Thelen, den kaum eine Sau – einschliesslich meiner Wenigkeit – kennt, gestossen wurde, welch letzterer aus der hiesigen Region bei Viersen-Süchteln stammt, welche Region an sich bekannter ist durch die von den preussischen “Besatzern” seinerzeit – im 19. Jhd.? – ausgelagerten Gefängnisanstalten und Gehirn- und Nerven-Sanatorien, die in preussischen Stammländern unerwünscht waren.
Was aber will uns diese Ultrakurz-Wortmeldung sagen?
Vielleicht dies: Es mag eine Sache sein, daß deutsche poltische Eliten aktuell eine “geistige Statur” offenbaren von einer “Müntfering-Preisklasse”, der man alles mögliche nachsagen kann, nur nicht, daß sie irgendeine Art von einsehbarem LITERARISCHEN Nachruhm verdient. Es mag eine andere Sache sein, daß Deutschland nach Amerikanisierung des Bildungssystems und nach einigen Jahrzehnten der sogenannten Massenuniversität regelmässig auf den Abstiegsplätzen des Pisa-Ranking zu finden ist. Aber DENNOCH und TROTZDEM gibt es in Deutschland und sogar bei der Rehinsichen Post noch Schreiber mit PROFESSIONELLEM BACKGROUND, die sich auch durch die aktuelle Perspektive auf einen dritten Weltkrieg nicht erschrecken lassen – und auf “gewissen” QUALITÄTSLEVELN insistieren!, nämlihch zuvörderst den eigenen und dann auch dem der anderen “Kulturbeiträger”!
essay-title: E 117 – Buike, Bruno Antonio: Über negative Theologie hinaus – Gregorius Palamas
Eine deutsche Militärdienstvorschrift ZDV sagt sinngemäß: “Ein militärisches Schriftstück gliedert sich in Einleitung, Hauptteil und Schluss.” Damit ist die Basisstruktur eines deutschen Besinnungsaufsatzes auch über den Abitur-Level hinaus strategisch definiert.
siehe source: ZDv 64/1.- Geschäfts- und Schriftverkehr der militärischen Dienststellen (Ge Schrift Mil) — Enthält: Ausgabe vom Dez. 1957 mit Deckblättern 1-19, Stand Jan. 1960 Ausgabe vom Dez. 1957, Nachdruck: 1960 mit eingearbeiteten Deckblättern 1-22, Stand Nov. 1962 Neudruck vom Nov. 1962 Geschäftsverkehr in den Dienststellen der Streitkräfte. Ausgabe vom Mai 1985 Ausgabe vom Mai 1985 Neudruck: vom Mai 1992 – — Bundesarchiv – Standort Freiburg (Militärarchiv?) – Signatur BWD 3/317 — Alte Signatur BWD 3/64/1 — URL https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/419e9a3c-6d8f-4c76-a7aa-5bd6190b517f/ — allgemeine Katalogbeschreibung in Deutsche Digitale Bibliothek URL https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/3FBRAEOIENL3FOS2AZBUL5M7OQOFMS75
—xxx—
1. EINLEITUNG
Am 2. Februar 2024 – Maria Lichtmeß – fällt mir auf, daß dieser kleine Grundsatz-Artikel ausgearbeitet werden muß zu einem eigenständigen Aufsatz, erstens wegen seiner INNOVATIVEN Grundsatzbeobachtungen und zweitens weil wir BESONDERS in ZENTRALASIEN Fergana – Taschkent – Samarkand – Buchara – Astana – ganz aktuell ein Al-Farabi-Revival haben, das auf grosse Teile der sogenannten “ISLAMISCHEN KULTURZONE” ausstrahlt – und bei dem selbstverständlich auch sein Zeitgenosse Ibn Sina, *980 bei Buchara – +1037 Hamadan/Iran , genannt in Europa und bei Thomas von Aquin “Avicenna“, eine Rolle spielt.
Falls es unserer eigenen ahnungslosen Zeit gesagt werden muß: Es gibt da einen DIREKTEN philosophiegeschichtlichen Zusammenhang zwischen Thomas von Aquin (1225-1274) und Al-Farabi (872-950) – Grab auf Bab al-Saghir-Friedhof, Damaskus – Wiki DE – Wiki EN – und es gibt auch einen direkten historisch-zivilisatorischen Zusammenhang zwischen Thomas von Aquin und Al-Farabi, welche BEIDE FORTSETZTEN, was schon Benedikt von Nursia (480-547) , Isidor von Sevillia (560-636) (Enzyklopädie “Etymologiarum” – text online Hochschule Augsburg – Wiki “Etymolgiae” Wiki DE) , die byzantinsiche “Suda-Enzyklopädie” (um 970) und die “karolingische Renaissance” (ab ca. 750) unter Kaiser Karl dem Grossen (Charlemagne) zwischen 500-1000 n.Chr. als eine Art ARBEITSPROGRAMM formuliert hatten, nämlich einen ALTEN römisch-griechisch-alexandrinischen BILDUNGS- und ZIVILISATIONS-KORPUS über die Zeiten der KONFUSION DER VÖLKERWANDERUNGSZEIT zu RETTEN und dabei für MENSCHLICHE ZIVILISATION ERNEUT FRUCHTBAR zu machen, was in der Tat zu einem gewissen Teil auch gelungen ist.
Ich glaube, das ist schon auch etwas TRÖSTLICH, daß wir von einem Al-Farabi-Revival bis hin zu einem Konfuzius-Revival – eigentlich: Master Kong (551-479 VOR Christus) – eine RÜCKBESINNUNG auf WERTVOLLES ALTES feststellen, um es nämlich HEUTE FRUCHTBAR zu machen für insbesondere eine EURASISSCHE ZUKUNFTSSTRATEGIE, die dann ihrerseits eine Art Revival der alten SEIDEN-STRASSEN-ZIVILISATION werden könnte.
Ich werde mir also Arbeit machen – und bitte um etwas Zeit, weil ich auch noch ein grossen Buchprojekt und anderes auf dem Schreibtisch habe.
—xxx—
2. Haptteil
Bisher war ich ausgegangen von der Darstellung der “negativen Theologie” und “negativen Philosophie” des Thomas von Aquin, der als Basis hatte die Schriften des sogenannten “Pseudo-Dionysius”, in Quelle:
Pieper, Joseph: Scholastik, Gestalten und Probleme der mittelalterlichen Theologie; München: dtv pbk 2. Aufl. , zuerst Hardcover: München: Kösel 1960, chapter III; “Das “östliche” Korrektiv wider den Rationalismus – Das nicht enträtselte Pseudonym und seine Folgen: Johannes Eriugena – Negative Theologie – Thomas und Dionysius Aeropagita, p. 41-50
Schlüsselzitat des Thomas von Aquin aus Quelle, Pieper, J. – op.cit. S.48: > “Weil wir von Gott nicht wissen, was er ist, sondern nur, was er nicht ist, darum können wir auch nicht betrachten, wie er ist, sondern eher, wie er nicht ist.”< — Wie soll ich höflich sagen: WÄRE es TATSÄCHLICH so, warum sollen wir uns dann überhaupt mit Gott befassen? ODER IST ES GAR NICHT SO, denn es wird die Einschränkung gemacht, daß wir “eher” betrachten können, wie Gott – angeblich – “nicht” ist: Gibt es also Ausnahmen, wo der Mensch MANCHMAL “etwas” von Gott erkennen kann – oder will sich Thomas von Aquin – oder der Übersetzer – als cleverer Rhethoriker hier einfach nicht festlegen, zum Beispiel um der Inquisition und dem Scheiterhaufen zu entgehen?
Jetzt – in 2024 – stoße ich über etwas verwickelte Stichwort-Recherchen auf GREGORIUS PALAMAS, der den “Palamismus” begründete und damit bis heute eine AUTORITÄT der OSTCHRISTLICHEN ORTHODOXIE ist – und werde regelrecht geflasht: In “Gregorios Palamas” in Wikipedia DE URL https://de.wikipedia.org/wiki/Gregorios_Palamas stoße ich auf eine KOMPLEXE ABLEHNUNG DER NEGATIVEN THEOLOGIE und eine überaus MERKWÜRDIGE EInbettung dieser Ablehnung in einen “Hesychasmus-Streit” des Gregor Palamas, wo es um eine DAMALIGE Praxis des sogenannten “Herzensgebetes” geht, welches aber nicht das “Herz” zum Ausgangspunkt hatte, sondern eine KOMPLEXE ÜBUNG von “Nabelschau” (verbunden mit einer bestimmten Sitzhaltung) war, die ich noch nirgends richtig erklärt gefunden habe. Das ZIEL dieser Hesychasmusübung ist etwas, das die meisten Menschen noch nie gehört haben, nämlich das “Taborlicht” – und das “Taborlicht” ist zum ersten Mal “passiert” bei der – sogenannten – “Verklärung Christi auf dem Berge Tabor”, wo Jesus Christus in einer Art Licht erstrahlte, wie und warum – eventuell zwecks “Verherrlichung”? – wird nicht exakt überliefert.
Die Argumentation des Gregorios Palamas GEGEN DIE NEGATIVE THEOLOGIE, welche als Hauptpunkt hat, daß ,”was immer von GOTT ausgesagt” wird – und zwar von MENSCHEN! -, NICHT GENÜGT – und deshalb sozusagen an Gott vorbeischrammt und insoweit auch ÜBERFLÜSSIG ist, ist sozusagen frontal: Gregor Palamas sagt – zunächst reichlich apodiktisch, denn mit der Selbstgewissheit, wo nicht Selbstüberhebung eines Frisch-Bekehrten verwirft er gleich die gesamte bisherige heidnische Philosophie in Bausch und Bogen (was er nicht tun müsste, denn es gibt eine andere Auffassung, daß Christus die heidnischen Vorläufer VOLLENDET und nicht einfach “unwichtig” macht, denn wir lernen ja auch noch HEUTE Logik von Aristoteles und Geometrie von Euklid – und nicht von Gregor Palamas oder Karl Marx !!!) – Palamas also sagt sinngemäss-: Aber nein doch, der MENSCH KANN ETLICHES von GOTT ERKENNEN, erstens durch SELBSTOFFENBARUNG Gottes – was die STANDARDMETHODE der BIBELTEXTE ist, was jeder weiss und deshalb nicht erwähnt werden muß – welche Selbstoffenbarungen Gottes speziell in der Orthodoxie für “durch Gott selbst bestätigt durch BEGLAUBTIGUNGEN” gehalten werden (sic!) und zweitens durch FORTGESETZTE OFFENBARUNG Gottes in immer wieder neu gesendeten / auftretenden LEHRERN DER GOTTESLEHRE und auch in immer neuen WUNDERN, drittens aber, wenn ich richtig verstanden habe, durch “Gewahrwerdung des Taborlichtes” durch besagtes TRAINING der hesychastischen Athosmönche. – Mit einem Wort: diese Argumentation des Palamas ist für moderne Zeitgenossen eine ZUMUTUNG und fast ungeniessbar. Wenn ich das ergänzend überhaupt sagen darf: Man beachte bitte die grosse GEWISSHEIT, wie in der “negativen Philosophie und Theologie” die MÖGLICHKEIT ZUREICHENDER AUSSAGEN ÜBER GOTT ABGELEHNT wird, wobei GLEICHZEITIG die ERKENNTNISFÄHIGKEIT des Menschen bei 10.000 Lichtjahre entfernten GALAXIEN durchaus nicht grundsätzlich bezweifelt wird – sogar dann nicht, wenn alle paar Jahre NEUE THEORIEVERSUCHE bisherige Erklärungsansätze mülleimer-reif machen! Ich komme nicht ganz zufüllig auf dieses KoSMOOGISCHE ARGUMENT, denn ein bis zwei der 4 Gottesbeweise des ARISTOTELES – referiert bei Tomas von Aquin, Summa contra Gentiles und neuerdings umgeformt in die EXAKTHEIT der HEUTIGEN FORMALEN LOGIK, z.B. bei Paul Mönnig, meinem letzten Mathelehrer vor dem Abitur – siehe source: Paul Mönnig – editor: Bruno A. Buike – title: Formalisierte Gottesbeweise: (Aristoteles), Thomas, Anselm, (in Russel-/Whitehead- Notation) – Reprint eines Essays von Paul Mönnig, mit zwei Anselm-Elaboraten aus dem Nachlass und einigen Zwischenbeweisen (aus dem Schulunterricht am Friedrich- Spee-Kolleg, Neuss) – German – Neuss: Bruno Buike 2010, 66 p. Doi-URL: http://dx.doi.org/10.17613/ea5h-km96 – also 2 der 4 Gottsbeweise des Aristotels – Beweis “es motu” und Beweis “ex causa efficiens” – haben als AUSGANGSPUNKT das BEWEGUNGSPROBLEM, wer nämlich als ERSTER BEWEGER die vielerlei Bewegung IM GANZEN KOSMOS in Gang gesetzt hat.
Gregor Palamas 1296-1359
Der anschliessende Gedankengang – nämlich NACH der ETABLIERUNG von “negativer Theologie und Philosophie” – ist verblüffend süffig: Wenn man keine hinreichenden Aussagen über Gott hat, kann man ihn nicht erkennen, nichts von Gott ausreichend wissen – und landet dann womöglich bei einem SCHWEIGEN ÜBER GOTT (wegen Unmöglichkeit eines “verstehbaren Sprechens”), welches dann zur VORSTUFE von verschiedenen Formen der ATHEISMEN werden kann – oder auch nicht.
Ich glaube, an dieser Stelle muß zwingend ergänzt werden, daß das HEUTIGE moderne EUROPÄISCHE Problembewusstsein wegen der Besorgnis einer eventuellen Nicht-Existenz Gottes ETWAS NEUES ist, daß es weder in der griechischen Antike noch auch im hinduistischen Indien gibt, das ausserdem deutlich unterschieden ist von den Denkansätzen des Buddhismus, welche im 19. Jahrhundert von den ersten europäischen Berichterstattern (bewusst?) IRTÜMLICH als “atheistisch in dem Sinne” BESCHRIEBEN wurden: Die heidnische Antike VOR dem Entstehen des Christentums war durchweg THEISTISCH und kannte den HEUTIGEN EUROPÄISCHEN ATHEISMUS NICHT. Scharf gefasst: Das PROBLEM der Antike war NICHT, daß es KEINEN Gott gibt, sondern das Problem der Antike war, daß DIE ALTEN GÖTTER AB EINEM GEWISSEN ZEITPUNKT begannen, zu “entschwinden”, bis sie dann – mehr oder weniger -GANZ VERSCHWUNDEN waren, was ich ungefähr dem Autoren Zecharia Sitchin folgend ansetzten würde auf einen Zeitraum von ungefähr 600 – 400 v.Chr. oder eventuell bis 300 VOR Christus. Gemäß Sitchins THESEN kann man sigar noch etwas präzisieren: ZUERST “verschwanden” die alten Götter aus dem VORDERASIATISCHEN Raum – also Sumer/Irak, Ägypten und bei den aramäischen Hebräern um Jerusalem – aber DANACH – meint Sitchin – waren sie noch eine “gewisse Zeit” – vielleicht bis 300 NACH Christus – irgendwo in Südamerika! Und wenn das keine SPANNENDEN THESEN sind, dann weiß ich auch kein Mittel gegen Langeweile mehr! Aber bitte schön, das sind MEINE AKTUELLEN PERSÖNICHEN FORSCHUGNSVERMUTUNGEN, die ganz bestimmt mit keinem aktuellen Mainstream übereinstimmen!
So, da stehen wir also plötzlich ganz schön dusselig da mit unserer BISHERIGEN Mainstream-Meinung über “negative Theologie und Philosophie” wegen des Herrn Gregor Palamas. Weil ich aber im Augenblick keine Zeit zu einer Vertiefung habe, gebe ich nur ganz kurz weiterführende Hinweise:
Zweitens: “Gregor Palamas” in Ökumenisches Heiligenlexikon URL https://www.heiligenlexikon.de/BiographienG/Gregor_Palamas.html – (OHNE philosophische Debatten – aber Gregorios Palamas in Wikipedia DE MIT philosophsichen Debatten wurde weiter oben bereits nachgewiesen)
Drittens: Meine – nächste – NEUE VERMUTUNG ist jetzt: THOMAS VON AQUIN ist mit seiner ausführlichen Kommentierung des Pseudo-Dionysos-Aeropagitos – in einer Textversion des Johannes Eriugena – einer “VERDECKTEN und GETARNTEN LITERATUR” aufgesessen. Man VERMUTET heute, daß hinter dem “Pseudo-Dionysos” ein SCHREIBER AUS SYRIEN von ungefähr 500 nach Christus steckt – und keinesfalls der Schüler Dionysos des Apostels Paulus. – Weil nun bei Pseudo-Dionysos viel die Rede ist von HIERACHIEN und NAMEN GOTTES möchte ich den NEUEN VERDACHT ÄUSSERN, daß wir hier GETARNTE SCHRIFTEN mit (heidnisch-) GNOSTISCHEM und neuplatonischem Hintergrund haben, wo sogar auf EVOKATIONSMETHODEN angespielt sein könnte – eine Art “litaneiähnliche unendliche Vokal-und-Wort-Kette” (ähnlich VIELLEICHT der “Aufzählung der Ehrennamen” der Muttergottes in der “Lauretanischen Litanei”, die allerdings einen NORMALEN LEXIKALISCHEN WORTSINN hat und fern ist jedem “magisch sein wollenden Gelalle” von “Silben der Macht”! ? – des “abgesunkenen Kulturgutes” der sogenannten “griechsichen Zauber-Papyri”. Wenn ich das sagen darf: Hier könnte man weiter SPEKULIEREN und suchen, ob ein Zusammenhang besteht mit der “Namen-Gottes-Praxis” im ÄLTEREN ISLAM und mit dem sufischen “Dhikre-Sagen” oder “Dhikre Ilahi”, welche auch zusammenhängen mit der ALT-testamentlichen “Namen-Gottes-SPEKULATION” der hebräischen Bibel, die wiederum ohne eine Kenntnis der grossen Mysterien der Hebräischen Sprache – deren Buchstaben-GEOMETRIEN, welche auf TORUS-Geometrien verweisen KÖNNTEN, deren multiplen CODIERUNGS-Ebenen – für heutige Menschen wohl eher nicht zu schaffen ist, siehe dazu Stan Tenen in https://www.meru.org. – siehe aber dazu auch – etwas umstrittenen – Friedrich Weinreb.
VIertens habe ich hinzuweisen auf die Quelle: Farrell, Joseph P.: The Philosophers’ Stone. Alchemy and the Secret Research for Exotic Matter; Port Townsend/WA: Feral House 2009, p. 47-61. Dort ist abgehandelt zum Problem der “Augustinian Trinity”, worunter zu verstehen ist die “filioque-Kontroverse” im christlichen Glaubensbekenntnis. Den Katholiken HEUTE stört es überhaupt nicht, daß im Glaubensbekenntnis (“Symbolon”) gesagt wird, daß der “heilige Geist” als dritte göttliche Person “vom Vater ausgeht” – UND VOM SOHN (= “filio-que”).
Die GRIECHEN haben allerdings von Anfang an das lateinische “filioque” ABGELEHNT – was bei Farrell ziemlich gut erklärt ist – , daß nämlich die dritte Göttliche Person des “Heiligen Geistes” KEINESWEGS “auch vom Sohn” ausgeht – und zwar, wenn ich das richtig sehe, aus dem GRUNDE dem,. daß hier eine SCHLECHTE METAPHYSIK vorliegt – wie bitteschön soll ein “Bedingt-Seiendes” eine (Seins-)URSACHE sein können für den NICHT-BEDINGTEN SEIENDEN (GOTT)? – , also letztlich entweder GEDANKENFEHLER oder aber ein VERFALL DER PHILOSOPHIE, welcher eben daraus ersichtlich wird, daß uns Heutige dieses Problem eigentlich gar nicht mehr stört.
Klammer auf: Die “filioque-Kontroverse” zieht sich viele Jahrhunderte hin besonders ungefähr ab 700 n. Chr. auf den Konzilien und ist lange UNENTSCHIEDEN. Aber sie war nur ein NEBENGRUND für die grosse SPALTUNG zwischen West- und Ostchristentum von 1054 n. Chr. Als DOGMATISCHER LEHRSATZ wird das “filioque allerdigns erst ungefähr 1250 auf einem MITTELALTERLICHEN Konzil der Westkirche eingefügt – wo es weniger um GOTTESPROBLEME ging, als um den Streit zwischen römischem Papst und dem “westlichen Kaiser” um die VORHERRSCHAT – nämlich die vorwiegende SEHR IRDISCHE! – Klammer zu!
Diese Argumentation mit Hilfe eines Argumentes eines “Verlustes an Metaphsik und damit eigentlicher Philosophie” wird man nun besonders in West-Europa und den USA sehr heftig BESTREITEN. Nicht oder weniger bestreitbar ist jedoch nach der Lektüre von Farrelll: WENN MAN DIE GOTTESLEHRE ÄNDERT, HAT DAS KONSEQUENZEN FÜR DIE PHYSIK. anders gesagt: Haben die Lateiner eine ANDERE GOTTES-THEORIE, dann haben sie – irgendwann – auch eine ANDERE PHYSIK, was uns an sich herzlich egal sein könnte, GÄBE ES NICHT die HEUTIGEN GEFÄHRDUNGEN der neuen Grundlagenphysik, die Farrell dem allgemeinen Publikum erklärt hat – und die noch gar nicht in den Schulbüchern angekommen ist.
“Negative Theologie/Philosophie” und “filioque-Kontroverse” bezeichnen ZWEI VERZWEIGUNGSPUNKTE, wo nicht nur die EINHEIT DER RELIGIÖSEN LEHREN DES CHRISTENTUMS IM WESTEN ZERBRACH, sondern wo ANSCHLIESSEND auch die WELTLICHE PHYSIK EINE ANDERE RICHTUNG GENOMMEN hat, und zwar, wie Farrell meint, eine Abzweigung in ABSCHÜSsIGE WEGE – mit leicht “alchemistischem” und “sympathetisch-magischem” Touch and Smell – , die – bislang – ENDEN bei und hinführen zu der heutigen Grundlagenphysik und deren MASSIVEN GEFÄHRDUNGEN für die KOMPAKTHEIT der atomtheoretischen MATERIE – und ausserdem die Intaktheit des DNS-Vererbungsmoleküls, was schlussendlich die kohärente KOMPAKTHEIT des sogenannten UMGEBUNGSSYSTEMS mit dessen – selbstverständlich oft bestrittenem – INTELLIGENTEM SETUP ablehnt bzw. aufs Spiel setzt.
Warum aber Gregorius Palamas “negative Theologie” HART ABLEHNT, indem er sie VERKNÜPFT mit einem Hesychasmusstreit, wo es unter anderem um das sogenannte “Herzensgebet” geht, WEISS ICH NICHT – denn der aktuelle rumänisch-orthodoxe Exarch für Westeuropa vertritt aktuell die GELEHRTE Meinung, daß gewisse PRXISHINWEISE für ein KOMPLEXES TRAINING des Herzensgebetes nicht einmal mehr bei Athosmönchen gefunden werden können, weil auch auf dem Athos die zugehörige PRAXIS entweder ausgestorben ist oder aber sich im Aussterben befindet.
Quelle: Metropolit Seraphim von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa (rum-orthod.): Die Orthodoxie zwischen Tradition und Moderne; Bonn, Sibiu: Schiller Verlag 2019, ISBN 978-3-946954-68-2; chapter: Die rumänische monastische Spiritualität: der Hesychasmus und der Paisianismus – Unterscheidungsmerkmale zum Mönchtum anderer orthodoxer Kirchen, S. 95-147
Insoweit bleibt dem MODERNEN Menschen unserer GEGENWART wahrscheinlich nichts anderes übrig, als zu Testzwecken heranzuziehen die ältere russisch-orthodoxe Quelle:
b) print: Jungclaussen, Emmanuel: (Hrsg.): Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers. Herder, Freiburg i.Br. 2000, ISBN 3-451-04947-3
Und die KOnSEQUENZT davon ist, daß wir Heutigen bezüglich des Herzensgebetes mehr oder weniger OHNE ANLEITUNG sind und “einfach so” damit anfangen können, nämlich zu Testzwecken, zum Beispiel um das Phänomen von “void-CPU” oder “Leerlauf-Kapazitäten” im menschlichen Gehirn zu vermeiden bzw. zu vermeiden zu versuchen. Anders gesagt: Man TRAUE den “Empfehlungen” aus halb verstandenen lückenhaften Überlieferungen zum Herzensgebet – wo man manchmal auf KOMPLEXe ATEMÜBUNGEN – und anderes – sehr ungenau verwiesen wird – NICHT, sondern ÜBE NAIV WIE EIN KLEINKIND. Denn, wer weiß, vielleicht hat Gott Mitleid und schenkt dem Übenden EIN WENIG von dem, was man in früheren Jahrhunderten als die “SEGNUNGEN und VORTEILE” des Herzensgebetes eingeschätzt hat – nämlich des “volkstümlichen Herzensgebetes OHNE NABELSCHAU”.
Oder noch anders gesagt: Ich habe tiefes Verständnis für JEDEN, der dem sogenannten “immerwährenden Herzensgebet” ZWEIFELND gegenübersteht – und der vor allem den “MEINUNGEN und EMPFEHLUNGEN” von vorwiegend AHNUNGSLOSEN ZEITGENOSSEN darüber MISSTRAUT. KEINE ZWEIFEL aber habe ich, daß man den HESYCHASMUS als einen WICHTIGEN TEIL in heutiger veröffentlichter Orthodoxie vorfindet als eine wichtige SPEZIAL-DISZIPLIN – obwohl es eigentlich schon zu orthodoxer mystischer Esoterik gehört – , die man jedoch nicht VERALLGEMEINERN kann – und die infolgedessen zum Beispiel in den ORIENTALISCHEN Kirchen – zum Beispiel in Ägypten und Äthiopien – entweder fehlt oder anders bewertet und gewichtet wird.
Leider konnte ich hier kein Rätsel lösen, aber wenigstens hoffentlich halbwegs zutreffend Bericht erstatten. Und hüpfen wir glücklich wie ein Känguruh von Rätsel zu Rätsel …
GOTT hat VIELE Wege – sogar solche, die jenseits des Verständnisses von “alleswissenden” apodiktischen Holzköpfen liegen – und Gott hat vermutlich richtig Spass zum Beispiel an dem hier von mir ausgebreiteten “gediegenen HALB-WISSEN”! Und Gott hat bestimmt nichts dagegen, wenn jemand “halbwegs vernünftige ERKLÄRUNGEN” haben will, weil er sie BRAUCHT, zum Beispiel damit er nicht auf den nächstbesten SCHWÄTZER und ORAKELLALLER (dieses Wort ist irgendwo bei Paulus im Neuen Testament gebraucht) hereinfällt!!
Albertus Magnus (1200-1280) – Lehrer des Thomas von Aquin
Albertus Magnus 1200-1280 – Lehrer des Thomas von Aquin – Grabstätte,St.Andreas, Köln
Albertus Magnus – 1200-1280 – später Bischof von Regensburg – zuerst Lehrer des Thomas von Aquin
al-Farabi – 870-950 – gestorben in Damaskus
Beneidkt von Nursia – 480-547
Ibn Sina – genannt Avicenna – *980 bei Buchara – +1037 Hamadan, Iran
Isidor von Sevilla – 560 – 636 – Statue vor der Natioalbibliothek, Madrid
Karl der Grosse – 747-814 – Schädelreliquiar – Aachen
Konfuzius – Master Kong – 551 – 479 vor Christus
Thomas von Aquin – 1225-1274
Thomas von Aquin – 1225-1274 – Grabstätte – Couvent des Jacobins de Toulouse
source 1: Steinzeitmenschen jagten vor allem Kartoffeln; in: Spektrum.de – 26-01-2024 – Lara Fischer – URL https://www.spektrum.de/news/ernaehrung-steinzeitmenschen-jagten-vor-allem-kartoffeln/2205431
source 2: (Peru) Jäger und Sammler aßen wenig Fleisch, in ORF.at, Science , 25-01-2024 – URL https://science.orf.at/stories/3223286/
source 3 – Original-Forschungsbeitrag (Randall Haas, University of Wyoming): Jennifer C. Chen, Mark S. Aldenderfer, Jelmer W. Eerkens, BrieAnna S. Langlie, Carlos Viviano Llave, James T. Watson, Randall HaasStable isotope chemistry reveals plant-dominant diet among early foragers on the Andean Altiplano, 9.0–6.5 cal. ka – (Department of Anthropology, University of Wyoming, Laramie, WY, USA) – 24.01.2024 – doiURL https://doi.org/10.1371/journal.pone.0296420 – Report in: Plos One, journal, URL https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0296420
Result: Steinzeitmenschen der Anden waren NICHT “Jäger und Sammler” – sondern “Sammler und Jäger”.
source: Ringen um Taurus läuft: Wie viel kostet eigentlich ein Marschflugkörper?; in Frankfurter Rundschau, 26.01.2024 – URL https://www.fr.de/politik/taurus-kosten-marschflugkoerper-ampel-regierung-ukraine-krieg-waffen-lieferungen-92796976.html
Zitat 1: ” FDP-Politiker Marcus Faber habe berichtet, dass von den 600 Systemen lediglich 150 einsatzbereit seien … Laut Faber könnten die restlichen 450 vom Hersteller wieder funktionsfähig gemacht werden”
Zitat 2: “Die Angst davor, dass mit dem Taurus russisches Gebiet angegriffen wird, könnte laut Tagesschau durch technische Veränderungen umgangen werden. Eine Möglichkeit sei, die Flugkörper umzuprogrammieren, dass sie statt ihrer vollen Reichweite von 500 Kilometern lediglich 300 zurücklegen können. Ein weiterer Vorschlag sei es, eine Gebietssperre einzustellen. Damit könne der Taurus zwar sein volles Potenzial an Reichweite entfalten, jedoch nur, solange er nicht in russisches Gebiet eindringt.”
—xxx—
Frage an Radio Eriwan: Wenn von 600 Stück Waffensystemen angeblich 150 Stück einsatzbereit sind, sind dann 1/4 (entsprechend 25%) einsatzbereit und 3/4 nicht einsatzbereit?
Anwort von Radio Eriwan: Das ist korrekt. Aber worauf wollen sie hinaus?
Frage an Radio Eriwan: Gibt es solche “1/4 readiness” auch noch bei anderen Waffen, zum Beispiel bei Panzern, zum Beispiel bei Schiffen?”
Antwort von Radio Eriwan: Radio Eriwan beschäftigt keine Hellseher, aber
– wenn es so wäre und
– wenn der angloamerikanische Block das ZUGELASSEN hätte und
wenn Deutschland sich dabei wohlfühlt,
dann hat sich doch jemand möglicherweise was strategisch dabei gedacht?
Zusatzfrage an Radio Eriwan: Wenn man den Taurus-Flugkörper PROGRAMMIEREN kann, daß er 300 statt 500 km fliegt und garantiert nicht über russisches Territorium, kann man ihn dann auch so programmieren, daß er über dem Nordpol fliegt und/oder gleich nach dem Start abstürzt?
Antwort von Radio Eriwan: Hier FEHLT eine entscheidende Frage, nämlich WARUM man überhaupt die deutschen Taurus-Cruise-Missiles gebaut hat?
Im Datschenviertel “Zarkaja Ochota” (= “Zarinnen-Jagd”?) – im Süden vom Awdijewka-Halbkessel – hat es einen russischen Vorstoß gegeben, welcher bewirkte, daß der nahebei gelegene ukrainische Luftabwehrstützpunkt geräumt wurde, das heißt: erster Front-Durchbruch mit Teilabzug des Gegners.
Kämpfe bei Sewersk und Tschjassow Jar sind Folgen des Falles von Bachmut / Artjomowsk – und entwickeln sich gemäß russischen Vorstellungen, nicht gemäß ukrainischen Vorstellungen.
Einzelereignisse ausserhalb des direkten Forntgebietes wurden nicht besprochen:
a) Ukrainischer Abschuß eines russischen AWACS-Fernaufklärer-Flugzeugs (nach 600 km Fußmarsch durch russische Territorien?) nicht erwähnt.
b) Absturz einer russischen Iljushin-Frachtmaschine mit angblich 65 ukrainischen Kriegsgefangenen in Region Belgorod nicht erwähnt, auch nicht der angeblich geplatzte Gefangenenaustausch. Dieser Vorfall liegt inzwischen beim UNO sicherheitsrat – und dort sollen Spekulationen aufgetaucht sein, daß hochrangige russische Offiziere an Bord gewesen sein sollen – oder auch nicht.
Ergebnis: Aktuell möchte ich kein Selenski-Ukrainer sein.
Man sieht sehr deutlich, wie sich die russische Front methodisch und systematisch entwickelt.
Rabotino-Bogen ist fast bereinigt.
Krinky-Brückenkopf gestoppt, aber noch nicht total eliminiert.
Vor Kupjansk entwickelt sich eine grössere Frontstrecke.
Nach dem Fall von Bachmut / Artjemowsk sieht man jetzt die Folgen, nämlich einen bedeutenden russischen Vormarsch.
Nordlich anschliessender Halbkessel Avdijewka ist noch nicht gefallen.
Ergebnis: Ich möchte jetzt kein Selenski-Ukrainer sein.
Ich sehe foglendes strategische Problem: Während die ganze Welt noch wie von der Schlange hypnotisiert auf die Ukraine glozt, entwickelt Russland AKTIV seine ARKTISCHEN und ASIATISCHEN OPTIONEN – aber in Europa scheint niemand darüber nachzudenken – auch nicht auf dem Weltforum in Davos.
In Davos redet man jetzt über die “Selenski-Friedensformel” – aber ich befürchte, daß das auch nur eine MENTALE BLASE ist – ohne SUBSTANZ. – die gar nicht funktionieren kann, wenn die Russen die LOGIK DES SCHLACHTFELDES VORZIEHEN!